Anzeige:

Mittwoch, 12.09.2012 12:30

ARD hält an DVB-T und terrestrischer Übertragung fest

aus dem Bereich Sonstiges

Fernsehprogramme lassen sich heute auf verschiedenen Wegen empfangen. Sowohl über TV-Kabel, Satellit, IPTV oder terrestrisch per digitalem Antennen-Fernsehen (DVB-T) finden die TV-Signale ihren Weg in die heimischen Wohnzimmer. Die öffentlich-rechtliche ARD will auch zukünftig an DVB-T festhalten, wie sie in einer Richtungsentscheidung am Mittwoch bekanntgab.

Anzeige

Fokus auf mobilem Empfang und HD

Die ARD sieht DVB-T als "wesentlich für die universelle Verfügbarkeit und freie Empfangbarkeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkinhalte" an. Um die terrestrische Übertragung aber fit für die Zukunft zu machen, müsse ein Nachfolgesystem auch für den portablen und mobilen Empfang geeignet sein. Zur Sicherung der Marktfähigkeit müsse die lineare Verbreitung von Inhalten über DVB-T2 zudem auch in HD-Qualität erfolgen können. Nicht lineare Angebote, also Programminhalte, die auf Abruf bereitstehen, könnten dagegen per WLAN oder Mobilfunk verbreitet werden. Ihre Programme wollen die in der ARD zusammengeschlossenen öffentlich-rechtlichen Sender auch künftig unverschlüsselt übertragen.

Die ARD gesteht ein, dass ein Markterfolg der Terrestrik ohne die Verfügbarkeit der privaten Sender nicht gelingen kann. Die privaten Programme seien "zwingend erforderlich". Die öffentlich-rechtliche Sendergruppe beobachte daher gespannt die Positionierung der privaten Rundfunkanbieter zur Zukunft der terrestrischen Übertragung.

Einstieg der ARD in DVB-T2 frühestens ab 2016 möglich

In DVB-T2 könne die ARD frühestens im Zeitraum 2016 bis 2018 einsteigen. Bestehende Verträge für das DVB-T-Sendernetz sowie die bislang in dieses Netz geleisteten Investitionen binden die ARD zunächst noch an das alte System. Der Übergang auf DVB-T2 soll aber auch eine Kostenersparnis bringen. Hinsichtlich des Frequenzbedarfs benötigt die ARD mittel- und langfristig im Vergleich zu DVB-T eine unveränderte Anzahl an Frequenzen. Frequenzänderungen könnten aber 2015 im Rahmen der Weltfunkkonferenz festgelegt werden. Rund ein Drittel der verbliebenen DVB-T Frequenzen soll dann im 700 Megahertz-Band vorrangig dem Mobilfunk zugewiesen werden. Daher müsse sich die ARD bereits aktuell zum mittel- und langfristigen Frequenzbedarf positionieren.

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Mittwoch, 20.08.2014
 TP-Link kündigt Powerline-Adapter mit 1.200 Mbit/s an
Schnelles Internet auf dem Land: Bundesregierung legt "Digitale Agenda" vor
Fahrerlose Google-Autos übertreten Tempo-Limit
O2 bietet 500 MB im Ausland für 3,99 Euro
YouTube Music Key wird die Deluxe-Version unter den Streamingdiensten
Regierung will Highspeed-Internet für alle - Branche fordert Zuschüsse
Steve Ballmer verlässt Microsoft ganz - Rückzug aus dem Aufsichtsrat
Rekordhoch: Apple-Aktie auf Höhenflug
Dienstag, 19.08.2014
US-Medien: Google arbeitet an Profilen für Kinder unter 13 Jahren
Sky senkt Preis für Online-Videothek Snap auf 3,99 Euro
"Digitale Agenda": VATM fordert beschleunigte Umsetzung des Breitbandausbaus
"Swing Copters": Erfinder von "Flappy Bird" versucht es mit 'neuem' Spiel
G3-Funktionen für alle LG-Smartphones
Kabel Deutschland: 100 Mbit/s für weitere Orte
Smartphone HTC Butterfly 2 ist lauter als das HTC One
Weitere News
DSL Schnecke
Das DSL Kabel glüht bereits, der WLAN DSL Router blinkt wild, aber trotzdem dauert der DSL Speed Check ewig?
Dann ist auch IPTV oder etwa Video on Demand kaum möglich. Alternativen müssen her.
Wir haben alle Internet Tarife: Zum Beispiel UMTS Flatrate testen oder gleich auf Kabel umsteigen. Den Kabel Digital Receiver gibt's auf Wunsch dazu.
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs