Sonntag, 01.04.2001 02:27

Aus der Allianz Microsoft - Transmeta entsteht Windows XL - Linus Torvalds wird Chefentwickler

aus dem Bereich Computer

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Am gestrigen Samstag, den 31. März 2001, bahnte sich eine kleine Sensation an. Linux-"Erfinder" Linus Torvalds hatte zu einer Pressekonferenz gebeten, zu der allerdings nur ausgewählte Fachjournalisten geladen waren. Onlinekosten.de hat keine Kosten gescheut, um Ihnen liebe Leser die folgenden Informationen exklusiv in Deutschland anbieten zu können.

Denn nach jahrelangem Rätselraten um die Firma Transmeta kam nun endlich die Wahrheit ans Licht. Linus Torvalds gab bekannt, daß Transmeta schon seit längerem eine Allianz mit Microsoft geschlossen habe. Hintergrund sei es gewesen, ein gemeinsames Betriebssystem für die Crusoe-Prozessoren zu entwickeln.

Nachdem dieses Vorhaben aber gescheitert sei, bei der Programmierung aber trotzdem gute Fortschritte erzielt worden seien, habe man sich bei Microsoft entschlossen, ihn als Chefentwickler für ein völlig neues Betriebssystem anzufordern. Er habe nach anfänglichem Zögern zugesagt, da er in der Position des Chefentwicklers die nötigen Mittel zur Verfügung habe, um endlich das Betriebssystem zu entwicklen, das allen anderen überlegen sei.

Das neue "Windows", welches vorläufig noch auf den eher scherzhaften Namen Xunil höre, solle in seiner endgültigen Version "Windows XL" heißen. Basierend auf einem von ihm selbst geschriebenen Linux-Kernel, sei es modular aufgebaut und vereine die Vorzüge beider Welten in sich, die Stabilität von Linux und die einfache Handhabung von Windows. Torvalds führte einer staunenden Fachpresse eine erste Multilanguage-Beta-Version des neuen Windows vor, welche allerdings schon einen erstaunlich guten Eindruck machte. Mit nur wenigen Klicks ließ er das neue Windows in verschiedenen Sprachen erscheinen, das Einlegen einer CD war nicht mehr nötig.

Gutgelaunt beantwortete er danach die Fragen der Journalisten. Nein, er sehe es nicht als Verrat an "seinem" Linux und der Linux-Gemeinde an, antwortete er auf die Frage eines Journalisten. Es sei nur die logische Konsequenz gewesen, daß beide Systeme miteinander verschmelzen würden. Auf die Frage ob er nun für immer für Microsoft arbeiten wolle, antwortete der gebürtige Finne: "Wissen Sie ob Sie nächstes Jahr noch für Ihre Zeitung arbeiten? Manchmal braucht es eben Veränderungen und neue Herausforderungen im Leben eines Menschen und ich bin angetreten diese Herausforderung bei Microsoft anzunehmen und etwas wahrhaft großes zu schaffen".

"Das neue Windows XL wird keine Konkurrenz für Linux darstellen", stellte er abschließend fest. "Windows XL" ist für den Heimanwender konzipiert und wird niemals als Serverversion weiterentwickelt." Auf die Frage was denn mit Windows XP geschehen solle, antwortete Torvalds: "Windows XP/Whistler wird nicht mehr weiter für den Heimanwender entwickelt werden. Es wird eine reine Serverplattform darstellen. Die bisherigen Betas haben gezeigt, daß die Idee einer Verschmelzung von Windows 2000 und Windows Millennium so nicht funktionieren wird. Diese Funktion wird in Zukunft Windows XL übernehmen und glauben Sie mir wenn ich Ihnen sage, es wird das beste Winlux, das es je gegeben hat", fügte er schmunzelnd hinzu.

Roland Silberschmidt
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