Anzeige:

Samstag, 22.09.2012 10:01

Ausprobiert: Windows 8 im Selbstversuch

aus dem Bereich Computer

Das Verschwinden der Startleiste mag auf den ersten Blick radikal und revolutionär wirken. Ist es aber nicht. Schlicht handelt es sich um eine konzeptionelle Anpassung, die mit dem neuen App-Startbildschirm einhergeht. Zu diesem gelangt man nämlich, indem man mit der Maus an die alte Stelle der Startleiste fährt. Dann erscheint eine Mini-Vorschau der App-Zentrale, ähnlich eines Tabs im Browser. Klickt man diese an landet man genau dort. Und genau hier setzt das neue Konzept an: Microsoft will den Kunden zur Nutzung der Mini-Applikationen anregen. Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr Informationen auf einen Blick, statt umständlichem Starten aller Programme über die alte Startleiste.

Anzeige

Startleiste adé

Es dauert einige Zeit der Eingewöhnung, bis dieses Konzept einleuchtet. Immerhin ist man es seit mehreren Windows-Generationen gewohnt, die Startleiste als zentrale Programmverwaltung anzusehen. Neben den interaktiven Kacheln ist es auch möglich, statische Links zu Programmen anzulegen. Um alle Programme, ähnlich der alten Startleiste, einsehen zu können, ist ein Rechtsklick nötig - daraufhin wird rechts unten die Option "Alle Apps" angezeigt. Klickt man diese, erhält man eine Übersicht aller installierten Programme und Windows-Tools, ähnlich der alten Startleiste. Mit einem Rechtsklick auf eine App nach Wahl, kann man auswählen, dass diese auf den Startbildschirm oder in die Desktop-Taskleiste wandert. So ist ein Zugriff schneller möglich.

Weiterhin lassen sich natürlich auch Verknüpfungen zu Dateien und Programmen in der Taskleiste und auf dem Desktop ablegen. Windows 8 gibt dem Benutzer somit viele Freiheiten in die Hand, über welchen Weg ein Programm gestartet wird. Nur eben über teils unbekannte, neue Wege. Nicht mehr über die altbekannte Desktop-Startleiste, sondern einen individuell anpassbaren Start-Bildschirm.


Da fehlt doch was. Der neue Windows-Desktop ohne Startleiste. Bild: onlinekosten.de

Integrierung von sozialen Netzwerken

Mit Windows 8 hält erstmals eine tiefe Integration von sozialen Netzwerken Einzug in ein Microsoft-Betriebssystem. So kann man in der Konten-Konfiguration auch ein Facebook-Profil verbinden. Anschließend werden die Kontakte um die Facebook-Freunde ergänzt, samt Profilbild. Auch ist es möglich aktuelle Ereignisse der Chroniken direkt in der Kontakte-App von Windows 8 einzusehen, ohne sich über den Browser bei Facebook einzuloggen. Und dem nicht genug: der Messenger verbindet sich automatisch mit dem Facebook-Chat. Dies erweitert die eigenen Kreise beim Login am eigenen Windows-Rechner enorm. Wer bei eingeschaltetem PC nicht immer bei Facebook online sein möchte, der kann den Chat auch deaktivieren und ist dann unsichtbar. Sinn oder Unsinn? Wieder eine individuelle Frage. Allerdings sicher eher ein Zugewinn für diejenigen, die mit der Facebook-Welt eng verzahnt sind. Alle anderen sparen sich die Verbindung von Windows und Facebook einfach.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Startzeiten von Windows... (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von citrus50 am 30.09.2012 um 13:25 Uhr
 Optik (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von huenbqhf am 27.09.2012 um 22:24 Uhr
 Cloud? Ohne mich! (5 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Strippenleger am 23.09.2012 um 17:11 Uhr
 Als Chef is man begeistert (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Michael am 22.09.2012 um 16:25 Uhr
 Livekacheln, wann sichtbar? (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Michael am 22.09.2012 um 16:13 Uhr
 Suche

  News
Samstag, 19.04.2014
TP-Link: WLAN-AC-Router Archer C2 funkt per Dual-Band mit bis zu 733 Mbit/s
Studie: Deutscher Mittelstand unterschätzt Cyber-Risiken
SAP: Starker Euro dämpft guten Jahresbeginn
Freitag, 18.04.2014
NRW-Justizminister fordert Verbot von App-Kostenfallen für Kinder
Chiphersteller AMD wächst dank Spielekonsolen
Facebook zeigt in den USA Freunde in der Nähe
Kurs-Misere: Twitter-Gründer verkaufen vorerst keine Aktien
25 Jahre Game Boy: Startschuss für mobiles "Daddeln"
Globales Online-Shopping: Zoll stöhnt unter Paketflut
Studie: Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation auf 1,44 Tbit/s
Nach Undercover-Doku von RTL: Datenschützer wollen Zalando überprüfen
"Beratungsklau": Fachhandel klagt über Online-Schmarotzer
Donnerstag, 17.04.2014
Berliner Taxi-Fahrer und Chauffeur-Dienst Uber im Clinch
Denon stellt portablen Bluetooth-Lautsprecher Envaya vor
"WSJ": Bitcoin-Börse Mt.Gox gibt auf
Weitere News
DSL Geschwindigkeit
War das DSL günstig, aber die Geschwindigkeit ist niedriger als gedacht?
Die DSL Telefonie bricht ständig ab? Angebote wie IPTV sind eher eine Live Diashow?
Der DSL Speed Check offenbart die bittere Wahrheit in Sekunden. Einfach schnell DSL Geschwindigkeit testen und vielleicht gleich wechseln.
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs