Anzeige:
Sonntag, 28.10.2012 09:08

Heftige Sonnenstürme erwartet - Handy-Netze bedroht

aus dem Bereich Sonstiges

Die Sonne ist weit weg, 150 Millionen Kilometer entfernt. Wenn dort aber ein heftiger Sonnensturm losbricht und Richtung Erde rast, droht Gefahr. Bald könnte es besonders kritisch werden. "2013 oder 2014, vielleicht auch 2015", meint Werner Curdt (63) vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) im niedersächsischen Katlenburg-Lindau. "Es wird mit Sicherheit zu heftigen Sonnenstürmen kommen." Das Thema soll auch bei einer Veranstaltung am 8. November in Darmstadt im Kontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur ESA angesprochen werden.

Anzeige

Regelmäßiger Zyklus

Etwa alle elf Jahre geht es auf der heißen Sonne besonders hoch her. Gigantische Wolken bedrohen den blauen Planeten. "Als erstes trifft es die Satelliten", sagt Curdt. Das Szenario dort oben: "Kurzschlüsse, Computerabstürze. Funk-Verkehr kann gestört werden."

Flugzeuge müssen dann auf bestimmten Linien am Boden bleiben. Auch die Stromversorgung kann es erwischen. So die Erfahrungen, wie etwa 2003. Durch einen besonders schnellen Sonnensturm kam es zu einem mehrstündigen Stromausfall in Schweden, zu einem Ausfall des europäischen Flugradars und zum Verlust des Forschungssatelliten "Midori 2". Die Termine von Flügen in den USA wurden durcheinandergewirbelt.

Bei Sonnenstürmen sind die Auswirkungen laut ESA insbesondere in der Arktis, dem nordwestlichen Teil von Russland, Finnland, Skandinavien, Island und Grönland am größten. Bei besonders intensiven Stürmen reichen die Auswirkungen bis zu uns nach Mitteleuropa.

Auswirkungen können nicht vorhergesagt werden

Wie schlimm wird es diesmal? "Dazu bräuchte ich hellseherische Fähigkeiten", meint Volker Bothmer (51) von der Universität Göttingen. Der Astrophysiker gehört zum internationalen Team von "Stereo". Diese zwei Satelliten beobachten wie Späher die Sonne. Ein bis zwei Stunden nach einem Sturm sei klar, "ob uns was droht". Auswirkungen auf der Erde könnten nach 12 bis 24 Stunden zu spüren sein. "Alarm muss sofort gegeben werden."

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Sonntag, 01.03.2015
 Ikea will drahtlose Ladestationen in Möbel einbauen
Apple-Chef Cook: Schnüffelei im Netz fängt keine Terroristen
 Archos: Drei große Smartphones mit kleiner HD-Auflösung
Unbekannte greifen auf Daten von 50.000 Uber-Fahrern zu
Samstag, 28.02.2015
"Spiegel": Verfassungsschutz nutzt verstärkt Ortung per "stiller SMS"
Telekom arbeitet an umprogrammierbarer SIM-Karte
Google lockert Porno-Verbot bei Blogger
Glasfaserausbau: VATM-Präsident Witt kritisiert Vorgehen der Telekom
 MWC 2015: Neue Handys und Konflikte bei Mobilfunk-Messe in Barcelona
Google plant gigantisches neues Hauptquartier unter Glas
Trend zum Online-Banking: Werden Bankfilialen überflüssig?
Freitag, 27.02.2015
"Süddeutsche" wird auch im Internet kostenpflichtig
Huawei baut 5G-Testumgebung in Münchener Innenstadt
Stiftung Warentest gibt Video-Streamingdiensten keine guten Noten
Ericsson verklagt Apple wegen 41 Patenten
Weitere News
Mobiles Internet
Mobiles Internet via UMTS bietet schnellen Surfspaß für unterwegs.
Selbst ohne WLAN schnell mobil surfen oder Internet TV auf dem Handy genießen.
UMTS hält in jedem Speed Test problemlos mit.
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs