Anzeige:
Donnerstag, 04.10.2012 08:38

HP lässt es krachen - Deutliche Gewinnwarnung

aus dem Bereich Computer

Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) hat mit einem düsteren Ausblick die Anleger verschreckt. Die Aktie brach nach der unerwartet schwachen Prognose um knapp 13 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast zehn Jahren ein.

Anzeige

Jahrelange Durststrecke

HP stellt sich auf eine jahrelange Durststrecke ein. Erst zum Jahr 2016 werde das Unternehmen wieder so schnell wie die US-Wirtschaft wachsen, kündigte Konzernchefin Meg Whitman am Mittwoch an. Immerhin soll dann das operative Ergebnis schneller als der Umsatz zulegen und die Rendite in der Spitzengruppe in der Branche liegen.

Der Umbau dauere länger als geplant, räumte Whitman ein. Das Umfeld bleibe weiterhin sehr schwierig. Für das im November beginnende Geschäftsjahr 2013 stellte sie einen Gewinn pro Aktie von 2,10 bis 2,30 Dollar in Aussicht. Wie sehr damit die Erwartungen des Marktes verfehlt werden, zeigt sich bei der um einige Positionen bereinigten Prognose: HP rechnet auf dieser Basis mit 3,40 bis 3,60 Dollar pro Aktie, Analysten rechneten bisher im Schnitt mit 4,16 Dollar. Der Kurs sackte zum Handelsschluss bis auf 14,91 Dollar ab und stabilisierte sich erst nachbörslich.

Im nächsten Jahr werde es um "Reparaturen und Wiederaufbau" gehen, kündigte Whitman an. Sie will in den kommenden zwei Jahren 29.000 Arbeitsplätze streichen

HP macht wie anderen klassischen Computerherstellern die Begeisterung von Verbrauchern und Unternehmen für Smartphones und Tablet-Computer zu schaffen. Die Nachfrage nach Notebooks und Desktop-PCs sinkt dagegen. Auch das zweite HP-Standbein, die Drucker, ist in Zeiten digitaler Bilder und Dokumente kein so gutes Geschäft mehr wie früher.

Im vergangenen Jahr wollte sich der von SAP gekommene Konzernchef Léo Apotheker vom PC-Bereich trennen und stattdessen auf Software setzen. Außerdem legte er das kriselnde Geschäft mit Smartphones und Tablets auf Eis. Der Kurs war umstritten, die Aktie brach ein. Apotheker musste gehen, schließlich wurde die frühere eBay-Chefin Whitman an die Spitze berufen. Sie hofft jetzt unter anderem auf ein Tablet mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows 8, das Unternehmen ansprechen soll. Die Zahl verschiedener Modelle im Drucker-Geschäft soll um 30 Prozent gesenkt werden.

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Montag, 27.07.2015
Umfrage: Begriff "Internet der Dinge" ist 88 Prozent der Deutschen unbekannt
O2 schaltet LTE-Roaming ab 1. August in drei Urlaubsländern frei
Vodafone: Mobilfunkvertrag erstmals komplett online und papierlos abschließen
1080NerdScope: YouTuber LeFloid & Co übernehmen Gaming-Sendung auf EinsPlus
HTC Desire 626 ab Ende August für 299 Euro erhältlich
Telekom Sicherheitsreport 2015: Deutsche kaum besorgt über Cyber-Risiken
Daimler plant noch 2015 Test selbstfahrender LKWs auf Autobahnen
Amazon Blitzangebote: Galaxy S6 (64 GB), Notebooks & Tablets zum Aktionspreis
Sonntag, 26.07.2015
Amazon beherrscht fast ein Drittel des deutschen Online-Handels
Google-Tochter Nest will Thermostate und Rauchmelder mit mehr Geräten verknüpfen
Nach Hackerangriff auf US-Behörde OPM: USA befürchten Enttarnung ihrer Spione
Samstag, 25.07.2015
Gesetz in Kraft - Wichtige Branchen müssen IT-Sicherheit stärken
AT&T darf DirecTV kaufen - 48 Milliarden Dollar Deal genehmigt
Nach Auto-Hack: Chrysler ruft 1,4 Millionen Wagen zurück
Freitag, 24.07.2015
Apple Watch beherrscht Smartwatch-Markt: Anteil bei über 75 Prozent
Weitere News
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
Internet TV
Mit Kabel oder VDSL per Internet TV aufregende Unterhaltungsangebote nach Hause holen.
Nicht nur mit 1und1 VDSL, T-Home VDSL oder Vodafone VDSL gibt es rückelfreies TV Programm.
Auch die Kabelnetzbetreiber haben gute Angebote.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs