Nun steigt auch Microsoft mit Surface in das lukrative Tablet-PC-Geschäft ein - gut zweieinhalb Jahre nach dem Release der ersten iPad-Generation, in der Hardware-Welt eine kleine Ewigkeit. Ob die Redmonder die Zeit sinnvoll nutzen konnten, zeigt unser ausführlicher Test des Microsoft Surface-Tablets mit Windows RT.
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Ausstattung
Als Betriebssystem setzt Microsoft auf Windows RT, welches speziell für sparsame ARM-Prozessoren entwickelt wurde. Der große Nachteil: Herkömmliche Desktop-Programme laufen auf einem Surface mit Windows RT nicht. Surface-Geräte mit einem "vollwertigen" Windows 8 Pro sollen nächstes Jahr in den Handel kommen.
Das Surface bietet ein 10,6 Zoll großes Display im 16:9 Format. Die Auflösung beträgt 1366 x 768 Pixel, die Schärfe eines Retina-Displays der Konkurrenz aus Cupertino wird also nicht erreicht. Ansonsten kann das IPS-Display in puncto Kontrast, Helligkeit und Blickwinkelabhängigkeit überzeugen. Als Antrieb für Berechnungen dient dem Surface der Quad-Core-Prozessor Tegra 3 von Nvidia, dazu gesellen sich 2 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher. Das günstigste Surface verfügt über 32 GB Speicher, eine Variante mit 64 GB Speicherplatz ist ebenfalls erhältlich. Über einen MicroSD-Slot kann der Speicher beliebig erweitert werden. Zudem steht ein gut erreichbarer USB-2.0-Anschluss bereit, der sowohl für den schnellen Datenaustausch zwischendurch als auch zum Anschluss diverser Hardware dienen kann. Mehr dazu folgt in dem Abschnitt "Windows RT, Apps und Hardwaresupport" auf Seite 3.

Das Surface mit Windows RT soll Microsoft endlich Verkaufszahlen im Tablet-Segment bescheren. Bild: Microsoft
Über WLAN (802.11a/b/g/n) gelangt das Surface ins Internet, für die Kommunikation mit entsprechender Peripherie steht Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Auf LTE oder UMTS verzichtet das Surface gänzlich, das Gleiche gilt für GPS. Für Fotos und Videos befindet sich auf der Rückseite eine 720p-Kamera. Für Videotelefonie hat Microsoft eine Kamera auf der Vorderseite angebracht, ebenfalls mit einer 720p-Auflösung. Mittels Micro-HDMI oder einem VGA-Adapter kann das Surface auch mit einem Monitor beziehungsweise Fernseher verbunden werden.


