Anders als die Netbooks, deren Zeit nun offiziell zu Ende geht, entwickeln sich die Ultrabooks in großem Umfang weiter. Zum Marktstart Ende 2011 konzentrierten sich die Hersteller auf Subnotebook-Formate in 11 und 13 Zoll, Ultrabook-Erfinder und CPU-Partner Intel gab aber auch direkt an, dass später Modelle mit größeren Bildschirmen, Grafikkarten und Touchscreen erscheinen. Eine neue Ultrabook-Serie und ein Update für die Chronos-Reihe hat nun Samsung im Vorfeld der CES in Las Vegas angekündigt.
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Ultrabook - auf Wunsch mit Touchscreen
Auf die Samsung Serie 5 Ultra folgt in diesem Jahr die Serie 7 Ultra (730U3E). Die Ziffern geben aber keineswegs Auskunft über die Displaygröße, vielmehr setzt der Hersteller aus Südkorea nach wie vor auf 13,3 Zoll. Wo aber einst eine HD-Auflösung gewählt wurde, steht nun Full-HD mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf dem Plan. Seit Apple auch sein kleineres MacBook Pro mit einem scharfen Retina-Display anbietet, muss die Windows-Konkurrenz aufrüsten. Um der Touch-Bedienung von Windows 8 Rechnung zu tragen, baut Samsung optional auch gleich einen 10-Finger-Touchscreen ein. Die rund 19 Millimeter hohe Touch-Version der Serie 7 bringt 1,65 Kilogramm auf die Waage, mit herkömmlichem Display sind es knapp 18 Millimeter und 1,46 Kilogramm.
Das Innenleben der 324 x 224 Millimeter großen Ultrabooks setzt sich aus einem Intel Core i5- oder i7-Prozessor, bis zu 16 Gigabyte (GB) RAM und maximal 256 GB SSD-Speicher zusammen. Zudem befindet sich eine AMD Radeon HD 8570M Grafikkarte mit 1 GB Speicher an Bord, dennoch gibt der Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden an. Samsung setzt also auf eine hohe Leistung und sorgt daher auch für ein für Ultrabook-Verhältnisse umfangreiches Schnittstellenaufgebot: USB 3.0, 2x USB 2.0, HDMI, Mini-VGA, LAN, eine Audiobuchse und einen Kartenleser. Eine LTE-Version soll ebenfalls verfügbar sein.

Ähnlicher Look, unterschiedliches Innenleben: die Serie 7 Ultra (li) und die Serie 7 Chronos (re). Bilder: Samsung
Chronos-Notebooks mit 4-Kern-CPU und HDD
Von allem ein bisschen mehr gibt es mit der Chronos-Reihe 770Z5E, die mit Apples MacBook Pro konkurriert. Aus der Vorgängerserie haben wir bereits ein Modell, das Samsung Chronos 700Z5A, getestet. Die Neuauflage behält das 15,6-Zoll-Format bei, wird aber wie die Ultrabooks auf Full-HD und einen berührungsempfindlichen Bildschirm aktualisiert. Anstelle eines stromsparenden Ultrabook-Prozessors trägt ein Quad-Core-Exemplar Typ Intel Core i7-3635QM mit 2,4 Gigahertz zusammen mit bis zu 16 GB Arbeitsspeicher zur Leistung bei. Mit einer AMD Radeon HD 8870M mit 2 GB fällt auch die Grafikkarte stärker aus. Eine SSD erwähnt Samsung nicht, für große Datensammlungen springt im Chronos eine bis zu 1 Terabyte fassende HDD ein. Die etwa 376 x 250 x 21 Millimeter messende und 2,35 Kilogramm schwere Chronos-Serie soll bis zu elf Stunden mit einer Akkuladung durchhalten und spendiert JBL-Lautsprecher sowie verglichen mit den Ultrabooks einen zusätzlichen USB-3.0-Port und einen analogen VGA-Ausgang regulärer Größe.
Beide Serien erhalten ein hochwertiges Aluminium-Gehäuse und werden mit Windows 8 ausgeliefert. Die Frage, wann und zu welchem Preis, bleibt aber zunächst offen. Bis es soweit ist, helfen unser Ultrabook Vergleich und der Ultrabook Ratgeber dabei, die Wartezeit zu verkürzen.


