Anzeige:
Donnerstag, 18.10.2012 17:03

Adobe Reader XI und Acrobat XI mit neuen Sicherheitsfunktionen

aus dem Bereich Computer

Adobe hat eine neue Version XI seines populären PDF-Viewers Adobe Reader und der kostenpflichtigen PDF-Suite Acrobat veröffentlicht. Beide Programme enthalten Verbesserungen in Ausstattung und Bedienung sowie eine Reihe neuer Sicherheitsmerkmale.

Anzeige

Geschützte Ansicht für PDF-Dokumente

Um eine zusätzliche Schutzebene ergänzt wurde etwa die seit Adobe Reader X genutzte Sandbox-Technologie. Neu integriert hat Adobe dabei eine gesicherte PDF-Ansicht (Protected View), die das Abgreifen von Daten durch Schadprogramme verhindern soll. Laut Adobe bietet der PDF-Betrachter damit zusätzlichen Schutz gegen spezifische lesebasierte Attacken, bei denen sensible Informationen ausgelesen werden können. Auch beim Öffnen von PDF-Dateien innerhalb des Browsers ist die Abschirmung standardmäßig aktiviert. Für Acrobat-Nutzer ist Protected View hingegen nichts neues, allerdings wurde die Funktion in der neuen Ausführung weiter ausgebaut.

Darüber hinaus unterstützt Version XI unter Windows 7 und Windows 8 die ASLR-Erweiterung Force ASLR. ASLR steht für Address Space Layout Randomization und beschreibt eine Technik, die das Ausnutzen von Schwachstellen durch eine zufallsbasierte Zuweisung von Adressbereichen an Programme erschweren soll. Für den Einsatz in Unternehmen hat Adobe zudem eine Whitelisting-Funktion implementiert, mit der sich sicherheitskritische Merkmale wie JavaScript für bestimmte PDF-Dokumente separat aktivieren lassen. Des Weiteren wird nun das Verschlüsselungsverfahren Elliptic Curve Cryptography (ECC) für digitale Signaturen unterstützt.

Reader kommt mit neuen Kommentar-Werkzeugen

Weitere Neuerungen bietet der Reader bei den Kommentierungsmöglichkeiten. So steht mit Version XI erstmals eine vollständige Toolbox für Anmerkungen zur Verfügung. Diese beinhaltet das Erstellen von Notizen, ein Freihand-Zeichenwerkzeug, Textkommentare sowie das Hervorheben, Unterstreichen und Durchstreichen von Wörtern. Ein Bearbeiten von PDF-Dokumenten bleibt weiterhin allein Sache von Acrobat. Neu im Reader ist allerdings die Option, ausfüllbare PDF-Formulare auf dem eigenen Rechner zu speichern. Integriert hat Adobe außerdem eine Schnittstelle zum hauseigenen Online-Signaturdienst EchoSign, der nun zur Validierung von Dokumenten in Anspruch genommen werden kann. Acrobat XI bietet hingegen unter anderem neue Cloud-Dienste, eine überarbeitete Benutzeroberfläche für einfache Änderungen bei Text und Bildern, verbesserte Konvertierungsoptionen sowie die Möglichkeit, mehrere Dateien in einem PDF-Dokument zusammenzufügen.

Adobe Reader XI kann ab sofort kostenfrei für Windows, Linux und Mac OS X heruntergeladen werden. Acrobat XI Standard für Windows ist zum Preis von rund 415 Euro erhältlich; die Pro-Version für Mac OS X und Windows wird mit rund 665 Euro taxiert. Wird nur ein Upgrade benötigt, sind 196 beziehungsweise 284 Euro zu zahlen. Eine Testversion ist über die Hersteller-Homepage abrufbar.

Christian Wolf
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 25.10.2014
"WSJ": Apple will Musik-App von Beats in iTunes integrieren
Webradiomonitor 2014: Mehr Online-Radio, mehr Audio-Werbung
Netflix und Co. treiben die Preise für Film- und Serienrechte in die Höhe
Sprung aus 41 Kilometern Höhe: Google-Manager knackt Rekord von Felix Baumgartner
Smart-Homes: Branche sieht riesiges Potential
Freitag, 24.10.2014
EuGH-Urteil: Einbetten von Videos verstößt nicht gegen das Urheberrecht
Trotz Angriff auf iCloud-Nutzer: Apple-Chef Cook wirbt in China um Kunden
Nach Kritik: Anti-Facebook Ello verzichtet auf bezahlte Werbung
Online-Magazin "Krautreporter" ist gestartet: Breite Themenpalette von Zensur bis Ebola
Microsoft nutzt Marke Nokia nur noch für günstige Handys
ESET warnt vor Malware für den Mac
Smartwatch LG G Watch R erscheint später, kostet weniger
"Rooms": Facebook stellt App für anonyme Chats vor
Simply: Allnet-Flat mit LTE und 1 GB Highspeed-Volumen ab 9,95 Euro
Kann eine Zeitungs-Flatrate nach dem Modell Spotify die Printmedien retten?
Weitere News
Handys
Wer keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen will, braucht zu seiner Prepaid SIM-Karte von Anbietern wie Simyo oder Fonic noch ein Handy ohne Vertrag. Die Auswahl ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede.
Ob klassisches Tastenhandy oder Touchscreen Handy: Wir stellen aktuelle Modelle verschiedener Preiskategorien vor.
DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs