Das deutsche Startup myTaxi will seine Dienste künftig auch in den Vereinigten Staaten von Amerika anbieten. Als erstes Ziel haben sich die Hamburger die Hauptstadt des Landes ausgesucht. Bis Ende 2012 soll außerdem Madrid folgen.
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Abwicklung ohne Zentrale
Mit der myTaxi-App haben Benutzer seit 2009 die Möglichkeit, auf eigene Faust ein Taxi zu rufen und klassische Vermittlungszentralen zu umgehen. Die Vorteile liegen für den Kunden in der Transparenz, für die Taxifahrer in geringeren Vermittlungsgebühren im Vergleich zur telefonischen Taxizentrale. Die App ermöglicht einen direkten Kontakt zwischen Fahrer und Kunde, bestimmt den Standort von beiden, bietet eine Kartenansicht und erlaubt es per Knopfdruck ein Taxi zu rufen. Und das auf iPad, iPhone, Android-Smartphones sowie Windows Phones.
In Deutschland ist myTaxi in 30 Städten verfügbar. Im Ausland sind schon Wien, Zürich und Barcelona erschlossen. Jetzt kommt Washington D.C hinzu, außerdem wird Madrid bis Ende des Jahres ins Programm aufgenommen. Im Regierungssitz der USA sieht myTaxi großes Potential. Verschmutzte Taxis und "miserabler Service" gehörten dort zur Tagesordnung. Dies könne sich durch das myTaxi-Bewertungssystem ändern - sofern der Dienst auf Zuspruch trifft.

Die myTaxi App - Jetzt auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Bild: myTaxi
Nach Angaben der myTaxi-Macher wurde die App schon 2,3 Millionen Mal heruntergeladen. Investoren sind unter anderem die T-Venture Holding, car2go (Daimler AG), die KfW Bankengruppe, e42 und Cinco Capital. Das Unternehmen setzt den im Frühjahr angekündigten Expansions-Pfad somit konsequent um.


