Anzeige:
Mittwoch, 30.01.2013 07:51

AVM: Fritz!Powerline 530E im Test

aus dem Bereich Computer
Von Jörg Schamberg

Internetfähige Smart-TVs setzen sich immer mehr durch, auch Spielkonsolen oder Set-Top-Boxen lassen sich mit dem Internet verbinden. Nicht alle Geräte verfügen aber über ein integriertes WLAN-Modul für einen kabellosen Internetzugang, zudem ist der WLAN-Empfang je nach den baulichen Gegebenheiten nicht immer oder nur unzureichend verfügbar. Als Alternative zum direkten Anschluss per LAN-Kabel oder zu WLAN bietet sich die Powerline-Technologie an: der Internetanschluss wird direkt über das heimische Stromnetz realisiert. Inzwischen tummeln sich zahlreiche Anbieter mit entsprechenden Powerline-Adaptern auf dem Markt, der Berliner Router-Hersteller AVM hatte auf der IFA im vergangenen August gleich zwei neue Powerline-Modelle präsentiert, die theoretisch jeweils einen Datentransfer von bis zu 500 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) bieten sollen. Die kleinere Variante Fritz! Powerline 510E kommt ohne integrierte Steckdose daher. Wir testeten den größeren Bruder Fritz!Powerline 530E, der gleich eine Steckdose mit an Bord hat, so dass kein Stromanschluss im Haushalt verloren geht. Zum Vergleich stellte uns AVM auch ein Testset des 510E zur Verfügung, das aber bis auf die fehlende Steckdose technisch mit dem 530E identisch ist.

Anzeige

Stabiler Powerline-Adapter in schlichtem Design

Die Adapter Fritz!Powerline 510E und 530E kommen jeweils im Doppelpack daher, im Lieferumfang sind zwei identische Powerline-Adapter enthalten. Beim ersten Anblick des 530E überrascht, dass das stabile, gut verarbeitete Kunststoffgehäuse mit Abmessungen von 61 x 114 x 48 Millimetern und einem Gewicht von 186 Gramm im Vergleich zum kleineren Modell Fritz!Powerline 510E ein wenig 'klobig' wirkt. Durch Verzicht auf die integrierte Steckdose misst der 510E-Adapter lediglich 58 x 68 x 31 Millimeter und bringt nur 75 Gramm auf die Waage.

Die äußere Gestaltung ist jeweils recht schlicht komplett in creme-weiß gehalten, nur auf der Vorderseite finden sich zwei kleine rote 'Farbtupfer'. AVM hat auf der Vorderfront bei beiden Modellen drei LEDs platziert, die über den Betriebsstatus (Power) sowie die Belegung des LAN-Anschlusses und über das aktive Powerline-Netzwerk informieren.

AVM Fritz!Powerline 530E 510E im Vergleich
Die beiden neuen Powerline-Adapter von AVM im Vergleich: Der Adapter 530E verfügt im Gegensatz zum 510E über eine integrierte Steckdose. Bilder: onlinekosten.de

Einbindung in Powerline-Netzwerk auf Knopfdruck

An der Unterseite befindet sich ein LAN-Anschluss zur Verbindung des Adapters per Ethernet-Kabel mit einem Router beziehungsweise einem netzwerkfähigen Gerät. Daneben hat der Hersteller einen kleinen runden Tastschalter ("Security-Taster") verbaut, mit dem sich der Adapter auf Knopfdruck in ein bestehendes Powerline-Netzwerk einbinden lässt.

Fritz!Powerline 530 Front
Beim Einsatz des Fritz!Powerline 530E geht keine Steckdose verloren (li.), die Verbindung zu Router oder internetfähigem Gerät erfolgt über den LAN-Anschluss des Adapters (re.). Bilder: onlinekosten.de

Auf der Rückseite findet sich ein integrierter Stecker zum Einstecken des Adapters in eine klassische 230 Volt-Steckdose. Ein unterhalb platzierter Aufkleber enthält unter anderem Angaben wie das individuelle Geräte-Kennwort und die Seriennummer. Soweit zur rein äußerlichen Erscheinung des Adapters Fritz!Powerline 530E. Doch wie sieht es mit den "inneren" Werten aus? Wie schlägt sich die Powerline-Lösung von AVM im Alltag?

Weiter auf Seite 2: Powerline-Tool und Messwerte in verschiedenen Testumgebungen
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 500 Mbit Adapter mit Fast Ethernet (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von dsl-fan am 03.02.2013 um 17:07 Uhr
 Suche

  News
Montag, 20.10.2014
Spotify Family: Musik-Dienst für Familien zum halben Preis
Zalando: Foto-Kleidersuche bald auch per Android
Microsoft will noch 2014 eigenes Fitness-Armband in die Läden bringen
Deutsche Ausgabe von "Wired" geht an den Start
Computerspielbranche drängt auf schnelleren Breitbandausbau
Ebay testet in Deutschland Lieferung am gleichen Tag
G Data: Alle 8,6 Sekunden wird ein neuer Computerschädling entdeckt
SPD-Vize kritisiert: "Im Breitbandausbau sind wir immer noch Zwerge"
DGB sagt digitalen Billigjobs den Kampf an
Fernmeldeunion strebt Internetzugänge für alle an
Google: Bundeskartellamt soll Streit mit Verlagen klären
Vodafone: 50 Euro Wechsler-Bonus für DSL Zuhause M oder L mit VDSL
IBM trennt sich von verlustbringender Chip-Herstellung
Apple Pay: Sparkassen "sehr interessiert" an Apples iPhone-Bezahldienst
Künftiger Interpol-Chef: Cyberkriminalität hat größere Ausmaße als bekannt
Weitere News
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
DSL Speedtest
Schnelles DSL bestellt, aber es geht nur im Schneckentempo voran?
Mit dem Speedtest jetzt die DSL Geschwindigkeit prüfen.
Mehr Speed bietet ein VDSL-Anschluss: Die Vodafone VDSL Verfügbarkeit kann hier ebenso geprüft werden, wie T-Home VDSL, Alice VDSL oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit.
Aktuelle DSL Angebote hier im Vergleich.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs