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Sonntag, 14.10.2012 08:01

Samsung Galaxy S III LTE im Test - Großes Smartphone mit kleinen Schwächen

aus dem Bereich Mobilfunk

Natürlich darf es bei einem Smartphone der Highend-Klasse auch nicht an integrierten Kameras fehlen. Samsung hat sich für das S III dazu entschieden, auf der Vorderseite eine 1,9-Megapixel-Kamera für Selbstportraits und Videochats zu integrieren und auf der Rückseite eine Kamera mit einer Auflösung von bis zu 8 Megapixeln zu verbauen.

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Umfangreiche Liste an Kamera-Extras

Auf dem Papier liefert die Hauptkamera eigentlich alles, was man sich von einer Smartphone-Cam heutzutage wünschen kann. Sechs Auflösungsstufen, ein Autofokus, der die Bildschärfe selbständig noch vor Beginn der eigentlichen Aufnahme optimiert, sage und schreibe 13 Szenen-Modi wie Nachtmodus, Morgendämmerung oder Feuerwerk, ein Bildstabilisator und außerdem ein leistungsstarkes Kameralicht. Im Videomodus sind Aufnahmen in Full-HD-Qualität mit 1.080p möglich und es steht sogar ein vierfacher Digitalzoom zur Verfügung. Während einer Videoaufnahme stellt der integrierte Autofokus die Helligkeit und die Schärfe zuverlässig neu ein - wenn auch manchmal mit Verzögerung.

Beeindruckender ist das Tempo, das die Kamera vorlegt, wenn ein Foto aufgenommen werden soll. Kaum wurde auf dem Display der Auslöser gedrückt, ist das Foto auch schon im Flashspeicher abgelegt worden. Das macht richtig Spaß und geht bei guten Lichtverhältnissen auch nicht zu Lasten der Qualität. Kommen allerdings Bewegungen von Menschen, Tieren oder Gegenständen ins Spiel, stößt auch die Kamera des S III schnell an ihre Grenzen. Dann verlieren Bilder schnell an Schärfe. Bei einsetzender Dunkelheit legt sich zudem ein Bildrauschen über die Aufnahmen. Trotzdem macht es vor allem bei Tageslicht Laune, Fotos und Videos aufzunehmen. Mit der "Best-Photo"-Funktion ist es möglich, acht Fotos in Serie zu schießen und das persönliche Lieblingsbild auszuwählen. Aber auch hier gilt: bei sich bewegenden Objekten kann es vorkommen, dass keins der Bilder eine wirklich überzeugende Qualität besitzt.

Samsung Galaxy S III LTE
Die Kameralinse ragt leicht aus dem Gehäuse heraus. Bild: onlinekosten.de

Auch LTE an Bord

Fit für die Zukunft präsentiert sich das Telefon an anderer Stelle. So wurde zum Beispiel ein NFC-Chip integriert, der es in Zukunft zum Beispiel ermöglicht, bargeldlos zu bezahlen. Auch eine Bluetooth-Schnittstelle (Version 4.0) fehlt nicht. Wie eingangs erwähnt, ist die LTE-Version auch in der Lage, schnelle Datenverbindungen zu realisieren. Das funktioniert aber nur mit Abstrichen wirklich gut. Denn zum einen steht LTE auch in Großstädten aktuell häufig nur punktuell zur Verfügung. Viel ärgerlicher ist aber die Tatsache, dass das Galaxy S III die Datenverbindung immer wieder komplett verliert. Um weiter im Internet surfen zu können, hilft dann eigentlich nur ein Neustart des Geräts. Geschuldet ist dieser technische Fauxpas wohl dem noch nicht ganz reibungslos funktionierenden Wechsel zwischen LTE- und UMTE- bzw. GSM-Netz.

Steht kein LTE-Netz zur Verfügung, können Nutzer des S III LTE in UMTS-Netzen auf HSPA+ mit einer maximal möglichen Download-Geschwindigkeit von rund 42 Mbit/s zurückgreifen. Uploads sind auf Basis von HSUPA mit bis zu 5,8 Mbit/s möglich. Außerdem bemerkenswert: Die integrierte WLAN-Schnittstelle unterstützt nicht nur den Frequenzbereich von 2,4 Gigahertz, sondern auch jenen von 5 Gigahertz.

Samsung Galaxy S III LTE
LTE-Verfügbarkeit wird direkt im Display angezeigt. Bild: onlinekosten.de

Für Freunde der musikalischen Unterhaltung hat Samsung nicht nur einen MP3- und Videoplayer integriert, sondern auch ein Radio mit RDS-Funktion. Darüber hinaus liefert der so genannte Music-Hub für 9,99 Euro pro Monat Zugriff auf mehr als 17 Millionen Songtitel.

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