Anzeige:
Sonntag, 07.10.2012 08:01

Asus PadFone im Test - Smartphone, Tablet PC und Notebook in einem Gerät

aus den Bereichen Computer, Mobilfunk
Anzeige

Doch wie eingangs erwähnt kann das PadFone noch mehr. So lässt sich das Smartphone zum Beispiel in die mitgelieferte PadFone Station legen. Dann mutiert das gesamte System zu einem Tablet PC mit 10,1 Zoll großem Display, das all jene Informationen anzeigt, die auch auf dem Smartphone selbst dargestellt werden können.

Mini-Notebook nur gegen Aufpreis

Asus PadFone
Mit der optional erhältlichen Tastatur mutiert das PadFone zu einem Notebook. Bild: onlinekosten.de

Wer sich zudem für die rund 150 Euro teure Tastatur mit zwei USB-Anschlüssen entscheidet, kann Smartphone und Tablet auch zu einem Notebook mutieren lassen. Das hat dann allerdings auch Nachteile. Zum Beispiel ist an dieser Stelle die eher mangelhafte Standfestigkeit zu nennen. Wer die PadFone Station kombiniert mit der Tastatur auf einer glatten Oberfläche abstellt, muss schnell realisieren, dass das Gerät zumindest im aufgeklappten Zustand leicht hin und her rutscht. Zweiter unschöner Begleiteffekt: Das Display kann nur um etwas mehr als 90 Grad nach oben geklappt werden. Insbesondere große Menschen freuen sich aber über einen etwas großzügigeren Neigungswinkel. Darüber hinaus fallen die einzelnen Tasten der Tastatur vergleichsweise klein aus. Und niemals darf vergessen werden: es kann nur das angezeigt werden, was auf dem Android-System des Smartphones gespeichert wurde.

Wem die Notebook-Funktion für den Moment zu sperrig erscheint, kann das Display über einen kleinen Schieber unkompliziert von der Station trennen und hält dann sozusagen einen Tablet PC in den Händen. Die Bedienung des Displays mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln ist sowohl mit den Fingern als auch über einen speziellen Stift (Stylus) möglich. Alle Rechenaufgaben übernimmt allerdings das integrierte Smartphone, nicht wie man vermuten könnte das Tablet selbst. So ist es auch nicht überraschend, dass Display und Tastatur ohne eingelegtes Smartphone unbrauchbar sind.

Kein leichter Begleiter

Doch Vorsicht: wer der Meinung ist, dass es sich bei dem Komplettsystem um einen mehr oder weniger handlichen Begleiter handelt, der ist auf dem Holzweg. PadFone samt Station sind ziemlich schwer. Hinzu kommt das gewöhnungsbedürftige Design: der bronzefarbene Ton dürfte nicht jedermanns Geschmack treffen und auch bei der Verarbeitung hat Asus an so mancher Stelle die notwendige Liebe zum Detail vermissen lassen. So wurde zum Beispiel die Klappe zur Abdeckung des eingelegten Smartphones nur aus wenig werthaltigem Plastik gefertigt. All diese Kritikpunkte sind ziemlich schade, denn die Idee hinter dem 3-in-1-System ist sicher keine schlechte.

Asus PadFone
Asus PadFone: Smartphone, Tablet und Notebook in einem Gerät - für etwa 850 Euro. Bild: onlinekosten.de
Asus PadFone Endnote

Zusammenfassend ist es Asus gelungen, eine sehr interessante Kombination aus Smartphone, Tablet und Notebook zu entwickeln – alles auf Basis von Android Ice Cream Sandwich. Hätte man sich für eine etwas hochwertigere Verarbeitung bei der Station bzw. Tastatur und einen besseren Akku beim Smartphone entschieden, könnte man dem Gesamtpaket trotz des recht hohen Preises von immerhin knapp 850 Euro und trotz des hohen Gesamtgewichts eine sehr gute Note ausstellen. So reicht es in der Endabrechnung unter Berücksichtigung der Abzüge aber immer noch für ein "gut". Gerüchten zufolge ist bereits in Nachfolger in Arbeit und soll in den nächsten Wochen vorgestellt werden. Man darf gespannt sein.

Name: Padfone
Hersteller: Asus
Internet: www.asus.de
Preis: ab ca. 688 Euro
Technische Daten:
Betriebssystem: Google Android 4.0.3 Ice Cream Sandwich
Prozessor: 1,5 GHz Dual Core
Arbeitsspeicher: 1 Gigabyte
SIM: Standard-SIM
Antenne: GSM Quadband, UMTS Dualband, HSDPA
Abmessungen: 128 x 65 x 9 Millimeter
Gewicht: 129 Gramm
Display: 4,3 Zoll, 960 x 540 Pixel, 16,7 Millionen Farben
Speicher: 16 GB intern (über MicroSD erweiterbar)
Schnittstellen: Bluetooth, WLAN
Digitalkamera: 8 Megapixel Kamera, Digitalzoom, Autofokus, HD-Videofunktion (1.080p), Frontkamera mit
VGA-Auflösung
Lieferumfang: Akku, Ladegerät, Stereo-Headset, USB-Datenkabel, PadFone Station (Tablet-Display) optional für 150 Euro eine separate QWERTZ-Tastatur
SAR-Wert: 0,75 W/kg (gering)
Extras: MP3- und Videoplayer, Bluetooth, Radio, GPS, WLAN, HD-Unterstützung
Akkulaufzeit im Test: 5-6 Stunden Sprechzeit
16-18 Stunden Bereitschaftszeit (bei normaler Smartphone-Nutzung)
Pro & Contra:
ordentliche Performance
gute Akustik
starkes Display
inkl. Tablet-Display
zum Teil recht billige Verarbeitung der Station
mäßiger Smartphone-Akku
Kamera nicht immer überzeugend
keine Status LED
Bewertung:
Bedienung (30%): gut
Ausstattung (20%): gut
Verarbeitung (20%): gut (bezogen auf das Smartphone)
Akkulaufzeit (20%): ausreichend
Telefonfunktion (10%): gut
Gesamtnote gut (2,4)
Preis-Leistung: ausreichend
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 23.10.2014
Unitymedia KabelBW beschleunigt ab 3. November auf 200 Mbit/s - Highspeed-Pakete im Überblick
Medientage München: Das Internet verdrängt nicht das Fernsehen
Lufthansa: Rechenzentren gehen an IBM
CSU-Chef Seehofer: "Ich schimpfe nicht über Google. Ich nutze Google"
Mittwoch, 22.10.2014
Presseverlage knicken ein: Google kann Inhalte gratis nutzen
Kaspersky-Studie: Immer mehr Malware-Attacken auf Android-Smartphones
Fitness First kauft Online-Fitnessanbieter NewMoove
Telekom-Chef warnt: Internet-Monopole saugen Wirtschaft aus
Nur jeder Vierte schützt seine Online-Passwörter
Keine Lust mehr aufs iPhone? Google erklärt den Wechsel zu Android
E-Book-Streit: Amazon einigt sich auch mit Bonnier
Größtes deutsches WLAN-Netz: Kabel Deutschland betreibt 500.000 Hotspots
Nach Angriffen: Apple gibt Sicherheitshinweis für iCloud-Nutzer
Sky Go: Technische Störung bei Bayern-Spiel verärgert Sky-Kunden
Peinliche Panne: Telekom muss Produktnamen "Samba" zurückziehen
Weitere News
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
Mobiles Internet
Unterwegs und trotzdem Online: Mobiles Internet per UMTS macht's möglich.
Fast genauso schnell im Speed Test oder sogar schneller als ein regulärer Internetzugang.
Damit ist mobiles Internet neben Kabel digital auch als Alternative interessant, wenn die DSL Verfügbarkeit am Wohnort eingeschränkt ist.
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs