Wenige Tage vor dem Start seines neuen Betriebssystems Windows 8 hat Microsoft auch die Software für den Internettelefonie-Dienst Skype aufgefrischt. Unter anderem wurde die Bedienung an die Funktionsweise anderer Windows-8-Apps angepasst. Skype kann jetzt zudem tiefer in Windows eingebunden werden, wie Microsoft am Montag ankündigte. Der Konzern bringt sein neues Windows am Freitag auf den Markt und erhofft sich davon einen Impuls für den schwächelnden PC-Markt.
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Skype soll einfach Spaß machen
Im offiziellen Skype Blog heißt es ferner, die neue Version der Software sei für Menschen entwickelt worden, die immer online seien. Es solle einfach Spaß machen, Skype zu nutzen. "Skype für Windows 8 ist einfach, schnell und schön", schreibt Mark Gillett. Kontakte, mit denen besonders häufig interagiert wird, sollen mit nur einem Klick erreichbar sein.
Bei Skype können Nutzer untereinander kostenlos über das Internet telefonieren, auch mit Videoübertragung. Der Kauf von Skype im vergangenen Jahr war mit 8,5 Milliarden Dollar die teuerste Übernahme in der Geschichte von Microsoft. Der Deal hatte damals für einige hochgezogene Augenbrauen gesorgt: Der Preis war merklich höher als bei früheren Transaktionen um Skype, zudem hatte Microsoft bereits ähnliche Dienste im eigenen Haus.
Beim Kauf durch Microsoft vor einem Jahr hatte Skype mehr als eine halbe Milliarde registrierte Nutzer, aktiv waren davon knapp 200 Millionen. Jetzt sei die Zahl aktiver Skype-Kunden über 250 Millionen gestiegen, sagte Summers. Auch nach der Übernahme durch Microsoft wolle Skype ein Dienst für Nutzer aller Plattformen bleiben, betonte sie. "Skype ist immer noch Skype. Unsere Stärke ist es, die Nutzer über System-Grenzen hinweg zu verbinden."
In den vergangenen Monaten habe sich Skype auf die Integration in den Microsoft-Konzern und die Entwicklung der Windows-8-Version konzentriert. Als nächstes werde man sich verstärkt Software für andere Plattformen zuwenden. "Unsere Zukunft liegt ganz klar auf Smartphones und Tablets." Mit neuen Version werde Skype den Rivalen Paroli bieten können, die sich inzwischen auf den mobilen Geräten ausgebreitet hätten.


