Nicht nur Google war in den letzten Tagen gezwungen, innerhalb weniger Stunden zwei Update-Runden für Chrome 22 einzulegen. Auch Mozilla musste kurz nach der Veröffentlichung von Firefox 16 zügig nachlegen. Schuld war eine kritische Sicherheitslücke, die sich in die neue Version eingeschlichen hatte.
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Hotfix für kritische Lücke
Seit Donnerstag steht mit Firefox 16.0.1 für Windows, Linux und Mac OS X eine fehlerbereinigte Variante zur Verfügung. Firefox für Android wurde bereits am Mittwoch mit einem Patch abgesichert. Nach Angaben Mozillas habe durch das Leck die Gefahr bestanden, dass Angreifer mittels speziell präparierter Websites Einblick in den Browser-Verlauf und dort gespeicherte URLs beziehungsweise URL-Parameter erhalten. Ausgenutzt worden sei die Schwachstelle aber noch nicht.
Die sonstigen Neuerungen von Firefox 16 umfassen unter anderem die Einführung von Web Apps, die standardmäßige Unterstützung von VoiceOver unter Mac OS X sowie zusätzliche Entwickler-Tools. Eine vollständige Übersicht zu allen Änderungen bieten die Firefox Release Notes. Vorhandene Installationen werden automatisch aktualisiert. Alternativ ist ein Download des Browsers über die Mozilla-Homepage möglich.


