Anzeige:

Donnerstag, 11.10.2012 11:48

Gefährlicher Wurm verbreitet sich per Skype und Messenger

aus dem Bereich Sonstiges

Aufgepasst bei der Nutzung von Skype- und dem Live Messenger, ehemals als MSN Messenger bekannt. Aktuell verbreitet sich nach Informationen des Sicherheitsspezialisten Panda Security über diese Plattformen rasend schnell ein Wurm, der angeblich Fotos von den Nutzern enthält. Millionen PCs sollen betroffen sein, allerdings ausschließlich Windows-Systeme.

Anzeige

Wurm tarnt sich als ausführbare Skype-Datei

Wer über Skype & Co. die Nachricht "Moin, kaum zu glauben was für schöne Fotos von Dir auf Deinem Profil" mit einem darunter befindlichen Link erhält, sollte Vorsicht walten lassen. Der Link in Form einer Kurz-URL des Dienstes goo.gl führt zum Filehosting-Anbieter Hotfile. Klickt der Nutzer auf den Link wird ein ZIP-Archiv mit einer ausführbaren Datei heruntergeladen, die als Skype Setup File (skype_05102012_image.exe) getarnt ist.

Die ZIP-Datei sollte auf keinen Fall entpackt und die exe.Datei unter keinen Umständen ausgeführt werden. Andernfalls wird der Wurm auf das System des Nutzers geladen. Einmal auf dem Rechner eingenistet, verschickt sich der Wurm dann weiter an die Kontakte des Anwenders. Dabei greift der Wurm alternativ auch auf Anreden in anderen Sprachen wie "lol is this your new profile pic?" oder "hey c'est votre nouvelle photo de profil?" zurück. Um die verschickte Nachricht für die Empfänger authentischer zu machen, ist innerhalb des Links nach dem Gleichheitszeichen der eigene Nutzernamen des Skype- oder Messenger-Profils enthalten.

Infizierte Rechner werden in Botnet integriert

Welche Gefahr geht nun von dem Wurm aus? Laut Pandy Security baut der Schädling eine Verbindung zur Ortungsdatenbank WIPmania sowie zu verschiedenen IP-Adressen auf. Dabei sucht der von Panda als W32/SpySkype.G.worm identifizierte Wurm nach den Prozessen msnmsgr.exe, msmsgs.exe und skype.exe. Die infizierten Rechner sollen den Programmierern der Malware als Zombies in einem großen Botnet dienen, darüber lässt sich zum Beispiel Spam oder weitere Schadsoftware verteilen. Sicherheitstechnisch problematisch ist zudem, dass einige Varianten des Skype-Wurms Webseiten mit Sicherheits-Updates blockieren. Nach Angaben von Panda Security könnte der Wurm daher auch für Denial-of-Service Angriffe verantwortlich sein. Skype rät Nutzern im eigenen Blog zu einem Update auf die neueste Skype-Version.

Auch die Sicherheitsexperten von Trend Micro untersuchen derzeit noch den Wurm und seine Auswirkungen. In den ersten 24 Stunden nach der Entdeckung des Wurm hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 2.800 damit in Verbindung stehende Dateien geblockt. Eine Variante des Wurm könnte Anwender von der weiteren Benutzung des Rechners ausschließen. Nutzer erhalten dann die Mitteilung, dass ihre Daten verschlüsselt wurden und diese gelöscht werden, falls sie nicht innerhalb von 48 Stunden 200 US-Dollar Strafe zahlen.

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Wieso "verbreitet sich per Skype oder Messenger"? (4 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Roboterfreak am 11.10.2012 um 17:30 Uhr
 Suche

  News
Dienstag, 02.09.2014
 Medion IFA-Neuheiten: Windows-8.1-Tablet, Hybrid-Notebook und Kinder-Tablet
Montag, 01.09.2014
Netflix wertet vor Deutschland-Start Top-Listen von illegalen Tauschbörsen aus
EU-Experte: TV- und Radiosender sollen mehr Frequenzen für Breitband-Internet freigeben
GMX und Web.de: LTE-Tarif All-Net Smart Plus für knapp 15 Euro
Microsoft will US-Behörden weiter keine Daten aus Europa geben
Hacker stellt Nacktfotos von US-Promis ins Netz
 TP-Link Archer VR200v: Neuer Gigabit-Router unterstützt VDSL2 Vectoring
Easybell-Aktion: VDSL 50 ohne Aufpreis
Tele Columbus erhöht Surf-Speed auf 150 Mbit/s
Erster Desktop-Prozessor von Intel mit acht Kernen und 16 Threads
Neue Betrugsmasche: Telefonbetrüger rufen unter Nummer der Staatsanwaltschaft an
iPhone-Bezahldienst: Apple soll Deal mit Kreditkartenfirmen haben
Rabatte auf iTunes-Karten bei Netto, Müller und der Sparkasse
Sonntag, 31.08.2014
Online-TV-Dienst Netflix will deutschen Markt mit eigenen deutschen Serien erobern
Snowden-Unterstützer in Berlin: "Es wird weitere Skandale geben"
Weitere News
Internet TV
Mit Kabel oder VDSL per Internet TV aufregende Unterhaltungsangebote nach Hause holen.
Nicht nur mit 1und1 VDSL, T-Home VDSL oder Vodafone VDSL gibt es rückelfreies TV Programm.
Auch die Kabelnetzbetreiber haben gute Angebote.
Kabel
Ein Internet Anschluss über Kabel bei Anbietern wie Unitymedia, früher ish, oder Kabel Deutschland liegt voll im Trend.
Ob Internet Fernsehen oder nur surfen mit Highspeed: Vieles wird erst richtig mit Kabel Internet möglich.
Jetzt bestellen und den Sieger im Speedcheck testen. Einen Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
Komplettpaket
Fast alle Internet Anbieter bieten Tarife mit DSL Flat an.
Ein Telefonanschluss der Telekom ist für schnellen DSL Speed nicht mehr notwendig.
Wenn es noch schneller sein soll: VDSL macht's möglich. Jetzt Verfügbarkeit von Vodafone VDSL, 1und1 VDSL oder Alice VDSL checken!
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs