Anzeige:

Sonntag, 21.10.2012 10:01

Ultrabook Beratung: Vor- und Nachteile der dünnen Dauerläufer

aus dem Bereich Computer

Genaues Hinsehen lohnt sich auch beim Massenspeicher. Nur weil das Wort SSD auf der Verpackung auftaucht, heißt das nicht, dass gar keine Magnetfestplatte verwendet wird. Um Kosten zu sparen und ergo den Verkaufspreis zu senken, finden sich in vielen Ultrabooks – wie eingangs erwähnt – Kombinationen beider Speicherlösungen. Die SSD dient dann lediglich dazu, das Notebook so flott reagieren zu lassen, wie Intel es gerne hätte, und immer wieder genutzte Programme schneller starten zu lassen. Einen so zügigen Windows-Boot wie bei einer reinen SSD-Installation und eine durchweg schnellere Performance dürfen dann nicht erwartet werden. Der Vorteil ist die höhere Speicherkapazität zum niedrigen Preis. Ultrabooks mit mehr als 128 GB SSD-Speicher liegen bei mehr als 1.000 Euro, mehr Fassungsvermögen als 256 GB ist generell selten aufzutreiben. Das offenbar derzeit einzige Exemplar, das damit lockt, ist das Dell XPS 14, das das dann mit knapp 1.800 Euro zu Buche schlägt. Noch nicht verfügbar, aber angekündigt, ist das Asus Zenbook U500VZ, ein 15-Zöller mit bis zu 512 GB.

Anzeige

Ultrabook Ratgeber – Inhalt

11 bis 15 Zoll große Bildschirme, mit Windows 8 auch mit Touch-Steuerung

Die verfügbaren Display-Größen der Ultrabooks reichen derzeit von 11,6 Zoll (MacBook Air, Asus Zenbook UX21, Zenbook Prime, Sony Vaio T11 und das kommende Acer Aspire S7) bis in den 15-Zoll-Bereich. Mit dem ersten Schwung an Windows-8-Geräten kommen außerdem nicht nur reine Touchscreen-Varianten, sondern auch einige ungewöhnliche Konzepte hinzu – wie beispielsweise Toshiba Satellite U920t, Dell XPS Duo 12, Lenovo ThinkPad Twist und das Yoga 13. Anstelle des herkömmlichen Klappmechanismus integrieren sie je nach Modell Bildschirme zum Abnehmen, Herausschieben, Umdrehen oder Umklappen, um gleichzeitig als Tablet dienen zu können. Sogar mit zwei Displays bestückt ist das Asus Taichi. Derart flexible Ultrabooks sind allerdings teuer; los geht es ab etwa 1.000 Euro.

Asus Zenbook Prime
Heißer Konkurrentz zum Apple MacBook Air: das dünne und leichte Zenbook Prime - erhältlich in zwei Größen. Bilder: Asus.

IPS-Technik und hohe Auflösungen verfügbar

An die Frage Touchscreen oder nicht schließt sich die Wahl der Bildschirmoberfläche an. Wer im vergangenen Jahr ein Ultrabook mit mattem Bildschirm gesucht hat, der wurde nur bei Toshiba fündig. Mittlerweile bieten auch andere Hersteller entspiegelte Displays an; nicht immer handelt es sich dabei um ausgewiesene Business-Geräte. Die Mehrheit glänzt immer noch, doch es hat sich etwas getan: mit der neuen Generation sind auch erstmals Modelle mit IPS-Bildschirm und höherer Leuchtdichte darunter. Dann trüben weder zu knappe Blickwinkel noch zu starke Spiegelungen die Sicht. Besonders hell sind beispielsweise die Asus Zenbooks oder Samsungs Serie 5. Eine so hohe Auflösung wie sie das neue MacBook Pro mit Retina-Display innehält, gibt es auch bei den teuren Ultrabooks nicht, Full HD ist seit Ivy Bridge aber durchaus anzutreffen. Für ein ungewöhnliches Format hat sich Toshiba entschieden: das Satellite U840W spendiert als einziges Gerät einen 21:9-Bildschirm mit 1.792x768 Pixeln. Teils sind die Bildschirme auch durch Cornings Gorilla-Glas geschützt, vor allem Dell greift darauf zurück und hat sowohl das XPS 13 (Test) als auch das neue XPS 14 und das XPS Duo 12 damit versehen. Generell ist noch anzumerken, dass Ultrabooks nicht zwangsläufig erstklassige Bildschirmqualität garantieren, nur weil sie teuer sind. Wie bei anderen Laptops auch zeigen sich Unterschiede. Wer besonderen Wert auf das Display legt, sollte das im Hinterkopf behalten und sich gegebenenfalls im Elektrofachhandel einen Eindruck von Schärfe, Farbdarstellung und Ausleuchtung verschaffen.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 19.04.2014
SAP: Starker Euro dämpft guten Jahresbeginn
Freitag, 18.04.2014
NRW-Justizminister fordert Verbot von App-Kostenfallen für Kinder
Chiphersteller AMD wächst dank Spielekonsolen
Facebook zeigt in den USA Freunde in der Nähe
Kurs-Misere: Twitter-Gründer verkaufen vorerst keine Aktien
25 Jahre Game Boy: Startschuss für mobiles "Daddeln"
Globales Online-Shopping: Zoll stöhnt unter Paketflut
Studie: Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation auf 1,44 Tbit/s
Nach Undercover-Doku von RTL: Datenschützer wollen Zalando überprüfen
"Beratungsklau": Fachhandel klagt über Online-Schmarotzer
Donnerstag, 17.04.2014
Berliner Taxi-Fahrer und Chauffeur-Dienst Uber im Clinch
Denon stellt portablen Bluetooth-Lautsprecher Envaya vor
"WSJ": Bitcoin-Börse Mt.Gox gibt auf
HTC One (M8): Bei o2 jetzt auch in "Amber Gold"
Nokia warnt vor Stromschlaggefahr bei Lumia-2520-Ladegeräten
Weitere News
DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
DSL Geschwindigkeit
War das DSL günstig, aber die Geschwindigkeit ist niedriger als gedacht?
Die DSL Telefonie bricht ständig ab? Angebote wie IPTV sind eher eine Live Diashow?
Der DSL Speed Check offenbart die bittere Wahrheit in Sekunden. Einfach schnell DSL Geschwindigkeit testen und vielleicht gleich wechseln.
Komplettpaket
Fast alle Internet Anbieter bieten Tarife mit DSL Flat an.
Ein Telefonanschluss der Telekom ist für schnellen DSL Speed nicht mehr notwendig.
Wenn es noch schneller sein soll: VDSL macht's möglich. Jetzt Verfügbarkeit von Vodafone VDSL, 1und1 VDSL oder Alice VDSL checken!
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs