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Dienstag, 20.11.2012 15:10

Aldi-Ultrabook im Test: Medion Akoya S4216 - der günstige Wandler

aus dem Bereich Computer

Im Lieferumfang bringt der Hersteller neben Ultrabook, Akku und Akku-Zusatzmodul für den Laufwerksschacht eine Bedienungsanleitung, Recovery-Discs für Windows 8 und unter anderem Programme zum Brennen oder Rippen von CDs, Verbessern von Fotos und für die eingebaute HD-Webcam unter. Die Cyberlink-Tools PowerDVD und VideoDirector sind ansonsten kostenpflichtig und schlagen mit 35 beziehungsweise 70 Euro zu Buche, die Ausgaben auf dem Ultrabook hinken aber auch zwei Versionen hinterher. Das Fotoprogramm PhotoDirector meldet sich beim ersten Start mit englischer Benutzeroberfläche und ist darüber hinaus nur mit einem Upgrade in vollem Umfang nutzbar. Ebenso der Virenschutz Kaspersky Internet Security 2013: Dieser ist nur 90 Tage lang kostenlos, anschließend muss eine Lizenz gekauft oder auf eine Freeware ausgewichen werden. Bunt ist der Blumenstrauß an Symbolen, die sich nach dem ersten Start auf dem Desktop präsentieren. Die Links zu Aldi Talk, Aldi Foto, Aldi Reisen, Aldis Blumen-Service und eBay dürften so manchem Anwender zu einer ersten Aufräumaktion verleiten. Wer bei Windows 8 den Startbutton vermisst, hat beim Akoya S4216 gute Karten: Medion hat für Ersatz gesorgt und einen Schnellzugriff auf die Lieblings-Software, Dienstprogramme und zum Herunterfahren/Neustarten eingerichtet.

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Medion Akoya S4216 Test - Inhalt

  • Seite 1: Aussehen, Eingabegeräte und Schnittstellen
  • Seite 2: Lieferumfang, Display, Hardware und Leistung
  • Seite 3: Laufwerk und Zusatzakku, Laufzeit, Sound, Fazit und Test-Tabelle

Display: Kein Schminkspiegel

Das 14-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln ist mattiert und spiegelt daher nicht, wenn es ungünstig zu Lichtquellen oder Fenstern positioniert wird. Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist ausreichend hell, einen größeren Puffer für die Arbeit im Freien zu liefern, hätte dennoch nicht geschadet. Die Blickwinkel sind – typisch für ein TN-Panel – eher klein, seitlich bleibt die Anzeige aber länger stabil als beim Neigen des Bildschirms. Alles in allem hinterlässt das Aldi-Ultrabook in diesem Punkt einen guten Eindruck.

Medion Ultrabook bei Aldi - Testbericht
Das Medion Ultrabook ist bei Aldi inklusive Zusatzakku erhältlich. Der Hauptakku lässt sich ebenfalls leicht herausnehmen.
Bild: onlinekosten.de

Ivy-Bridge-Prozessor

Aus dem Angebot an Intel Core-i-Prozessoren hat sich das Essener Unternehmen für einen i3-3217U entschieden, der mit 1,8 Gigahertz getaktet ist. Ultrabook-typisch liefert die CPU zwar nur zwei Kerne, kann aber vier Threads parallel verarbeiten. Da es sich um ein Ivy Bridge-Modell aus 22-Nanometer-Fertigung handelt, ist bereits ein Intel HD 4000-Grafikchip an Bord. Gegenüber der Vorgänger-Generation Sandy Bridge mit Intel HD 3000 soll sich die Grafikleistung verdoppeln. Das zeigt sich an entsprechend höheren Benchmark-Ergebnissen, dennoch ist ein Ultrabook ohne Grafikkarte mit dediziertem Speicher zu schwach für anspruchsvolle 3D-Spiele. Dass der Core i3 nicht so flott unterwegs ist wie ein i5, lässt sich gleichermaßen an unseren Messwerten auf Seite 3 ablesen.

Zusammen mit dem 4 Gigabyte (GB) großen Arbeitsspeicher ist aber insgesamt für eine gute Leistung im Alltag gesorgt. Wie uns die für Medion zuständige PR-Agentur mitteilte, lässt sich der RAM auf bis zu 16 GB erweitern. Der Kunde darf das auch selbst erledigen, ohne den Garantieanspruch zu verlieren. Standardmäßig ist nur eine der beiden Speicherbänke belegt.

Terabyte-Festplatte und SSD

Wie in den meisten günstigen Ultrabooks nimmt im Medion-Modell beim Speicherplatz eine HDD das Zepter in die Hand. Sie speichert stolze 1.000 GB. In einem großen Multimedia-Laptop wäre das nichts Besonderes, die schlanken Ultrabooks beschränken sich jedoch in der Regel auf 500 GB – schließlich wollen sie in erster Linie mobil und leicht sein. Intels Kriterien bezüglich der schnellen Einsatzbereitschaft erfordern zusätzlich eine SSD, dem kommt Medion mit einem 32-GB-Modell nach. Das Hybrid-Konzept soll das System mit Intel Rapid Start binnen 8 Sekunden aus dem Tiefschlaf erwachen lassen und außerdem die Boot-Zeit insgesamt verkürzen. Da Windows 8 von Haus aus zügiger nutzbar ist als Windows 7, ging der Start unseres Test-Akoyas nur 12 Sekunden vonstatten.

Der Einbau einer Magnet-Festplatte führt dazu, dass das Akoya S4216 immer Geräusche von sich gibt, während teure SSD-Ultrabooks bei anspruchslosen Anwendungen teilweise gar nicht zu hören sind. Das heißt aber nicht, dass das Medion Ultrabook Lärm verursacht. Im Gegenteil, wenn es gerade nichts oder nur wenig zu tun hat, muss man schon sehr genau hinhören und unter Last steigt der Pegel nur leicht an. Selbst während unseres Benchmark-Marathons blieb die Geräuschkulisse niedrig.

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