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Sonntag, 14.10.2012 08:01

Samsung Galaxy S III LTE im Test - Großes Smartphone mit kleinen Schwächen

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Es gibt nicht viele Smartphones, die dem iPhone von Apple das Wasser reichen können. Samsung Mobile hat ein solches Gerät mit dem Galaxy S III im Programm – auch wenn es vielen Menschen mit seinem riesigen 4,8 Zoll-Display fast schon zu unhandlich ist. Seit einigen Wochen verkauft Samsung zum Beispiel bei Vodafone und bei der Deutschen Telekom eine leicht abgewandelte Version: das Samsung Galaxy S III LTE (GT-I9305). Der Name ist dabei Programm: das Telefon unterstützt den schnellen Datenfunk Long Term Evolution (LTE), mit dem Stand heute Downloadraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich sind. Zumindest theoretisch ist das ein Vielfaches dessen, was ein standardmäßiger DSL-Anschluss ermöglichen kann. Am Ende des Tages müssen bei der Nutzung des Galaxy S III LTE aber (auch) Abstriche gemacht werden.

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Smartphone im Plastik-Kleid

Samsung Galaxy S III LTE
Samsung Galaxy S III LTE. Bild: onlinekosten.de

Da sich die technischen Spezifikationen praktisch nicht vom "normalen" S III unterscheiden, wird auch beim S III LTE schnell deutlich: üppige Abmessungen bei wenig Gewicht. Immerhin 133 Gramm bringt das Telefon auf die Waage – bei Abmessungen von 137 x 71 x 9 Millimetern. Insbesondere die Breite macht es für Menschen mit kleinen Händen schwierig, das Gerät komfortabel in den Händen zu halten. Allerdings ist das Telefon aufgrund der Plastikummantelung auch sehr leicht. Das kratzfeste(re) Polycarbonat vermittelt allerdings keinen sonderlich wertigen Gesamteindruck. Das ist schade, aber zu verschmerzen, da das Telefon unter der Haube die Schwächen der billigen Hülle wettmachen kann.

Auch der Super AMOLED-Touchscreen, der bei einer Auflösung von satten 1.280 x 720 Pixeln mehr als 16 Millionen Farben darstellen kann, spielt zweifelsohne in der Topliga unter den Display-Panels. Satte Kontraste und auf Fotos eine sehr natürliche Farbgestaltung sind nur zwei Vorzüge. Auch sehr schnelle Reaktionszeiten sorgen dafür, dass es bei der Bedienung des Displays im Prinzip nichts zu meckern gibt. In wenigen Worten könnte man sagen: der Bildschirm macht einfach Spaß - selbst unter freiem Himmel bei starker Sonneneinstrahlung. Der integrierte Helligkeitssensor arbeitet zuverlässig und ohne nennenswerte Schwankungen.

Display im Giga-Format

Ein wenig kompliziert ist die Bedienung aber trotzdem. Dann nämlich, wenn das Telefon im Hochformat gehalten wird und Inhalte mit dem Daumen in den oberen Ecken angesteuert werden sollen. Doch auch hier gilt: so schwierig die Bedienung in mancherlei Situationen auch sein mag, so schnell lernt man die Vorzüge eines großen Bildschirms beim Surfen durch das Internet oder beim Betrachten von Videos schätzen. Am Ende muss jeder Nutzer selbst entscheiden, ob er sich lieber ein etwas kompakteres Mobiltelefon zulegen möchte oder eben einen Giganten wie das S III verwendet.

Letzten Endes gibt Samsung auch der Erfolg bei den Verkaufszahlen Recht. Denn nicht nur die Galaxy S III-Versionen verkaufen sich weltweit sehr gut, auch das noch etwas größere Galaxy Note mit einem 5,3-Zoll großen Display erfreut sich großer Nachfrage. Und so lange sich daran nichts ändert, werden Smartphones mit fast schon gigantischen Display-Diagonalen zum Alltag gehören.

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    Zuletzt kommentiert von Qantas am 14.10.2012 um 22:21 Uhr
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