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Sonntag, 28.10.2012 10:01

Das iPhone 5 im Test – Ein Monat mit dem Apple-Smartphone

aus dem Bereich Mobilfunk

Leicht verbessert wurde auch die integrierte Digitalkamera. Sie löst zwar nach wie vor mit maximal 8 Megapixeln auf, wurde aber zum Beispiel mit einer überarbeiteten Videostabilisierung versehen. Nach wie vor gilt: Foto- und Video-Modus (maximal 1.080p in Full HD-Qualität) liefern sehr ansehnliche Aufnahmen, die den Vergleich mit digitalen Kompaktkameras nicht scheuen müssen. Sowohl in Fotos und Videos ist es möglich, per Fingertipp einen gewünschten Bildausschnitt zu fokussieren. Auch eine Gesichtserkennung ist sowohl bei Foto als auch bei Videoaufnahmen verfügbar. Spaß macht auch die neu integrierte Panorama-Funktion, die in der Aufnahme keine störenden Übergänge erkennen lässt. Ebenfalls attraktiv: die Möglichkeit, noch während einer Videoaufnahme Fotos zu machen.

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Frontkamera jetzt HD-fähig

Auf der Vorderseite wurde in das Gehäuse eine deutlich bessere Kamera integriert als beim Vorgängermodell. Sie löst nun nicht mehr mit VGA-Qualität, sondern mit bis zu 1,2 Megapixeln auf. Videos sind mit bis zu 720p in HD-Qualität möglich, was insbesondere bei Videotelefonaten über Facetime oder Skype einen deutlich sichtbaren Unterschied bei der Bildschärfe ausmacht. Zu beachten ist auch, dass das iPhone 5 nun mit gleich drei Mikrofonen ausgestattet ist. Zu finden sind sie neben den beiden Kameralinsen und am unteren Ende des Telefons.

Ohnehin wurde die Fußseite des iPhone 5 im Vergleich zum Vorgänger komplett überarbeitet. Einerseits ist hier nun der Kopfhörereingang zu finden, ferner wurde der Steckplatz für das Daten- und Ladekabel deutlich verkleinert. Statt des bisher verwendeten 30-poligen Steckers kommt nun der 8-polige Lightning-Stecker zum Einsatz. Das ist vor allem für all jene iPhone-Nutzer ärgerlich, die von einem alten Modell auf das neue Smartphone umsteigen wollen und bereits heute passendes Zubehör nutzen. Denn sie müssen nun einen Adapter kaufen, um ihr Zubehör weiter verwenden zu können. Kostenpunkt: immerhin 29 Euro wenn man sich für die Original-Version von Apple entscheidet. Es gibt aber auch preiswertere Alternativen.

iPhone 5
Durchaus schön anzusehen sind die abgeschliffenen Kanten beim iPhone 5. Bild: onlinekosten.de

Weiterhin ein Ärgernis: der Akku

Bedauerlich ist, dass es Apple nicht gelungen ist, die Akkulaufzeiten spürbar zu verbessern. Auf dem Papier verspricht der Hersteller zwar, dass das Smartphone bis zu acht Stunden in Mobilfunk- und bis zu zehn Stunden in WLAN-Netzen für mobiles Internet verwendet werden kann, in der Praxis sind maximal vier Stunden aber deutlich realistischer. Anders formuliert: bei einer aktiven Datenverbindung sollte bei fortlaufender Nutzung im Tagesverlauf spätestens nach 12 bis 16 Stunden eine Steckdose aufgesucht werden, um den Energiespeicher aufzuladen. Positiv: es dauert nicht einmal zwei Stunden, dann ist der Akku wieder zu 100 Prozent aufgeladen.

Beobachten konnten wir während unseres Tests auch, dass das iPhone 5 auf der Rückseite ziemlich warm wird, wenn zum Beispiel Spiele gespielt werden. Hier wird deutlich, dass der integrierte Prozessor zum Teil ordentlich Leistung verrichten muss. Apropos Prozessor: Apple macht offiziell keine Angaben dazu, mit welcher Taktrate die integrierte A6-CPU ausgestattet ist. Gerüchten zufolge sollen es 1,0 Gigahertz bei zwei Prozessorkernen sein – flankiert durch 1 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher. Ruckler in der täglichen Nutzung? Fehlanzeige! Dass im Vergleich zum Vorgänger mehr Power unter der Haube sitzt, wird unter anderem beim Starten von Apps deutlich. Es vergeht häufig spürbar weniger Zeit, bis der Ladevorgang abgeschlossen ist.

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 Nano Sim ist zuschneidbar (17 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Avaatar am 12.11.2012 um 20:23 Uhr
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