Anzeige:

Mittwoch, 12.09.2012 08:51

Facebook: Neue Android-App kommt, eigenes Smartphone nicht

aus dem Bereich Sonstiges

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat mit seinem ersten Interview nach dem verpatzten Börsengang die Anleger ein wenig versöhnt. Auf der vom US-Technologieblog TechCrunch veranstalteten "Disrupt"-Konferenz erläuterte er, dass das Augenmerk des Sozialen Netzwerks auf dem mobilen Geschäft liege. Bislang sind hier die Werbeeinnahmen enttäuschend, was als Hauptgrund für den Einbruch der Aktie angesehen wird.

Anzeige

Neue Android-App in Vorbereitung

"In den nächsten drei bis fünf Jahren wird die zentrale Frage sein, wie gut wir uns im mobilen Bereich schlagen", sagte Zuckerberg. "Davon hängt die Entwicklung des Unternehmens ab." Facebook hatte erst im August seine viel kritisierte iPhone-App erneuert und arbeitet gerade an einer neuen Android-App. Ein genaues Datum, wann sie fertig ist, nannte Zuckerberg nicht.

Nach den Einlassungen des Facebook-Chefs und -Gründers stieg die Aktie nachbörslich um 3 Prozent auf gut 20 Dollar. Das ist allerdings immer noch weit von den 38 Dollar entfernt, die das Papier beim Börsengang im Mai kostete. "Die Entwicklung der Aktie ist ganz offensichtlich enttäuschend", sagte Zuckerberg. Es sei aber nicht das erste Auf und Ab in der Geschichte des Unternehmens.

Langfristige Projekte in Arbeit - kein eigenes Smartphone

Ob der Einbruch der Aktie auf die Moral im Unternehmen drücke, wollte TechCrunch-Gründer Michael Arrington wissen, der das Interview auf der Bühne führte. "Klar ist das nicht gerade hilfreich", räumte Zuckerberg ein. "Vielleicht gehen einige Leute." Er persönlich halte es aber für eine großartige Zeit, um zum Unternehmen zu stoßen. Facebook arbeite an zahlreichen langfristigen Projekten, über die er aber nicht reden könne.

Dem Bau eines eigenen Smartphones erteilte Zuckerberg indes abermals eine klare Absage. "Es wäre die total falsche Strategie für uns", sagte er. "Lasst uns mal annehmen, wir würden ein Telefon bauen, rein hypothetisch. Wir würden vielleicht 10 Millionen oder 20 Millionen Leute erreichen." Facebook wolle dagegen auf jedem Smartphone vertreten sein.

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Fazebook und Akku (4 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von BobKingsley am 13.09.2012 um 23:49 Uhr
 Suche

  News
Montag, 22.09.2014
Ultimatum: Iran will Kommunikationsprogramme auf Smartphones verbieten
Sonntag, 21.09.2014
Amazon geht auf Buchverlage zu
Raumstation ISS bekommt 3D-Drucker
Kampf gegen Prostitution und Pornografie: China sperrt 1,8 Millionen Konten im Netz
Studie: "Echte" Freunde für Kinder wichtiger als Online-Freunde
Innenminister de Maizière will Persönlichkeitsprofile im Internet verbieten
Apple Store Berlin: Tageseinnahmen aus Geldtransporter entwendet
Apple, Google und Amazon: Gabriel will "asozialen" Silicon-Valley-Kapitalismus zähmen
Samstag, 20.09.2014
Moskau dementiert: Russland will Internet nicht abschalten
Alibaba mit skurillen Produkten: Jungfrauenhaar und Blutlaugensalz
"Ice Bucket Challenge": Was wird aus den Spenden?
Microsoft schließt Forschungslabor im Silicon Valley
Wer haftet bei Betrug im Online-Banking?
Freitag, 19.09.2014
Alibaba gelingt größter Börsengang: Internetkonzern überflügelt Amazon und eBay
SMS-Fallen: Bundesnetzagentur ordnet Abschaltung von 60 weiteren Rufnummern an
Weitere News
DSL 16000
DSL Turbo und ganz oben dabei im DSL Speed Test:
Mit DSL 16000 durchs Internet und alle Vorzüge wie Internettelefonie und Internet TV genießen.
Alle Anbieter von DSL und dem schnellen VDSL in der Übersicht.
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
DSL Telefon
Der klassische Telefonanschluss ist out. Heute ist vielerorts bereits DSL verfügbar und macht das DSL Telefon möglich.
Eine Telefon Flatrate senkt die Kosten zudem erheblich.
Das DSL Angebot ist allerdings groß. Deshalb vorher Provider vergleichen.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs