Smartphones wie das iPhone 5 von Apple und das Samsung Galaxy S III sind in diesen Tagen in aller Munde. Aufgrund der vergleichsweise hohen Anschaffungskosten sprechen die Luxus-Smartphones aber längst nicht alle Kunden an. Immer häufiger werden deswegen auch deutlich erschwinglichere Mobiltelefone angeboten, die weniger als 100 Euro kosten. Ab Donnerstag hat auch congstar ein solches Billig-Smartphone im Portfolio: das ZTE KIS Plus. Wir hatten vorab die Möglichkeit, das kleine Telefon einem umfangreichen Test zu unterziehen.
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Telefon, das vor allem preislich überzeugen soll

ZTE KIS Plus. Bild: onlinekosten.de
Die wichtigste Botschaft vorab: niemand darf von dem KIS Plus erwarten, dass es in den Bestenlisten der Smartphone-Ranglisten in oberen Regionen mitmischen wird. Sowohl die Hardware-Spezifikationen als auch das allgemeine Handling weisen Schwächen auf. Aber: wer in erster Linie erreichbar sein möchte, hier und da die Vorzüge des mobilen Internet erforschen oder mal in die Welt des mobilen Betriebssystems Android hineinschnuppern möchte, findet im neuen congstar Telefon zum Beispiel eine Alternative zum Lidl Smartphone von Huawei.
Basis des ZTE-Geräts ist Android in der etablierten, aber inzwischen doch recht angestaubten Version 2.3.6 Gingerbread. Mit Abmessungen von 114 x 62 x 12 Millimetern ist das Telefon zwar nicht sonderlich flach, liegt aber mit seiner matten und griffigen Rückseite gut in der Hand – trotz eines Gewichts von immerhin 130 Gramm. Die Bedienung erfolgt in weiten Teilen über den Bildschirm. Er fällt mit einer Diagonalen von 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter) vergleichsweise klein, aber trotzdem ausreichend groß aus.
Ein Display mit Schwächen
Deutlicher Schwachpunkt: die Auflösung des HVGA-Displays liegt gerade einmal bei 480 x 320 Pixeln und es können auch nur 262.000 Farben dargestellt werden. In der alltäglichen Nutzung spiegelt der Bildschirm recht stark, es sind immer wieder Reflexionen zu erkennen und als Nutzer hat man immer wieder das Gefühl, auf einem Display mit 3D-Effekten zu navigieren. Das ist insbesondere dann recht störend, wenn schon einmal ein Telefon mit höherer Display-Auflösung verwendet wurde. Beeindruckend ist die starke Leuchtkraft, die allerdings ohne aktivierten Helligkeitssensor in der höchsten Stufe deutlich an der Akkulaufzeigt nagt.
Nicht sonderlich komfortabel ist zudem das Schreiben von SMS oder anderen Texten wie Whatsapp-Nachrichten. Zwar stehen auf dem Bildschirm sowohl im Hoch- als auch im Querformat virtuelle QWERTZ-Tastaturen zur Verfügung, aber leider muss eine eher maue Reaktionsgeschwindigkeit hingenommen werden. Insbesondere das Antippen der Space-Taste (Leerzeichen) schlägt häufig fehl und strapaziert die Nerven des Nutzers unnötig.


