Anzeige:

Mittwoch, 03.10.2012 16:12

Beschlossen: Telekom verheiratet T-Mobile USA mit MetroPCS

aus dem Bereich Mobilfunk

Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom hat den Fusionsplänen für das Sorgenkind T-Mobile USA mit dem örtlichen Rivalen MetroPCS zugestimmt. Die Amerikaner geben ebenfalls grünes Licht. Wie der Bonner Konzern am Mittwoch mitteilte, werden die Geschäftsaktivitäten in den USA nun zusammengelegt. Der Name T-Mobile soll erhalten bleiben.

Anzeige

Telekom hält 74 Prozent am Unternehmen

Im Rahmen einer Kapitalmaßnahme bringen die Deutschen ihre Tochter T-Mobile USA einschließlich eines bestehenden Gesellschafterdarlehens über 15 Milliarden US-Dollar in die börsennotierte MetroPCS ein. Im Gegenzug erhalten die Bonner 74 Prozent der Anteile an dem kombinierten Unternehmen. Die heutigen MetroPCS-Aktionäre bekommen 26 Prozent der Anteile und eine einmalige Barzahlung aus den Mitteln von MetroPCS von rund 1,5 Milliarden Dollar.

Mit der Transaktion soll auf dem US-Mobilfunk-Markt eine gemeinsame Gesellschaft mit dem Ziel entstehen, ein führendes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. "So werden den Kunden eine größere Auswahl günstiger Produkte und Services, verbesserte Netzabdeckung und eine klare Technologieausrichtung für ein gemeinsames LTE-Netz geboten werden", heißt es wörtlich in einer Unternehmensmitteilung.

Am Dienstagabend hatte die Telekom überraschend mitgeteilt, sich in Gesprächen zu befinden. Die zuständigen Gremien hätten sich damit aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht befasst. Nun erklärte Telekom-Chef René Obermann: "Wir werden unseren Kunden eine starke Alternative zu den US-Mobilfunkmarktführen bieten. Die Vereinbarung stärkt die Position der Deutschen Telekom im wachsenden US-Mobilfunktmarkt."

T-Mobile-Chef soll CEO bleiben

John Legere, erst seit ein paar Wochen neuer Boss von T-Mobile USA, soll Chef der neuen Gesellschaft bleiben. Den Posten des Finanzchefs übernimmt J- Braxton Carter von MetroPCS. Die Gesellschaft wird T-Mobile und MetroPCS als separate Kundenorganisationen weiterführen. Nach dem Closing, das für das erste Halbjahr 2013 erwartet wird, soll die Gesellschaft ihren Sitz in Bellevue, Washington, haben, aber auch eine wesentliche Präsenz in Dallas, Texas, beibehalten. Der Zusammenschluss obliegt noch der Zustimmung der MetroPCS-Anteilseigner, der amerikanischen Aufsichtsbehörden.

Die gemeinsame Gesellschaft bietet Mobilfunk-Leistungen für rund 42,5 Millionen Kunden in den USA an. Für 2012 wird der gemeinsame Umsatz auf knapp 25 Milliarden Dollar beziffert. Der gemeinsame Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liege 2012 bei rund 6,3 Milliarden Dollar.

Hayo Lücke / Mit Material der dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Sonntag, 21.12.2014
Selbstfahrendes Auto: Google sucht Partner in Autobranche
Nordkorea streitet Cyber-Attacke auf Sony ab und droht den USA
Bundesregierung will Firmen zu mehr Sicherheit im Netz verpflichten
Crowdfunding in der Landwirtschaft: Der Bauer mit den dicksten Kartoffeln
Streikpause bei Amazon am Sonntag - Ausstand soll Montag weitergehen
Samstag, 20.12.2014
Trendforscher Horx warnt vor ständigem Online-Sein
Weißrussland erleichtert Verbote regimekritischer Onlineforen
Abzockvorwürfe: Millionenstrafe für T-Mobile US
Instagram löscht Millionen von Spam-Konten - Justin Bieber & Co verlieren Follower
Telekom Adventsaktion: 24 Monate 10 Prozent Online-Rabatt auf MagentaMobil
Rekordstreik bei Amazon bis Heiligabend - Verdi klagt gegen Sonntagsarbeit
Telekom plant Verkauf von T-Online an Axel Springer
OnePlus: Kommt das Mini?
2014: Datenklau nur an 134 Geldautomaten
Sony-Hackerangriff: FBI macht Nordkorea verantwortlich - Obama bestätigt Verdacht
Weitere News
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
Video on Demand
Trotz Kabel digital oder IPTV nix Interessantes gefunden?
Abhilfe schafft Video on Demand.
Per Download oder Videostream über das DSL Kabel kommen aktuelle Filme und Serien direkt nach Hause.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs