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Freitag, 21.09.2012 08:31

Das iPhone 5 im Kurztest

aus dem Bereich Mobilfunk
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Das iPhone 5 ist da und die Fans drängen sich vor den Läden. In Australien versammelten sich zur Eröffnung rund 500 Menschen vor dem Apple Store in Sydney, in Tokio waren es zur Eröffnung etwa 750, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Das neue Apple-Telefon kommt am Freitag in den USA, Deutschland und sieben weiteren Ländern in den Handel.

Geringeres Interesse in New York

Apple-Mitgründer Steve Wozniak wartete in einer Schlange in Australien, um ein Gerät zu kaufen, wie er über den Kurzmitteilungsdienst Twitter berichtete. In New York schien das Interesse etwas geringer als bei vorherigen iPhone-Starts: Vor dem Vorzeige-Shop auf der Fifth Avenue stand gut zwölf Stunden vor Verkaufsbeginn nur eine kleine Schlange. In Frankreich riefen Gewerkschaften alle Apple-Mitarbeiter zum Verkaufsstart zum Streik auf. Mit der Aktion wollen sie ihren Forderungen nach einem 13. Gehalt und anderen Zusatzleistungen Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft SUD vertritt allerdings nur rund ein Viertel der Apple-Beschäftigten in Frankreich.

iPhone 4S vs. iPhone 5
Das iPhone 4S und das iPhone 5 im Größen-Vergleich. Bild: onlinekosten.de

Analysten trauen Apple zu, im ersten Rutsch bis zu zehn Millionen Geräte zu verkaufen. Vor einer Woche gingen in den ersten 24 Stunden mehr als zwei Millionen Vorbestellungen ein. Das waren mehr als doppelt so viele wie für den bisherigen Rekordhalter und direkten Vorgänger iPhone 4S. In den USA war das erste Kontingent schon nach einer Stunde erschöpft. Derzeit liegt die Lieferfrist bei 3-4 Wochen - für viele ein Grund mehr, ihr Glück in einem Laden am Freitag zu versuchen. Vom iPhone 4S wurden am ersten Wochenende rund vier Millionen Geräte verkauft.

Telefon ist deutlich leichter

Apple hat sein Telefon mit der neuen Generation leichter, dünner und schneller gemacht und ihm erstmals einen etwas längeren Bildschirm verpasst. Das iPhone 5 unterstützt auch den superschnellen LTE-Datenfunk - allerdings nur im Frequenzband 1.800 MHz, das in Deutschland momentan ausschließlich von der Deutschen Telekom genutzt wird. Unsere Redaktion hatte am Donnerstagabend in Köln die Möglichkeit, vorab einen kurzen Blick auf das iPhone 5 zu werfen. Auffällig sind gleich mehrere Dinge: das tatsächlich spürbar verlorene Gewicht, eine matte Alu-Rückseite, die noch beweisen muss, dass sie nicht zu anfällig für Kratzer ist, eine von der Kopf- an die Unterseite gerutschte Buchse für die Ohrhörer und das wieder einmal helle und scharfe Retina-Display. Der neue 8-Pin-Lightning-Stecker ist in Realität noch um einiges kleiner als es auf Fotos den Eindruck hatte und er lässt sich nun mit beiden Seiten in das iPhone stecken.



Negativ fiel das mit iOS 6 neu installierte Kartenmaterial auf. In vielen deutschen Städten fehlen unzählige Details, in Köln konnten wir sogar beobachten, dass der Stadt nicht nur Brücken gemopst wurden, sondern sogar das Wahrzeichen: der Kölner Dom. In Internetforen schlägt Apple schon jetzt blankes Entsetzen entgegen, denn eines ist klar: wer das bisher zur Verfügung gestellte Kartenmaterial von Google Maps intensiv genutzt hat, kann mit der neuen Lösung einfach nicht zufrieden sein. Es scheint fast so, als habe Apple die eigenen Karten in einer Hauruckaktion in iOS 6 integriert. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass bei Satellitenbildern zum Teil auf Wolken statt auf die gewünschte Stadt geschaut wird.

Hayo Lücke / Mit Material der dpa
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    Zuletzt kommentiert von LtData2000 am 25.09.2012 um 21:42 Uhr
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