Anzeige:
Mittwoch, 19.09.2012 11:31

Browser: Gefährliche Angriffe auf Sicherheitslücken

aus den Bereichen Computer, Sonstiges

Die Internet-Browser sind zuletzt zwar deutlich sicherer geworden - doch die viel genutzte Software zum Navigieren im Netz bleibt eine Problemquelle. Im vergangenen Jahr wurde im Schnitt fast eine Schwachstelle pro Tag gefunden.

Anzeige

BSI warnt vor Nutzung der IE

Der Browser gehört zum Internet wie Besteck oder ein Bett zum Alltag: Praktisch jeder, der online unterwegs ist, nutzt die Software. Entsprechend groß ist die Gefahr, wenn in einem dieser Programme zum Navigieren im Internet eine Sicherheitslücke auftaucht: Dann können auf einen Schlag im übelsten Fall Hunderte Millionen Menschen betroffen sein. So schlimm kam es im aktuellen Fall mit dem Internet Explorer von Microsoft nicht. Dennoch warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Nutzung des Internet Explorer. Die Behörde sieht sich gezwungen, den Nutzern vorerst den Wechsel auf andere Browser-Programme zu empfehlen.

Microsoft selbst betont, dass der neueste Internet Explorer 10 von der Sicherheitslücke nicht betroffen sei und auch die Schwachstellen in den Versionen 7, 8, und 9 nicht flächendeckend, sondern nur für einige gezielte Attacken missbraucht würden. Das Unternehmen arbeitet unter Hochdruck an einer Lösung. Wann sie kommt, war zuletzt noch nicht klar. Zunächst empfiehlt Microsoft die Installation einer zusätzlichen Software-Komponente und Änderung der Einstellungen - eine Sache eher für Fortgeschrittene.

"Baukästen" für Angriffe auf fremde Rechner

Das Tempo, mit dem im Internet funktionsfähige Baukästen für das Anstecken fremder Rechner auftauchten, zeigt, wie flink die Online-Kriminellen agieren: Am Wochenende gab es erste Hinweise auf die Sicherheitslücke, am Montag wurden über die Schattenkanäle sogenannte Exploits angeboten, wie Sicherheitsexperten berichteten.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 31.01.2015
Bundesdatenschutzbeauftragte Voßhoff lehnt Vorratsspeicherung nun ab
Google Now zeigt jetzt Informationen aus Drittanbieter-Apps
Frequenzauktion: Bundesnetzagentur weicht Vergabekriterien auf
Media Markt und Saturn: Mit elektronischen Preisschildern gegen Amazon & Co?
Justizminister Maas fordert Korrektur der neuen Facebook-Regeln
"Spiegel": Cyberangriff auf Kanzleramt knapp drei Jahre unbemerkt
Freitag, 30.01.2015
Congstar senkt Preis für "Handytausch Option" auf 1 Euro pro Monat
DeutschlandSIM-Aktion: Allnet-Flat mit LTE für 12,95 Euro
Facebook ab sofort mit neuen Datenschutz-Regeln - Zweifel an Zulässigkeit
Vodafone startet neuen Prepaid-Tarif für 9,99 Euro
ADAC findet Sicherheitslücke in ConnectedDrive von BMW
Android-ROM: OnePlus kündigt OxygenOS an - Microsoft investiert in Cyanogen
"Zeit": BND speichert täglich 220 Millionen Telefondaten
Berliner Journalisten gründen Online-Fensehsender
Amazon begeistert Börse auch mit gesunkenem Gewinn
Weitere News
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs