Anzeige:

Donnerstag, 11.10.2012 19:46

Amazon bringt Kindle Paperwhite nach Deutschland

aus dem Bereich Sonstiges

Amazon gibt Vollgas im deutschen Buchgeschäft: Der weltgrößte Online-Händler bringt den Kindle Paperwhite mit Leucht-Display schneller als erwartet auch hierzulande auf den Markt. Zudem startet der Online-Händler eine digitale Leihbücherei.

Anzeige

Paperwhite-Auslieferung startet am 22. November

Zunächst nur in den USA erhältlich, bringt Amazon den Kindle Paperwhite ab dem 22. November nach Deutschland. Der E-Reader verfügt über eine höhere Auflösung und ist anders als die übrigen Kindle-Modelle mit einem beleuchteten Display ausgestattet.

Besitzer der Kindle-Lesegeräte können sich zudem in Kürze direkt bei Amazon digitale Bücher ausleihen. Zum Start im Laufe des Oktobers sind 8.500 Titel auf Deutsch verfügbar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Pro Monat kann ein Buch ausgeliehen werden. Voraussetzung ist allerdings die Mitgliedschaft im Service "Amazon Prime", die 29 Euro pro Jahr kostet. In der Kindle-Leihbücherei sind insgesamt über 200.000 E-Books in verschiedenen Sprachen erhältlich. Die Bücher können auf unbegrenzte Zeit ohne zusätzliche Kosten ausgeliehen werden.

Amazon Kindle E-Book-Ausleihe
Ende Oktober bietet Amazon für seine Kindle-Lesegeräte E-Books zur Ausleihe an. Screenshot: onlinekosten.de

Das Programm lief zuvor bereits in den USA. Das Geschäftsmodell sei anders als bei einer traditionellen Bücherei, sagte Amazon-Chef Jeff Bezos der dpa in München. "Der Rechteinhaber wird jedes Mal bezahlt, wenn sich jemand ein Buch ausleiht." Für Amazon lohne es sich trotzdem: "Es ist ein Anreiz, in das Amazon-Ökosystem einzusteigen." Inzwischen verkaufe Amazon auch in Deutschland mehr digitale als Hardcover-Bücher, erläuterte Bezos. Seit dem August dieses Jahres kamen auf 100 Hardcover-Ausgaben 108 verkaufte Kindle-E-Books. Kostenlose digitale Bücher wurden dabei nicht eingerechnet. Zugleich zeichne sich derzeit nicht ab, dass E-Books gedruckte Bücher vollständig verdrängen. "Wir sehen bisher, dass die Menschen, die sich ein Kindle-Lesegerät anschaffen, danach nicht nur mehr digitale Bücher kaufen, sondern auch mehr gedruckte", sagte er. "Im Moment ist es kein entweder/oder" - er wisse aber nicht, wie sich das Geschäft weiterentwickeln werde.

Amazon neue Kindles
Amazon bringt die neuen Kindle-Modelle nach Deutschland. Screenshot: onlinekosten.de

Paperwhite ab 129 Euro erhältlich

Der Kindle Paperwhite, kostet in der WLAN-Version 129 Euro und 189 Euro mit UMTS-Funk. Eine Vorbestellung auf amazon.de ist bereits möglich. Er füllt die Lücke zwischen den einfachen Lesegeräten und den Tablet-Computern Kindle Fire, die Amazon am 25. Oktober auch auf den deutschen Markt bringen wird. Amazon verfolge bei seinen Tablets einen anderen Ansatz als die Konkurrenz, betonte der Amazon-Chef. "Für uns ist es ein Service und kein rein technisches Gerät. Das Tablet werde praktisch zum Produktionspreis abgegeben. "Wir hoffen, das Geld mit der Zeit hereinzubekommen, wenn Kunden Bücher, Musik oder Apps kaufen."

Bezos sieht sein Unternehmen aber nicht in einem "Tech-Krieg" mit Konkurrenten wie Apple oder Google, wie es oft in Branchen-Medien beschrieben wird. "Viele betrachten das Geschäft als eine Art sportlichen Wettkampf, aber Business ist etwas ganz anderes." Hier gebe es im Gegensatz zum Sport Platz für mehrere Gewinner. Zu schon lange anhaltenden Spekulationen über ein Amazon-Smartphone wollte Bezos nichts sagen: "Wir sprechen nicht über Pläne für zukünftige Produkte."

Jörg Schamberg / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 19.04.2014
SAP: Starker Euro dämpft guten Jahresbeginn
Freitag, 18.04.2014
NRW-Justizminister fordert Verbot von App-Kostenfallen für Kinder
Chiphersteller AMD wächst dank Spielekonsolen
Facebook zeigt in den USA Freunde in der Nähe
Kurs-Misere: Twitter-Gründer verkaufen vorerst keine Aktien
25 Jahre Game Boy: Startschuss für mobiles "Daddeln"
Globales Online-Shopping: Zoll stöhnt unter Paketflut
Studie: Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation auf 1,44 Tbit/s
Nach Undercover-Doku von RTL: Datenschützer wollen Zalando überprüfen
"Beratungsklau": Fachhandel klagt über Online-Schmarotzer
Donnerstag, 17.04.2014
Berliner Taxi-Fahrer und Chauffeur-Dienst Uber im Clinch
Denon stellt portablen Bluetooth-Lautsprecher Envaya vor
"WSJ": Bitcoin-Börse Mt.Gox gibt auf
HTC One (M8): Bei o2 jetzt auch in "Amber Gold"
Nokia warnt vor Stromschlaggefahr bei Lumia-2520-Ladegeräten
Weitere News
DSL Speed
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen.
Wenn der Provider wieder zu viel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs