Die Funktionalität eines Browsers lässt sich mit Hilfe von kleinen Zusatzprogrammen vergrößern. Doch nicht immer wird der Nutzer über die Installation einer solchen Erweiterung informiert. Insbesondere Drittanbieter installieren diese häufig stillschweigend ohne Wissen des Anwenders. Google will nun dagegen vorgehen. Im "Chromium"-Blog kündigte der Internet-Konzern entsprechende Schutzfunktionen für seinen eigenen Browser ab der Version 25 an. Die derzeit aktuelle Version ist Chrome 23.
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Nutzer muss Erweiterungen zustimmen
Installierte Erweiterungen können laut Google die Funktionalität und Leistung von Chrome beeinflussen. Zwar hätte die Mehrheit der Nutzer Erweiterungen über den Chrome Web Store installiert, doch bislang war auch ein alternativer Weg über die Windows Registry möglich. Das Feature sei ursprünglich gedacht gewesen, Anwendern per opt-in eine nützliche Erweiterung für Chrome zu erlauben, die aber als Teil der Installation eines anderen Programms den Weg auf den Rechner fand.
Mit Hilfe zweier neuer Funktionen in Chrome 25 sollen künftig nur noch die Erweiterungen ausgeführt werden, die vom Nutzer auch gewünscht sind. Erweiterungen, die von Drittprogrammen installiert worden sind, werden standardmäßig deaktiviert. Bei der Installation einer solchen Erweiterung öffnet sich zudem das Chrome-Menü. Dem Nutzer ist es künftig per Option freigestellt, die Erweiterung zu aktivieren oder sie vom Computer zu entfernen.

Nutzer müssen der Installation von Erweiterungen künftig zustimmen. Screenshot: Google
Zusätzlich sollen auch alle zuvor über externe Wege installierten Erweiterungen automatisch deaktiviert werden. Chrome fragt die Nutzer einmalig, ob sie die entsprechenden Erweiterungen weiterhin einsetzen möchten.


