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Samstag, 20.10.2012 10:01

Google-Börsenpanne: Konzernchef Page hat Zukunftsvisionen

aus dem Bereich Sonstiges

Wie geht man als Konzernchef mit einer der peinlichsten Pannen um, die einem börsennotierten Unternehmen passieren können? Google-Gründer Larry Page versuchte nach der verfrühten Zahlenvorlage, die Investoren mit Zukunftsvisionen zu beruhigen.

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Börsenwert sank um 20 Milliarden Dollar

Die Google-Panne mit der verfrühten Zahlenvorlage war zugleich auch ein einzigartiges Experiment: Was passiert eigentlich, wenn man enttäuschende Quartalszahlen direkt auf eine Meute aufgeheizter Börsenhändler loslässt? Das Ergebnis zeigte eindrucksvoll, warum es besser ist, wenn man die Anleger sonst lieber erst einmal über die Zahlen schlafen lässt. Die Google-Aktie wurde binnen weniger Minuten um zehn Prozent heruntergeprügelt, Milliarden Dollar an Börsenwert verpufften.

Auch nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, ging das Papier noch mit einem Minus von acht Prozent aus dem Handel. Das waren gut 60 Dollar pro Anteilsschein weniger. Google war auf einen Schlag 20 Milliarden Dollar weniger wert, der Erzrivale Microsoft liegt beim Börsenwert wieder deutlich vorn. Und die Analysten der Bank Of America stutzten ihr Rating für die Google-Aktie nach sechs Jahren von "Kaufen" auf "Halten".

Geldmaschine Google gerät ins Stocken: Werbeeinnahmen gehen zurück

Für die panikartige Reaktion der Investoren sorgte vor allem, dass die Geldmaschine Google ausgerechnet in ihrem wichtigsten Kernbereich stotterte, der selbst in der schlimmsten Finanzkrise nahezu unverwundbar schien: Den Anzeigen im Umfeld der Suchergebnisse. Den allgemeinen Einbruch des Konzerngewinns um ein Fünftel kann man noch mit der Integration des notorischen Verlustbringers Motorola erklären. Aber der Rückgang der Google-Einnahmen pro Klick auf eine Werbeanzeige um 15 Prozent traf die Anleger mitten ins Mark - denn das ist das Geld, mit dem Google nach wie vor den Großteil seines Geschäfts bestreitet. Dass die Zahl der Anzeigen-Klicks, die Google Geld brachten, insgesamt um ein Drittel zulegte, fiel da nicht mehr ins Gewicht.

Der Grund für den Rendite-Knick ist der Vormarsch der Smartphones und Tablet-Computer, auf denen die Anzeigen-Tarife auch angesichts der kleineren Bildschirme niedriger sind. Dabei ist Google inzwischen der König im Smartphone-Geschäft mit seinem Betriebssystem Android, das mehr als die Hälfte des Marktes hält. Das alles rief nach einer Erklärung durch den Chef.

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