Auch Nikolaus Mohr von der Unternehmensberatung Accenture glaubt nicht, dass Apple trotz der vorsichtigen Innovation-Schritte Absatzprobleme bekommt: "Apple hat dank der Stärke seiner Marke eine große Fangemeinde, die danach lechzt, dieses Telefon in die Hand zu bekommen."
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Konsequente Weiterentwicklung
Die Visionen von Jobs gelten auch in Zeiten des iPhone 5. Die Rolle des Online-Speicherdienstes iCloud als Fundament und digitale Datenzentrale wird noch verstärkt. Statt eines Feuerwerks an neuen Funktionen und Diensten wird das Smartphone graduell weiterentwickelt.
"Ich glaube, die Wichtigkeit der technischen Neuerungen sinkt - es sei denn, es ist wieder ein wirklicher Technologiesprung", sagte Accenture-Experte Mohr. Es sei eine spannende Frage, wie sich die Player im Smartphone-Markt in Zukunft grundsätzlich differenzieren wollen: "Was ist technisch der nächste große Sprung, die nächste große Innovation? Ich glaube, da geht vielen jetzt die Fantasie aus."
Während Cook und seine Mannschaft bei der großen Strategie konsequent den Jobs-Kurs halten, revidieren sie bei den Details so manche Entscheidung des Gründers. So bekommt das iPhone jetzt schließlich doch einen größeren Bildschirm. Und genauso soll es im kommenden Monat - wenn auch diese Gerüchte stimmen - erstmals eine kleinere Version des iPad geben. Das ist etwas, was Jobs zumindest öffentlich stets ablehnte.


