Anzeige:

Dienstag, 23.10.2012 20:44

Apple stellt iPad mini, Retina-MacBook und superdünnen iMac vor

aus den Bereichen Computer, Mobilfunk

Das Rätselraten und die Spekulationen rund um eine kleinere Version des iPad haben am Dienstag ein Ende gefunden. Apple lud zum Event in New York und stellte dort soeben das iPad mini vor. Gleichzeitig präsentierte das Unternehmen überraschend eine vierte Generation des größeren iPads mit Retina-Display, das sich vom Vorgängermodell vor allem durch eine deutlich höhere Geschwindigkeit und Unterstützung weiterer LTE-Frequenzen unterscheidet. Außerdem folgten – wie korrekt spekuliert – ein MacBook Pro mit 13 Zoll großem Retina-Display und ein neuer iMac.

Anzeige

Kleines iPad mit 7,9-Zoll-Bildschirm

Das iPad mini verfügt über ein 7,9-Zoll-Display mit 1.024x768 Pixeln, dessen seitliche Ränder schmaler sind als beim 9,7-Zoll-iPad. An die besonders hohe Auflösung des iPad 3 und des neuen iPad 4 reicht es nicht heran. Das 7,2 Millimeter dünne und 308 Gramm leichte Tablet beruft sich auf einen Apple A5-Prozessor. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu zehn Stunden. Ausgetauscht hat Apple den Dock-Connector; wie beim neuen iPod touch gibt es stattdessen den neuen Lightning-Anschluss. Die iSight-Kamera liefert 5 Megapixel, außerdem ist eine HD-Webcam für FaceTime angebracht.

Mit Spannung erwartet wurde die Preisgestaltung: Wie vermutet, stößt Apple nicht in den Preisbereich der günstigsten Androiden rund um 200 Euro vor. Das iPad mini WiFi ist in den Farben Schwarz und Weiß mit 16 Gigabyte (GB) Speicherplatz ab 329 Euro ab dem 26. Oktober im Apple Store bestellbar. Mit 32 GB kostet es 429 Euro, mit 64 GB 529 Euro. Ausgeliefert wird es laut Apple ab dem 2. November. Zeitgleich soll dann auch das große iPad der vierten Generation mit Apples A6X starten, der CPU- und Grafikleistung gegenüber der bisherigen A5-Reihe verdoppeln soll. Die Preise beginnen bei 499 Euro für das WiFi-Modell mit 16 GB. Erst einige Wochen später sollen die Mobilfunk-Ausgaben der neuen iPads erscheinen, die im LTE-Netz der Deutschen Telekom funken können. Für das iPad mini müssen mindestens 459 Euro und für das große iPad 629 Euro aufwärts ausgegeben werden. Mehr Speicherplatz gibt es jeweils für weitere 100 Euro Aufpreis.

iPad mini
Das iPad mini ist jetzt offiziell - zeitgleich startet ein neues "großes" iPad. Screenshot aus dem Livestream: onlinekosten.de

Leichteres MacBook Pro mit Retina-Display

Das neue MacBook in 13 Zoll trumpft mit 2.560x1.600 Bildpunkten auf und überholt somit die Windows-Gemeinde mit Full-HD-Displays. Nach dem MacBook Pro 15 mit Retina-Display soll es das Notebook mit der zweithöchsten Auflösung sein. Das Gewicht hat Apple auf 1,62 Kilogramm heruntergeschraubt. Ausgestattet ist es mit einem Intel Core i5-oder i7-Prozessor, bis zu 8 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und einer 128-GB-SSD. Mit Core i5 mit 2,5 Gigahertz kostet es 1.749 Euro. Mit einer Akkuladung soll es etwa sieben Stunden auskommen.

iMac wird noch flacher

Deutlich dünner als das bisherige Modell ist der neue iMac: Der Rechner, den Apple sehr selbstbewusst als besten All-in-One-Computer der Branche bezeichnete, nutzt ein um 5 Millimeter schlankeres Display und ist an den Rändern lediglich 5 Millimeter dünn. Er kommt wie gehabt in zwei Größen, 21,5 Zoll mit 1.920x1.080 Bildpunkten und in 27 Zoll mit 2.560x1.440 Pixeln – jeweils mit IPS-Panel und 178 Grad großen Blickwinkeln. Die Bestückung führt auch hier ein Intel Core i5- oder i7-Prozessor der aktuellen Ivy Bridge-Generation an, hinzu kommen bis zu 32 GB RAM und maximal 768 GB SSD- beziehungsweise 3 Terabyte HDD-Speicher. Wer die Vorteile beider Speicherlösungen kombinieren möchte, kann zur Variante mit Fusion Drive greifen, die eine Festplatte und Flashspeicher vereint. Als Grafikkarte dient ein Kepler-Exemplar von Nvidia. Der 21,5-Zoll-iMac lässt sich mit einer Quad-Core-CPU und einer GeForce GT 650M für 1.549 Euro ordern, den 27-Zöller mit GTX 660M gibt es ab 1.879 Euro.

Darüber hinaus hat Apple das Innenleben des Mac mini aufgefrischt und verkauft das neue Modell mit HDD oder SSD zu Preisen ab 629 Euro. Dann ist ein 2,5 Gigahertz starker Dual-Core-Prozessor eingebaut, gegen Aufpreis winkt eine Quad-Core-Variante.

Saskia Brintrup
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Mittwoch, 03.09.2014
Kabel Deutschland: Verfügbarkeit von "Select Video" wird stark ausgebaut
Dienstag, 02.09.2014
Diebstahl von Promi-Nacktfotos wirft Schlaglicht auf löchrige Sicherheit im Netz
DSL-Tarife im September: VDSL ohne Aufpreis - bis zu 100 Euro Bonus
Nach Diebstahl von Promi-Nacktfotos: FBI auf der Jagd nach den Tätern
26-Jährige beleidigt Stadt im Internet: Bis zu sechs Jahre Haft drohen
O2 Protect: Neue Sicherheitspakete für PC, Mac und Smartphone
Rundfunkbeitrag: Übergangsregelungen nur bis Jahresende - Zwangsanmeldung möglich
Smartphone-Klau: Die meisten Handys werden zwischen 12 und 17 Uhr gestohlen
Uber bundesweit gestoppt - Einstweilige Verfügung gegen Mitfahrdienst
HD+ RePlay bringt vier neue Mediatheken auf den Smart-TV
EU gleicht europaweit Frequenzen für drahtlose Mikrofone an
 Medion IFA-Neuheiten: Windows-8.1-Tablet, Hybrid-Notebook und Kinder-Tablet
Montag, 01.09.2014
Netflix wertet vor Deutschland-Start Top-Listen von illegalen Tauschbörsen aus
EU-Experte: TV- und Radiosender sollen mehr Frequenzen für Breitband-Internet freigeben
GMX und Web.de: LTE-Tarif All-Net Smart Plus für knapp 15 Euro
Weitere News
Provider Wechsel
DSL Speed Test gemacht und nun unzufrieden mit der DSL Leistung?
Jetzt Kosten für den DSL Anschluss senken und neuen Telefonanbieter suchen.
Günstige Angebote der wichtigsten Internet Provider auch inklusive DSL Modem in der Übersicht.
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs