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Samstag, 22.12.2012 09:01

Dell XPS 12: Das Ultrabook-Tablet überzeugt im Test

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Nach und nach kommen die IFA-Neuheiten mit Windows 8 auf den Markt. Die Touch-orientierte Bedienung des neuen Microsoft-Betriebssystems hat den Einfallsreichtum der Hardware-Hersteller angeregt: Wer eine Kombination aus handlichem Laptop und Tablet PC sucht, der stößt auf sehr verschiedene Bedienkonzepte. Mal lässt sich eine Tastatur andocken, mal das ganze Notebook umklappen oder das Display drehen – wie beim Dell XPS 12. Das in Texas beheimatete Unternehmen hat den Ansatz des Inspiron Duo weiterverfolgt und ein 12,5-Zoll-Ultrabook kreiert, das sich durch einen innerhalb des Rahmens drehbaren Bildschirm in ein Tablet verwandeln kann. Bei Material und Hardware – ein Intel Core i5- oder i7-Prozessor und eine SSD – hat Dell nicht gespart, das treibt natürlich auch den Preis nach oben. Unter 1.199 Euro ist nichts zu machen. Was der Kunde für sein Geld bekommt, zeigt unser Test.

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Dell XPS 12 Test - Inhalt

  • Seite 1: Äußerlichkeiten: Design, Verarbeitung, Schnittstellen
  • Seite 2: Leistung: Display, Hardware, Sound und Akkulaufzeit
  • Seite 3: Eingabegeräte, Fazit und Test-Tabelle

Als Laptop leicht, als Tablet schwer

Das XPS 12 misst rund 317 x 215 x 15 bis 20 Millimeter und wiegt 1,52 Kilogramm. Für ein Notebook sind das handliche Maße, als reiner Tablet-PC wäre der Rechner hingegen ein schwerer Brocken. Ihn hochkant und einhändig zu halten, ist keine Freude, am besten liegt er quer auf dem Schoß. Doch Tablet-Maßstäbe anzusetzen, wäre nicht gerecht, schließlich müsste in jedem Fall des Gewicht einer Tastatur addiert werden. Nichtsdestotrotz können Geräte mit ansteckbarer Tastatur den zusätzlichen Ballast bei Bedarf abwerfen, das XPS 12 ist unwiderruflich damit verknüpft.

Dell XPS 12 Ultrabook und Tablet Hybrid Testbericht
Durch Drehen des Displays wird das Touch-Ultrabook zum Tablet. Bilder: onlinekosten.de

Sehr gute Verarbeitung, ...

Die Zugehörigkeit zur aktuellen XPS-Linie ist dem Ultrabook deutlich anzusehen und auch anzumerken, denn die Verarbeitung ist absolut hochwertig. Wie beim Dell XPS 13 (Test) und XPS 15 (Test) gibt es ein abgerundetes Gehäuse aus stabilem, gefrästem Aluminium und eine kratzfeste Gorilla-Glas-Abdeckung von Corning für das Display. Auch anhand der Tastenform und der matten Soft-Touch-Oberfläche innen lässt sich die Verwandtschaft erkennen. Der Display-Deckel besteht aber wie die Unterseite des Gerätes aus Kohlefaser, während die XPS-Laptops ohne Dreh-Bildschirm Aluminium verwenden.

... aber so kontaktarm wie das XPS 13

Dell XPS 12 Ports
Das XPS 12 lässt sich an der Seite einschalten, dort sind auch Lautstärketasten zu finden. Bild: onlinekosten.de

Die Power-Taste ist an die Seite gerutscht, damit sich das Gerät im zugeklappten Tablet-Modus bequem einschalten lässt. Auf dem Display steht daher auch eine zweite Windows-Taste zur Verfügung. Ebenfalls an den Seiten untergebracht sind Lautstärketasten und ein Button, der auf Wunsch verhindert, dass sich der Bildschirminhalt mit dem Tablet mitdreht. An Anschlüssen hält das XPS 12 lediglich zwei USB-3.0-Ports, einen Mini-DisplayPort und eine Audioschnittstelle für Mikrofon oder Kopfhörer bereit. Ein Kartenleser oder ein alternativer Grafikausgang fehlen ebenso wie ein optisches Laufwerk oder ein LAN-Anschluss. Ohne Adapter ist eine Internetverbindung daher nur über WLAN möglich, ein Fernseher lässt sich über Intel Wireless Display anschließen, wenn die Unterstützung gegeben ist. Abgerundet wird die Schnittstellenbestückung mit Bluetooth 3.0.

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