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Mittwoch, 17.10.2012 11:10

ZTE KIS Plus im Test: Neues 100-Euro-Smartphone von congstar

aus dem Bereich Mobilfunk
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Herzstück des Telefons ist ein Single Core Prozessor, der mit 800 Megahertz getaktet ist. Das reicht für Otto-Normal-Nutzer absolut aus und erlaubt eine weitestgehend ruckelfreie Navigation durch das Android-Menü. Hier und da müssen aber beim Laden von Internetseiten und Apps längere Ladezeiten akzeptiert werden; auch wegen des eher kleinen Arbeitsspeichers von nur 256 Megabyte RAM.

Sehr wenig Speicherplatz

Apropos Apps: weil der interne Speicher des ZTE KIS Plus mit gerade einmal 512 Megabyte sehr klein ausfällt, müssen Nutzer deutliche Abstriche bei der Installation von Applikationen machen. Bei unserem Test meldete das Smartphone nach der Installation von rund 20 Apps: "Fehler beim Herunterladen. Es ist nicht genügend Speicherplatz auf dem Gerät vorhanden." Da hilft es auch wenig, dass dem Telefon ein Slot spendiert wurde, in den eine microSD-Karte mit einer Größe von bis zu 32 Gigabyte eingelegt werden kann. Denn zur Installation von Apps ist grundsätzlich ein gewisser interner Speicher notwendig, um dort Programmdateien ablegen zu können.

ZTE KIS Plus
ZTE KIS Plus. Bild: onlinekosten.de

Nutzbar ist das congstar-Smartphone mit seiner integrierten Antenne sowohl in GSM- als auch in UMTS-Netzen. LTE wird nicht unterstützt. Die maximal mögliche Download-Geschwindigkeit liegt auf Basis von HSDPA bei 7,2 Megabit pro Sekunde, im Upload sind bis zu 5,76 Mbit/s möglich. Zusätzlich ist Zugriff auf eine WLAN-Schnittstelle möglich, die die WLAN-Standards b, g und n unterstützt.

Darüber hinaus wurde von ZTE eine Digitalkamera integriert, die im Fotomodus mit bis zu 3,2 Megapixeln auflöst. Zwar fehlt es an einem Kameralicht, dafür ist aber ein Autofokus integriert worden, sodass bei guten Lichtverhältnissen Aufnahmen mit solider Qualität möglich sind. Im Videomodus liegt die maximal mögliche Auflösung bei 640 x 480 Pixeln (VGA) und ist qualitativ wenig überzeugend. Sowohl bei Fotos als auch bei Videos ist darüber hinaus ein recht starkes Bildrauschen unübersehbar. Eine zweite Kamera für Videotelefonate fehlt.

Beleuchtete Sensortasten

Für die Navigation durch das Menü hat ZTE seinem Einsteiger-Smartphone zusätzlich vier Sensortasten unterhalb des Displays spendiert. Wenn es ausreichend dunkel ist, werden diese sogar beleuchtet. An der linken Seite lässt sich über eine Wipptaste die Lautstärke regulieren, rechts steht ein Micro-USB-Anschluss zur Verfügung, der auch vom mitgelieferten Ladegerät genutzt wird. Der Kopfhörereingang wurde auf der Kopfseite neben der Taste zum ein- und ausschalten platziert. Der sehr blechern klingende Lautsprecher findet sich auf der Rückseite.

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