Anzeige:

Dienstag, 18.09.2012 08:43

BSI warnt vor Nutzung des Internet Explorer

aus dem Bereich Computer

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine Warnung an alle Nutzer des Internet Explorer von Microsoft veröffentlicht. Es sei eine bisher unbekannte, kritische Schwachstelle in der Browser-Software entdeckt worden, die bereits gezielt durch Angriffe ausgenutzt werde.

Anzeige

Windows-Nutzer in Gefahr

Betroffen sind dem Vernehmen nach Nutzer von Windows XP, die den Internet Explorer in der Version 7 oder 8 verwenden, aber auch Windows 7-Nutzer, auf deren PC die Versionen 8 oder 9 installiert wurde. Ferner verweist das BSI darauf, dass der Angriffscode frei im Internet verfügbar und dadurch eine breitflächige Ausnutzung sehr wahrscheinlich sei.

Um die Schwachstelle auszunutzen, müsse nur eine Internetseite präpariert und der Nutzer auf eben diese Website gelotst werden. Passiert das, könne durch das Ausnutzen der Browser-Schwachstelle beliebiger Code auf dem betroffenen System mit den Rechten des Nutzers ausgeführt werden. Heißt konkret: es ist zum Beispiel möglich, Dateien zu installieren, die Eingaben protokollieren oder auch Spam-Angriffe starten - ohne dass man als Nutzer etwas davon mitbekommt.

Da es bisher keinen Patch für die Schwachstelle gibt, empfiehlt das BSI, den Internet Explorer momentan nicht mehr zu nutzen und stattdessen auf andere Browser wie Firefox, Chrome oder Opera auszuweichen.

Microsoft reagiert mit Übergangslösung

Microsoft selbst hat inzwischen eine Warnung veröffentlicht, in der vor E-Mails gewarnt wird, die auf ein vermeintliches Sicherheitsupdate hinweisen. Auch in Sozialen Netzwerken wie Facebook werde auf präparierte Internetseiten verwiesen. Da es noch etwas dauern könne, ehe ein Patch zur Verfügung gestellt werde, empfiehlt der weltgrößte Softwarekonzern den Download des so genannten Enhanced Mitigation Experience Toolkit. Ausdrücklich weist Microsoft allerdings darauf hin, dass es sich bei dieser Sicherheitssoftware nur um eine Übergangslösung handele. Von der Schwachstelle nicht betroffen ist der Internet Explorer 10.

Hayo Lücke
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Dienstag, 23.09.2014
Unitymedia kündigt Update für Horizon-Recorder an - zahlreiche Verbesserungen
"Bentgate": iPhone 6 Plus soll sich angeblich in Hosentasche verbiegen
EU-Kommissar Almunia fordert von Google mehr Zugeständnisse
37 Millionen Deutsche nutzen Online-Banking
BGH-Urteil: Ärzte dürfen online bewertet werden - kein Anspruch auf Löschung
Congstar startet Handytausch-Option: Neues Smartphone nach zwölf Monaten
Hackerangriff per Zahnbürste: Vernetzte Geräte öffnen Tor für Cyber-Kriminelle
Telekom-Aktion: VDSL 50 zwei Jahre ohne Aufpreis - 120 Euro für Router
Bundesländer wollen Zahlungen für Glücksspiele im Internet blockieren
Mikrowellen schrotten iPhone 6 - Apple Wave ist fataler Scherz
Internet-Vergleichsportale im Reisemarkt auf Wachstumskurs
Dobrindt: Gratis-Internet in allen Zügen
Internetnutzung: Deutschland im internationalen Vergleich nur mittelmässig
Montag, 22.09.2014
Weihnachtsgeschäft bei Amazon durch Streiks in Gefahr? - Verdi droht mit Paukenschlag
Apple: Über zehn Millionen neue iPhones am ersten Wochenende verkauft
Weitere News
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
VDSL Verfügbarkeit
VDSL Neukunden profitieren von Startguthaben und kostenloser Hardware wie einem Router oder einem Mediacenter.
Jetzt die Telekom VDSL Verfügbarkeit an ihrem Ort prüfen, nach Vodafone VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit klären.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs