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Dienstag, 23.10.2012 08:47

E-Plus punktet mit Preis-Attacken

aus dem Bereich Mobilfunk

Wer auch immer bei E-Plus den Stein ins Rollen gebracht hat, auf eine Mehrmarkenstrategie zu setzen, er kann sich auf die Schulter klopfen lassen. Auch im dritten Quartal des laufenden Jahres hat die E-Plus Gruppe fast eine halbe Million neue Kunden gewinnen können. Das geht aus den am Dienstag vorgelegten Quartalszahlen für den Zeitraum zwischen Juli und September hervor.

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Ende September mit fast 24 Millionen Kunden

Konkret hat E-Plus die Kundenzahl um 494.000 auf knapp 24 Millionen gesteigert – davon 7,99 Millionen Vertragskunden. Weniger gut mutet allerdings ein Blick auf die Finanzzahlen an. Der Gesamtumsatz legte im Jahresvergleich gerade mal um 0,1 Prozent auf 839 Millionen Euro zu, der Serviceumsatz aus Mobilfunkdienstleistungen um 0,5 Prozent auf 809 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging unter anderem aufgrund hoher Marketingaktivitäten und der Neupositionierung der Marke Base sogar um 9,0 Prozent auf 323 Millionen Euro zurück. Ebenso sackte der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde (ARPU) von 12 auf 11 Euro ab.

E-Plus Gruppe

Allnet-Flatrates sind beliebt

Dennoch sieht sich E-Plus auf einem guten Weg. Insbesondere bei Vertragskunden habe der Konzern durch die Einführung attraktiver Allnet-Flatrates punkten können. Yourfone, simyo und blau.de sei es gelungen, im dritten Quartal 210.000 Vertragskunden zu gewinnen. Auch wichtig: 40 Prozent der Kundenumsätze werden inzwischen mit mobilen Datenverbindungen und SMS erzielt.

Konzernchef Thorsten Dirks ist überzeugt: "Unsere Allnet-Tarife, die differenzierende Kundenansprache und preisaggressive Datenangebote treffen offensichtlich den Nerv der deutschen Mobilfunkkunden." Investieren will E-Plus weiterhin in den Netzausbau. Dabei werden nicht nur bisher nicht versorgte Gebiete neu erschlossen, sondern auch Kapazitäten erweitert, verspricht das Unternehmen in einer Konzernmitteilung. Seit Jahresbeginn testet E-Plus den LTE-Einsatz in drei verschiedenen Frequenzbereichen – auch im Frequenzspektrum um 1.800 Megahertz, auf dem unter anderem das neue iPhone 5 funkt.

Hayo Lücke
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    Zuletzt kommentiert von marcometer am 25.10.2012 um 10:13 Uhr
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