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Freitag, 21.09.2012 13:31

Schick und schnell: HP Spectre XT im Test

aus den Bereichen CeBIT, Computer
Von Saskia Brintrup

Während der IFA in Berlin zeigte HP nicht nur ein Hybrid-Tablet namens Envy x2, sondern auch eine Touchscreen-Version des aktuellen Spectre-Ultrabooks, das Spectre XT TouchSmart. Doch das 15,6 Zoll große Notebook mit Windows 8 kommt erst im Dezember auf den Markt, bis dahin bedient das Spectre XT den Privatkundenbereich. Nach Folio 13 und HP Envy 14 Spectre (Test) mit Sandy-Bridge-Plattform rückte es als HPs erstes Ivy-Bridge-Ultrabook nach und verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden sowie einen starken Sound dank Beats Audio mit vier Lautsprechern. Ob es überzeugt, zeigt unser Test.

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HP Spectre XT Test - Inhalt

  • Seite 1: Optik, Display, Eingabegeräte, Schnittstellen und Lieferumfang
  • Seite 2: Hardware und Leistung
  • Seite 3: Sound, Fazit und Test-Tabelle

Schöner, leichter Laptop

Mit einem Gewicht von 1,39 Kilogramm zählt das rund 316 x 224 x 18 Millimeter große Spectre XT zu den leichteren Ultrabooks in seiner Größenklasse. Um das Fliegengewicht des Z930 von Toshiba zu erreichen, ist es knapp 300 Gramm zu schwer. Anders als das Envy 14 Spectre besteht das Spectre XT nicht aus putzintensivem Glas, sondern im Bereich des Deckels aus Aluminium und an der Unterseite aus Magnesium, überzogen mit einer griffigen Gummioberfläche und vier Standfüßen. Außen und rund um die Tastatur sorgt eine gebürstete Optik für schickes Aussehen, nebenbei zieht das Material keine Fingerabdrücke an und verschmiert daher nicht. Das Gehäuse wirkt stabil und hochwertig, auch wenn der Displaydeckel zugeklappt nachgibt, wenn mit der Hand fester darauf gedrückt wird. Die schmale, glänzende Leiste rund um das Gehäuse läuft zwar ziemlich spitz zu, ist aber sauber entgratet und an keiner Stelle scharfkantig. Qualitativ liegt HP damit knapp unter Unibody-Laptops wie MacBook Air und Asus Zenbook. Hübsch anzusehen ist auch der relativ dünne Rahmen rund um das Display. Damit sich die Tastatur nicht im Bildschirm verewigt, ist eine Gummi-Umrandung angebracht.

HP Spectre XT im Test
Mit dem Spectre XT hat HP ein leichtes und flottes Ultrabook auf den Markt gebracht. Bilder: onlinekosten.de

Display bietet nur Durchschnittskost

Das Display, in das eine HD-Webcam mit Dual-Array-Mikrofon eingelassen ist, liefert eine Auflösung von 1.366x768 Bildpunkten und ist nicht entspiegelt. Wer häufig unterwegs ist und mit dem Notebook in Bus und Bahn oder im Freien arbeiten mchte, muss daher mit Spiegelungen leben oder sich von vornherein für ein mattes Modell entscheiden. Bei HP ist aber keine entspiegelte Version wählbar. Unter optimalen Voraussetzungen und bei mittiger Sicht gibt es wenig zu meckern, aber wie bei einigen anderen Laptops wie beispielsweise dem Konkurrenten Sony Vaio T13 würden wir uns eine höhere maximale Helligkeit wünschen. Dann ließen sich auch die Spiegeleffekte eindämmen. Ein weiterer Nachteil: Es ist sehr blickwinkelabhängig. Von der Seite betrachtet oder bei kleinen Veränderungen an der Neigung des Bildschirms werden Farben heller oder dunkler. An dieser Stelle hakt es bei vielen TN-Displays, wer besonders große Blickwinkel fordert, wird diese nur bei teureren IPS-Exemplaren finden.

Tastatur für Vielschreiber

HP Spectre XT Testbericht - Anschlüsse
Die Schnittstellenauswahl bei HPs neuem Ultrabook: Nicht üppig, aber auch nicht allzu knapp. Bilder: onlinekosten.de

Das Tastenfeld bekommt eine gute Note. Auf den markierten und leisen Tasten ist durchaus angenehmes Schreiben möglich, außerdem ist die Tastatur sehr stabil und biegt sich kaum durch, wenn Druck ausgeübt wird. Wer häufig zu später Stunde mit dem Notebook beschäftigt ist und das Licht nicht einschalten möchte, darf sich über eine verstellbare Tastaturbeleuchtung freuen. Die Funktionstasten hat HP direkt mit verschiedenen Stellschrauben belegt, Fn muss dann nicht gedrückt werden. Das Touchpad ist angenehm glatt und die Klicktasten sind mit in die Fläche integriert. Wo geklickt und wo gestrichen wird, ist anhand einer Linie zu erkennen.

Anschlüsse: Alles, was man braucht

HP Spectre XT 13-2000eg Zubehör
Täschchen für die Kabel und Hülle für das Ultrabook liefert HP mit. Bild: onlinekosten.de

Bei den Anschlüssen spielt das Gerät im Mittelfeld, soll heißen, es gibt durchaus Ultrabooks, die eine größere Port-Vielfalt bieten, doch für eine solide Basis ist gesorgt und auf Mini-Schnittstellen mit Adapterzwang wird verzichtet. Im einzelnen finden sich HDMI, USB 2.0, USB 3.0, eine Kombibuchse für Kopfhörer und Mikrofon, ein Speicherkartenleser und ein LAN-Anschluss (Gigabit Ethernet LAN). Zur kabellosen Kommunikation steht ein WLAN-Modul mit Unterstützung der Funkstandards 802.11 a/b/g/n bereit, wahrend sich drahtlose Lautsprecher oder ein Mobiltelefon über Bluetooth anschließen lassen.

Mit ins Paket packt Hewlett-Packard eine kleine schwarze Stofftasche für das Netzteil oder weiteres Zubehör und eine dünne Hülle für das Ultrabook. Diese schützt aber höchstens vor Kratzern, eine gepolsterte Tasche ersetzt sie nicht. An Software-Zugaben spendiert der Hersteller für zwei Jahre Symantec Norton Internet Security, Adobe Premiere Elements und Photoshop Elements 10. Das Adobe-Set lag auch bereits dem Envy 14 Spectre bei, mit einem Straßenpreis von rund 100 Euro eine nette Geste.

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 für 100 euro von sklaven gefertigt,... (4 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Crusher am 22.09.2012 um 12:30 Uhr
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