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Sonntag, 16.09.2012 14:01

Das Smiley wird 30: Glückwunsch :-)

aus dem Bereich Sonstiges

Doppelpunkt links, Klammer rechts, mittig noch ein Strich :-) und fertig ist das Grinsegesicht. Vor 30 Jahren erblickte der seitwärts liegende Smiley das Licht der damals noch winzigen Online-Welt. Es folgte eine atemberaubende Karriere.

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Smiley in E-Mails, Chats & SMS

Es gibt ihn lachend :-) ebenso wie traurig :-( oder zwinkernd ;-) und selbst die Zunge rausstrecken :-P kann er. Am kommenden Mittwoch (19.) wird der auf der Seite liegende Smiley 30 Jahre alt. Längst ist die auf jeder gängigen Tastatur zu erzeugende Zeichenfolge rund um den Online-Smiley Bestandteil der Schreibkultur wie etwa in E-Mails, Chats oder der Kurzmitteilung SMS.

Als Geburtshelfer des Seitwärts-Smileys gilt Professor Scott E. Fahlman. Der Forscher grübelte in einem internen Onlineforum der Carnegie Mellon University aus Pittsburgh am 19. September 1982, wie man Humor im Netz markieren könnte - dort, wo beim rein Schriftlichen nun einmal Mimik, Gestik, Betonung und Stimmlage fehlen. Denn immer wieder kam es dazu, dass die Verfasser von Beiträgen in einem Online-Forum Humor, Ironie oder Sarkasmus einfach nicht erkannten, was die Diskussionen häufig erschwerte.

US-Professor Fahlman schlug 1982 die Smiley-Zeichensequenz vor

Also postete Fahlman die wegweisende Idee: "Ich schlage folgende Zeichen-Sequenz für Spaßmacher vor: ":-)". Lest es seitwärts." Und einen kleinen Seitenhieb auf den Diskussionsverlauf erlaubte er sich auch noch: "Eigentlich wäre es angesichts des aktuellen Trends hier vielleicht zielführender, Dinge zu markieren, die KEINE Witze sind." Dafür schlug er dann :-( als Markierung vor. 30 Jahre ist das her.

Inzwischen sind die Smileys viel mehr als Helfer, die Humor in einem Text kennzeichnen. Längst gibt es auch Rosen @}--->--- oder B-) Sonnenbrillenträger. Weil Emotionen transportiert werden, sprechen Sprachwissenschaftler auch von sogenannten Emoticons - was sich zusammensetzt aus Emotion und dem Wort Icon (englisch für Symbol).

Für den Sprachwissenschaftler Professor Peter Schlobinski von der Leibniz Universität Hannover sind derartige Kniffe im Text durchaus clever und bestimmt kein Zeichen für Verfall und Niedergang der Schriftsprache. Beim Austausch von knappem Text per Internet oder SMS sei es von Vorteil oder gar nötig, nonverbale Merkmale gesondert darzustellen, da der Gesprächspartner nun einmal nicht zu sehen ist.

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