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An weiteren Extras können Nutzer des ZTE KIS Plus auf eine Bluetooth-Schnittstelle, GPS-Empfänger und diverse Google-Dienste setzen - NFC ist erwartungsgemäß nicht an Bord. Positiv: auf der Vorderseite steht eine hell leuchtende Status-LED zur Verfügung, die über verpasste Anrufe und noch nicht gelesene Nachrichten informiert. Die Akkulaufzeit erweist sich als solide. Bei normaler Smartphone-Nutzung sollte aber nach rund 18 Stunden eine Steckdose aufgesucht werden. Deutlich schneller geht der Energiespeicher (1.400 mAh) in die Knie, wenn über einen längeren Zeitraum das mobile Internet genutzt wird.
Bei congstar ab 1 Euro zu haben
Vetrieben wird das KIS Plus hierzulande exklusiv über congstar – ohne SIM Lock und zunächst nur unter www.congstar.de. In Verbindung mit dem congstar Sparpaket kostet das Smartphone einmalig 1 Euro, es muss aber über einen Zeitraum von zwei Jahren monatlich ein Preis von weiteren 10 Euro an congstar überwiesen werden. Eine Handy Internet Flat mit 500 Megabyte HSDPA-Volumen ist in dieser Grundgebühr bereits inklusive. Ab dem 25. Monat werden für die Daten-Flatrate 9,90 Euro fällig. Ohne Surf-Flat werden einmalig 99,99 Euro fällig – SIM-Karte für den congstar 9-Cent-Tarif inklusive.

Unter dem Display des ZTE KIS Plus warten vier Sensortasten darauf, bedient zu werden. Bild: onlinekosten.de
Am Ende des Tages ist das ZTE KIS Plus ein lupenreines Einsteiger-Telefon, das vor allem Wenignutzer ansprechen soll. Dieser Kundekreis erhält für vergleichsweise wenig Geld ein solides Telefon, mit dem es auch möglich ist, mit einer ordentlichen Geschwindigkeit das mobile Internet im Mobilfunknetz der Deutschen Telekom zu erkunden. Wer allerdings schon einmal ein Smartphone der Mittelklasse oder besser in den Händen gehalten hat, sollte um das congstar-Telefon einen Bogen machen. Vor allem aufgrund des vergleichsweise schwachen Displays.
Für eine junge Zielgruppe nur zum Teil attraktiv

Abzuwarten bleibt, ob es ZTE und congstar gelingen wird, eine jugendliche Zielgruppe für ein eher schwach ausgestattetes Telefon zu begeistern. Denn gerade für viele Jugendliche ist ein Smartphone auch ein Status-Objekt, das nicht nur nach etwas aussehen soll(te), sondern auch viel leisten können muss. Diesen Anspruch kann das ZTE KIS Plus nicht halten. Eltern, die ihre (jungen) Kinder mit einem Einsteiger-Telefon ausstatten möchten, finden im neuen congstar Smartphone aber trotzdem eine attraktives Weihnachtsgeschenk.
| Name: | |
| Hersteller: | ZTE |
| Internet: | www.zte-deutschland.de |
| Preis: | ab 99,99 Euro |
| Technische Daten: | |
| Betriebssystem: | Android (Version 2.3.6 Gingerbread) |
| Prozessor: | 800 Mhz. Single Core |
| Arbeitsspeicher: | 256 Megabyte |
| SIM: | Standard-SIM |
| Antenne: | GSM
Quadband (850, 900, 1.800, 1.900 Megahertz) UMTS (900 und 2.100 Megahertz) |
| Abmessungen: | 114 x 62 x 12 Millimeter |
| Gewicht: | 127 Gramm |
| Display: | 3,5 Zoll, 480 x 320 Pixel, 262.144 Farben |
| Speicher: | 512
MB intern; per microSD auf bis zu 32 Gigabyte erweiterbar |
| Schnittstellen: | Bluetooth, WLAN |
| Digitalkamera: | 3,2 Megapixel (mit Autofokus; ohne Kameralicht) |
| Lieferumfang: | Akku, Ladegerät, USB-Kabel, Headset, 2 GB Datenkarte |
| SAR-Wert: | k.A. |
| Extras: | Bluetooth, Radio, GPS, WLAN |
| Akkulaufzeit im Test: | 3-4
Stunden Sprechzeit 18-24 Stunden Bereitschaftszeit (bei normaler Smartphone-Nutzung) |
| Pro & Contra: | |
gute
Verarbeitung schöne Haptik Status-LED erschwinglicher
Preis |
maue
Performance schlechte
Display-Auflösung minimaler Speicher mäßige Ausstattung |
| Bewertung: | |
| Bedienung (30%): | ausreichend |
| Ausstattung (20%): | ausreichend |
| Verarbeitung (20%): | gut |
| Akkulaufzeit (20%): | befriedigend |
| Telefonfunktion (10%): | gut |
| Gesamtnote | befriedigend (3,2) |
| Preis-Leistung: | befriedigend |



gute
Verarbeitung
maue
Performance