Im Oktober stellte BenQ die neue VW-Display-Serie mit den Geräten VW2230H in 21,5 Zoll für 169 Euro (UVP) und VW2430H in 24 Zoll für 219 Euro vor, jetzt sind die Monitore für rund 150 und 200 Euro haben. Auffällig: Die schneeweißen Bildschirme thronen auf einem seitlich versetzten Standfuß und bringen eine Ablagefläche für Krimskrams mit. Neben der ungewöhnlichen Optik stechen auch die technischen Daten hervor. So versprechen die auf einem VA-Panel basierenden Displays einen Kontrastwert von 5.000:1 und große Blickwinkel. Wir haben die Fähigkeiten der Serie anhand des großen Modells VW2430H geprüft.
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BenQ VW2430H Test - Inhalt
- Seite 1: Lieferumfang, Aufbau und Design
- Seite 2: Technische Daten, Bildqualität und Energieaufnahme
- Seite 3: Reaktionszeit, Fazit und Info-Tabelle
Anschluss per HDMI, DVI oder VGA
Im Lieferumfang findet der Käufer neben dem BenQ Display, einer Kurzanleitung und einer Treiber-CD mit digitalem Handbuch den Standfuß und eine Bodenplatte vor, die zunächst montiert werden müssen. Der Aufbau ist selbsterklärend und ohne Schwierigkeiten oder Werkzeug zu bewerkstelligen. Die Bauteile müssen nur per Hand zusammengeschraubt und anschließend das Display aufgesteckt werden. Dann kann der schlanke und etwa 4,5 Kilogramm schwere TFT Monitor, der über ein internes Netzteil verfügt, an das Stromnetz und mit dem Rechner verbunden werden. Das ist wahlweise digital per HDMI oder DVI-D oder analog über VGA (D-Sub) möglich. Wer aufgrund besserer Bildqualität eine der digitalen Schnittstellen bevorzugt, muss allerdings selbst für die Verkabelung sorgen, denn BenQ liefert lediglich ein VGA-Kabel mit. Extra-Ports wie ein USB-Hub sind nicht mit von der Partie, ebenso wenig sind Lautsprecher verbaut. Ohne externes Equipment kann Sound nur über die Kopfhörerbuchse ausgegeben werden, doch dabei gibt es eine Einschränkung. Da nur HDMI in der Lage ist, neben Video- auch Audiosignale zu übertragen, bleibt der Monitor per DVI oder VGA stumm.

Die VW-Serie von BenQ mit VA-Panel gibt es in 24 Zoll (VW2430H) und 21,5 Zoll (VW2230H). Bild: BenQ
Aufgeräumter Schreibtisch
Netz- und Anschlusskabel können über die rückwärtige Kabelführung am Standfuß ordentlich und von vorne unsichtbar hinter den Schreibtisch gelenkt werden. Soll der Monitor an einer Wand befestigt werden, so lässt sich das über eine VESA-Halterung realisieren. Die entsprechenden Löcher sind vorhanden, ebenso eine Anschlussmöglichkeit für eine Kensington-Sicherung.

Die Kabelführung und die Anschlüsse. Bilder: onlinekosten.de
Für diesen Test haben wir den Monitor per DVI-Kabel und Thunderbolt-auf-DVI-D-Adapter an einem MacBook Air und über DVI auf einem PC mit Windows 7 ausprobiert. Von einem möglichen Ruhezustand des Rechners bemerkt das Gerät ab Werk nichts und lässt das den Nutzer mit der immer wieder aufflackernden Meldung "Kein Signal!" wissen. Eine automatische Abschaltung nach einer bestimmten Zeit kann aber nachträglich eingestellt werden. Der VW2430H sitzt sicher und sehr stabil auf der großen Bodenplatte, sodass ein Umkippen unmöglich scheint. Es lässt sich jedoch feststellen, dass das Display kurz hin und her wippt, wenn jemand gegen den Tisch stößt. Um den Bildschirm an den Arbeitsplatz und die eigenen Vorstellungen anzupassen, muss ein Neigen nach vorne oder hinten genügen. Das geht angenehm leicht, auf seitliches Drehen oder einen höhenverstellbaren Fuß muss der Nutzer hingegen verzichten.
Die Handy-Halterung
Der Monitor an sich ist an den Ecken stark gerundet und die weiße Oberfläche mattiert, auch der Bildschirm ist entspiegelt. Kleines Gimmick und gleichzeitig ein Blickfang ist der grasgrüne Handy- aka Kartenhalter aus Plastik. Eine kleine Sammlung Visitenkarten oder Geburtstagsgrüße lässt sich damit gut anordnen, bei Smartphones ist zu beachten, dass diese hineingelegt und nicht -gestellt werden. Sonst verdecken gerade große Exemplare nicht nur einen Teil des Displays, sondern können vor allem auch leicht umfallen, denn die Halterung liegt nur lose auf. Umso schneller ist sie bei Bedarf weggeräumt und die kleine Mulde für Büroklammern nutzbar.


