Anzeige:
Sonntag, 07.10.2012 12:01

Ceatec: Insektenautos und Hightech-TV

aus dem Bereich Sonstiges

Der japanische Automobilhersteller Toyota hat am Dienstag das Konzept eines neuartigen Elektromobils vorgestellt, das seinen Besitzer an Stimme und Gesichtsausdruck erkennt. Der Smart Insect ist ein Einsitzer mit Flügeltüren, der vor allem für den Einsatz in Städten konzipiert wurde. "Der Name versucht, das Bild eines kleinen Insekts zu vermitteln, das mit großen Flügeln umherfliegt, so wie dieses Fahrzeug sich frei durch ein Informationsnetzwerk bewegt und es dabei nutzt", sagte ein Firmensprecher auf der Elektronikmesse Ceatec 2012, die noch bis 6. Oktober in Chiba bei Tokio stattfindet.

Anzeige

Und es denkt doch: "Insect" lernt von Fahrer

Im Smart Insect kann der Fahrer seinen eigenen Tablet-Computer und sein Smartphone in ein Dock stecken, damit diese dann als Navigationssystem oder Musikplayer zur Verfügung stehen. Das System lernt von den Gewohnheiten und Vorlieben des Besitzers und bietet beispielsweise von sich aus morgens eine Alternativroute für den Weg zur Arbeit an, wenn sich auf der üblichen Strecke der Verkehr staut.

Das Auto sendet dem Fahrer auch eine Mitteilung auf sein Smartphone, falls er bei einem niedrigen Batteriestand vergessen hat, das Ladekabel anzuschließen.

Fernseher mit 16facher HD-Auflösung

Toyota nimmt erstmals an der Ceatec teil. Die Messe, die neben der Berliner IFA und der CES in Las Vegas zu den großen internationalen Elektronikshows gehört, litt im vergangenen Jahr noch unter den Folgen der Nuklearkatastrophe in Fukushima im März 2011. In diesem Jahr präsentieren 624 Aussteller ihre Produkte und Entwicklungen auf dem Gelände der Makuhari Messe in Chiba. 22 Aussteller aus China haben ihre Beteiligung wegen des Inselstreits zwischen Japan und China abgesagt.

Die klassischen Anbieter der Unterhaltungselektronik wie Sony und Sharp zeigen auf der Ceatec vor allem ultra-hochauflösende Fernseher (4k), die auch schon auf der Funkausstellung IFA in Berlin zu sehen waren. Diese bieten eine vier Mal so hohe Auflösung wie der bislang übliche Full-HD-Standard. Eine Premiere auf der Ceatec bot Panasonic mit einem riesigen 8k-Bildschirm, der sogar auf die 16fache Full-HD-Auflösung kommt. Da es für diese ultra-hochauflösenden Fernseher keine Spielfilme oder TV-Sendungen in entsprechende Auflösung gibt, werden diese Displays vor allem für Präsentationen eingesetzt.

Android wieder im Mittelpunkt

Viele der auf der Ceatec gezeigten Entwicklungen und Innovationen drehen sich um Smartphones mit dem Betriebssystem Android. So zeigte der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo zwei Übersetzungslösungen, die geschriebene Schrift oder gesprochene Sprache fast in Echtzeit in eine andere Sprache übertragen.

Das Mobilfunkunternehmen KDDI demonstrierte, wie man mit einem Smartphone die Linien einer Hand für Authentifizierungssaufgaben einsetzen kann. Handlinien wie die so genannte Lebenslinie werden beim Menschen schon vor der Geburt geformt und gelten ähnlich wie ein Fingerabdruck als einzigartig. Im Gegensatz zum Scannen eines Fingers benötigt die KDDI-App keine zusätzliche Hardware, sondern erkennt die Fingerlinien durch die im Smartphone ohnehin eingebaute Kamera. Die Demo-App von KDDI, mit der man das Android-Smartphone entsperren kann, soll demnächst im Play-Store von Google erscheinen.

Dorothee Monreal / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Dienstag, 30.06.2015
Umstellung auf IP: Telekom-Kunden müssen Vertrag nicht vorzeitig verlängern
"Telekom Mail"-App jetzt auch für iPad und Android verfügbar
DISQ-Studie: Service der Smartphone-Hersteller leicht verbessert - Samsung vor Apple
DB Navigator: Neues Design und neue Features
Apple Music kurz vor dem Start - neue iOS-Version kommt
Microsoft-Neuordnung: AOL übernimmt Online-Werbung, Uber die Kartenentwicklung
EU beschließt Roaming-Ende für Sommer 2017 - Einigung auch bei Netzneutralität
Montag, 29.06.2015
Polizei findet gestohlenes Handy nach Ortung in Unterhose
Unitymedia erhöht Internet-Speed für Businesskunden auf bis zu 250 Mbit/s
Olympia: Discovery schnappt sich TV-Rechte - keine Übertragung von ARD und ZDF?
Kabel Deutschland: Preiserhöhung für rund 390.000 Bestandskunden mit Alt-Tarifen
BITKOM: Tipps zum Vermeiden von Roaming-Kostenfallen im Urlaub
Otelo: Allnet-Flat M und 500-MB-Datenflat mit Samsung Galaxy A3 für 17,99 Euro
Aktion "Saubere Handys": Missio fordert Verzicht auf "Blutmineral" Coltan
Sharing-Angebote boomen: Verbraucherschützer sehen auch Risiken bei Carsharing & Co
Weitere News
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs