Anzeige:
vodafone.de
Mittwoch, 19.09.2012 14:26

Neues System für Kinderschutz im Web: maxgate sucht 100 Familien für Praxistest

aus den Bereichen Breitband, Computer, Sonstiges

Medienpädagogen warnen seit Jahren, das Internet sei aus Kinder- und Jugendschutzsicht kaum noch zu kontrollieren. Und tatsächlich: Nie zuvor war es für Minderjährige einfacher, direkt aus dem heimischen Kinderzimmer ungefiltert an jegliche Art von Inhalten zu gelangen. Ob Pornografie, Gewalt oder hasserfüllte Hetze durch extremistische Gruppen – für Eltern ist kaum nachvollziehbar, welchen Gefahren ihr Nachwuchs tagtäglich im Netz ausgesetzt ist. Verschiedene Programme versprechen hier zwar Abhilfe, müssen allerdings für jeden Computer einzeln verwaltet werden und stellen für die Generation der "Digital Natives" nur selten ein wirkliches Hindernis dar. Einen anderen Ansatz verfolgt daher die maxgate GmbH aus Köln, wie onlinekosten.de eine Tochtergesellschaft der Bellaxa AG. Das Unternehmen hat eine neuartige Kinder- und Jugendschutzlösung entwickelt, die nicht mehr nur einzelne Geräte, sondern den gesamten Datenstrom cloud-basiert auf ungeeignete Inhalte prüft. Um Erfahrungswerte vor dem geplanten Marktstart Anfang 2013 zu sammeln, will der Hersteller die Technologie in einem großangelegten Praxistest unter Alltagsbedingungen auf Herz und Nieren prüfen.

Anzeige

100 Familien können System gratis testen

Auf onlinekosten.de sucht maxgate dafür 100 Familien mit mindestens einem Kind im Alter zwischen 6 und 17 Jahren, das regelmäßig selbstständig im Internet aktiv ist. Als Dankeschön kann das maxgate-Angebot auch nach dem Abschluss der Probephase noch weitere sechs Monate genutzt werden – natürlich kostenfrei und unverbindlich. Erwartet wird von den Testern, dass sie das System sechs Wochen lang für mindestens eine Stunde pro Tag nutzen und eventuell auftretende Probleme zeitnah mitteilen – wahlweise per E-Mail oder telefonisch über eine kostenfreie Hotline. Unbedingt vorausgesetzt werden zudem ein Breitbandanschluss sowie ein (leicht zugänglicher) Router mit mindestens zwei LAN-Buchsen.

Um sich zu bewerben, genügt eine E-Mail mit dem Betreff "maxgate-Praxistest" an die Adresse info[at]maxgate.de. Sämtliche Daten werden streng vertraulich nur im Rahmen des Tests verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Ausgewählte Familien erhalten automatisch eine Benachrichtigung sowie Informationen über den weiteren Ablauf. Die Zusendung des Startpakets inklusive der Hardware-Box und dem medienpädagogischen Ratgeber maxikon ist für Anfang November geplant.

maxgate-Box
Im Zentrum des maxgate-Systems steht eine Box, die den Datenverkehr an ein Rechenzentrum leitet. Bild: maxgate

Neuartige Filterlösung auf Cloud-Basis

Herzstück der maxgate-Lösung ist ein spezielles Rechenzentrum, in dem der Datenverkehr der Kinder in Sekundenbruchteilen anhand vorgegebener Kriterien gefiltert wird. Folglich spielt es keine Rolle mehr, ob der Zugriff auf das World Wide Web per PC, Spielkonsole, Smart TV oder Tablet-Computer erfolgt. Auf dem Bildschirm erscheint stets nur das, was Eltern ihren Kindern aus pädagogischer Sicht wirklich zumuten wollen - sie selbst surfen wie gewohnt ohne Einschränkungen. Die Koordination der Bits und Bytes zwischen den einzelnen Familienmitgliedern übernimmt eine kleine Box, die sich einfach an den Heimrouter anschließen lässt.

Über die Geräte-Software kann dabei jedem Kind in wenigen Schritten ein persönliches Profil mit individuellen Regeln vorgegeben werden. Auch lassen sich Zeitfenster für die Internetnutzung festlegen oder nur bestimmte Websites freischalten beziehungsweise sperren. Langwierige Konfigurationsprozesse sind allerdings nicht notwendig: Bereits im Auslieferungszustand steht für jede Altersgruppe ein aus pädadgogischer Sicht empfohlenes Einstellungsmuster zur Verfügung. Umgehen lassen sich die Vorkehrungen laut maxgate nicht. Denn auch an kleine Schlauberger wurde gedacht: Wird die Box abgezogen oder vom Stromnetz getrennt, erhalten die Eltern automatisch eine Warnung.

Christian Wolf
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Und alle Kinder so: VPN, Yeah (4 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Sorcerer am 08.10.2012 um 21:17 Uhr
 Suche

  News
Sonntag, 26.05.2013
Samsung Galaxy S4 im Test - Software-Wunder mit Top-Ausstattung
Online-Heiratsschwindel - Die Gefahr aus dem Netz
NEC MultiSync P242W: IPS-Monitor im 16:10-Format
Samstag, 25.05.2013
YouTube für Windows Phone: Microsoft entfernt Downloader
Experte: Eltern sollen Kinder am Computer kontrollieren
Samsung stellt 960-GB-SSD für Big-Data-Center vor
"WiWo": Neue Sicherheitsprodukte der Telekom gegen Cyber-Attacken starten in diesem Jahr
Klick & Guck: Online-Filmverleih im Aufwind
"Focus": Günstigere EU-Datentarife von Vodafone und E-Plus
Bericht: Yahoo bietet für US-Videodienst Hulu mit
"WSJ": Google will Mobilfunk-Netze in Schwellenländern aufbauen
Telekom: Fitnessarmband UP erfasst Bewegungen und Schlafphasen
Audi connect: Parkzeit automatisch bezahlen
Lotto-Ziehung ab Juli nur noch im Netz live
Freitag, 24.05.2013
Bieter-Wettstreit von Facebook und Google um Verkehrs-App Waze
Weitere News
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
Webhosting
Sie kennen sich im Webhosting bisher überhaupt nicht aus? Sie können mit Whois und DNS Server nichts anfangen?
Sie wissen nicht, was eine Firewall oder ein Cluster bewirkt? Und Sie haben auch noch nie von Small Business Server oder Switch gehört?
Dann einfach unsere Hintergrundseiten zum Thema nutzen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe - kurz und verständlich.
Video on Demand
Trotz Kabel digital oder IPTV nix Interessantes gefunden?
Abhilfe schafft Video on Demand.
Per Download oder Videostream über das DSL Kabel kommen aktuelle Filme und Serien direkt nach Hause.
© 1999-2013 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs