Im Mai 2010 startete der Online-Versandhändler Amazon.com mit dem Amazon Webstore eine Webshop-Komplettlösung. Internationale Unternehmen wie Marks and Spencer, Samsonite, Karen Millen und MTV verwenden die Lösung inzwischen für eigene Webshops. Die zunächst nur in den USA verfügbare E-Commerce-Plattform für Händler zum Aufbau und zur Verwaltung eines Onlineshops geht nun auch in Deutschland über amazon.de an den Start.
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Einfacher Aufbau eines Webshops
Amazon Services Europe, die zuständige Sparte des US-Konzerns, bietet den Amazon Webstore ab sofort Verkäufern und Herstellern jeder Größe an. "Unser Ziel ist es, das Verkaufen im Internet langfristig so einfach wie möglich zu machen", sagt Bodo Kipper, Director Merchant Services bei Amazon. Die Händler sollen ihren eigenen Online-Shop sicher und schnell aufbauen können und die Kapazitäten je nach Bedarf flexibel anpassen.
Änderungen im Webshop wie Design, Bestandsmengen, Preise oder Werbeaktionen sollen sich jederzeit einfach vornehmen lassen. Der Webstore basiert auf der Technologie, die auch die Webseiten des Konzerns wie beispielsweise amazon.de nutzen. Nach Unternehmensangaben werden über die Infrastruktur weltweit bereits über eine Milliarde sichere Transaktionen abgewickelt.
Andere Amazon-Dienste lassen sich mit den Webstores kombinieren. Durch "Verkaufen bei Amazon" können Verkäufer ihre Produkte auch den Amazon-Kunden der fünf europäischen Portale www.amazon.de, www.amazon.co.uk, www.amazon.fr, www.amazon.it und www.amazon.es präsentieren. Zudem kann bei Bedarf auch der Versand in 26 europäische Länder durch den Amazon-Logistikservice erfolgen. Amazon übernimmt in diesem Fall die Kommissionierung, Verpackung und den Versand und stellt den Kundenservice in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung. Bereits fest im Webstore integriert ist die Bezahlmethode "Bezahlen über Amazon".

Die Online-Shop-Plattform "Amazon Webstore" ist jetzt auch in Deutschland über amazon.de verfügbar. Screenshot: onlinekosten.de
Webstore bis zu sechs Monate lang kostenlos nutzen
Als Einführungsangebot lässt sich der Webstore bis zu sechs Monate lang kostenlos nutzen, wenn der Online-Shop mit "Verkaufen durch Amazon" und "Versand durch Amazon" kombiniert wird. Für Einzelhändler wird ansonsten eine monatliche Webstore-Grundgebühr in Höhe von 24,99 Euro netto berechnet. Zusätzlich wandern 2 Prozent des Umsatzes von jedem über den Webstore verkauften Artikel an Amazon. Eine Transaktionsgebühr liegt je nach dem monatlichen Umsatz des Webstores zwischen 1,4 bis 1,9 Prozent. Die Gebühren pro Transaktion liegen bei 35 Cent. Zudem unterscheidet Amazon bei der Gebührenberechnung noch nach kleinen, mittleren sowie großen Unternehmen mit mindestens 200.000 Euro Jahresumsatz. Details hält der Versandhändler online unter webstore.amazon.de bereit.


