Anzeige:
Dienstag, 02.10.2012 19:14

T-Mobile USA strebt die nächste Fusion an

aus dem Bereich Mobilfunk

Die Deutsche Telekom könnte kurz vor der Lösung eines ihrer drängendsten Probleme stehen: Sie strebt an, ihre Mobilfunk-Tochter T-Mobile USA mit dem örtlichen Rivalen MetroPCS zu fusionieren. Zusammen könnten die Firmen die hohen Kosten für den Ausbau des schnellen Mobilfunk-Netzes leichter schultern.

Anzeige

Telekom will die Mehrheit halten

"Die Deutsche Telekom führt mit der börsennotierten amerikanischen Mobilfunk-Gesellschaft MetroPCS Gespräche mit dem Ziel, die Tochtergesellschaft T-Mobile USA und die MetroPCS in einer Gesellschaft zusammen zu führen, an der die Deutsche Telekom die Mehrheit der Anteile halten würde", erklärten die Bonner am Dienstag.

Es ist den Angaben zufolge allerdings noch unklar, ob tatsächlich ein Geschäft zustande kommt. Die Verträge seien nicht unterschrieben, wesentliche Fragestellungen seien noch nicht abschließend geklärt, hieß es. "Daher liegen auch die für eine solche Transaktion notwendigen Gremienbeschlüsse des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Deutschen Telekom nicht vor."

Zuvor hatte die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen berichtet, eine Einigung sei in greifbarer Nähe. Der Telekom-Aufsichtsrat wollte demnach auf einer Sitzung im Laufe des Tages grünes Licht geben. Am Mittwoch könnte das Geschäft dann verkündet werden, hieß es.

Gerüchte gab es schon im Mai

Die Telekom-Aktien legten am Dienstagnachmittag um 2 Prozent zu, MetroPCS schoss an der New Yorker Börse sogar um 19 Prozent hoch. Da niemand auf einen solchen Deal gehofft habe, wäre dies positiv, kommentierte ein Händler die Spekulationen. Das letzte Mal hatte es im Mai Gerüchte gegeben, T-Mobile USA und die kleinere MetroPCS könnten zusammengehen.

Die Telekom war im Dezember mit ihrem Versuch gescheitert, T-Mobile USA an den US-Branchenriesen AT&T zu verkaufen. Die US-Wettbewerbshüter hatten Einspruch gegen das 39 Milliarden Dollar schwere Geschäft erhoben, weil sie Nachteile für die Kunden fürchteten. T-Mobile USA ist der viertgrößte Mobilfunker des Landes, leidet aber unter einem Kundenschwund, unter anderem weil das Unternehmen das Kulthandy Apple iPhone nicht im Angebot hat. Zudem ist ein teurer Netzausbau nötig, um mit den steigenden Datenmengen der Smartphones mitzuhalten.

In den vergangenen Tagen und Wochen war Bewegung in T-Mobile USA gekommen: Seit Mitte September regiert mit John Legere ein neuer Chef. Am Freitag hatte die Telekom dann bekanntgegeben, 7.200 Mobilfunk-Türme in den USA zu verkaufen oder zu vermieten, was 2,4 Milliarden Dollar einbringt. Der für die Funktechnik nötige Platz auf den Masten wird anschließend zurückgemietet.

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Montag, 06.07.2015
MyTaxi startet nächste Aktion mit 50 Prozent Rabatt - trotz Streit mit Taxi-Zentralen
Technische Probleme: NRW-Landtag kann keine E-Mails verschicken
Congstar: Allnet-Flat mit sechs Gratismonaten bei Kauf des Sony Xperia Z3
Vodafone: WLAN-Bridge Air4820 baut zusätzliches 5-GHz-Funknetz im Heimnetz auf
MasterCard: Online-Käufe per Gesichtserkennung oder Fingerabdrücke autorisieren
WLAN-Gesetz zur Störerhaftung verstößt laut Verbraucherschützern gegen Europarecht
"Amazon Prime Day": Am 15. Juli Sonderangebote nur für Prime-Mitglieder
Sonntag, 05.07.2015
Rechenzentrum in der Sommerhitze: Kühlung als größter Kostenfresser
Samstag, 04.07.2015
GMX und Web.de: "All-Net & Surf Special" ab effektiv 6,40 Euro im Monat
Freitag, 03.07.2015
Kabel-Internet im Juli: Highspeed per Kabel zum Sparpreis
Blau: Allnet-Flat mit 500 MB Datenvolumen ab 14,90 Euro
WinSIM und maXXim: 1 GB LTE-Volumen und SMS-Flatrate ab 4,99 Euro
Vodafone: LTE künftig auch für Zweit-SIM-Karten
Archos 50d Helium: Günstiges LTE-Smartphone mit Android 5.1
Windows 10 Release am 29. Juli: Microsoft nennt weitere Details
Weitere News
Webspace gesucht?
Suchen Sie günstigen Webspace für ihre Website?
Mit dem richtigen Anbieter ist das Hosting kein Problem und alle Daten dank RAID sicher. Auch der Homepage Baukasten ist oft inklusive.
Ob Root Server mieten, Domaincheck oder Domain registrieren - der Webhoster liefert alles aus einer Hand.
Server
Server gibt es für fast jede Aufgabe: Mailserver mit POP3 für E-Mails, SQL Server für Datenbanken oder FTP Server für den Dateitransfer.
Auch das Betriebssystem ist variabel - ob Windows Server oder Linux Server: Sie haben die Wahl.
Auf ihrem Dedicated Server bestimmen Sie als Administrator ganz allein.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs