Anzeige:
Sonntag, 23.09.2012 12:01

Spracherkennung im Test: Dragon Naturally Speaking

aus dem Bereich Computer

Nuance erwähnt zwar in den Systemvoraussetzungen, dass ein Intel Atom Prozessor mit 1,66 Gigahertz und 2 GB Arbeitsspeicher für Windows 7 32-Bit ausreichen, ein schnelleres System kann jedoch nicht schaden. Der AMD Dual-Core-Prozessor war während des Sprechens zum Teil zu mehr als 60 Prozent ausgelastet. Wie lange die Verarbeitung des gesprochenen Textes in Anspruch nimmt, hängt vom Schwierigkeitsgrad beziehungsweise davon ab, wie geübt das Programm bereits ist. In der Regel vergingen nur einige Augenblicke, bis das Gesprochene zu Schrift wurde. Wenn aber mehr Rechenzeit zur Verfügung steht, können mehr Alternativen durchgerechnet werden, erklärte uns die für Nuance zuständige PR-Agentur. Dann liege das Ergebnis nicht nur schneller vor, sondern sei auch besser.

Anzeige

Fazit: Textumwandlung leichter als Steuerung

Wer bereit ist, sich ein bisschen in die Spracheingabe einzuarbeiten, der kann mithilfe von Dragon Naturally Speaking einiges an Schreibarbeit einsparen und die Maus immer mal wieder ruhen lassen. Das gilt nicht nur für Nutzer, die das 10-Finger-Schreiben noch nicht geübt haben oder eher langsam tippen, auch Schnellschreiber profitieren davon. Je höher die Motivation und das Interesse an den Möglichkeiten des Programms ausfallen, desto größer ist auch der Nutzen. Ich kann mir gut vorstellen, Texte häufiger zu sprechen statt zu schreiben. Von der PC-Steuerung würde ich aber nur einige Funktionen nutzen, da es mit der Maus doch oft schneller geht - nicht nur durch Missverständnisse, sondern auch bis zur Ausführung.

Die Software ist auch für Neulinge ganz gut zu bedienen, die Vielzahl der Funktionen kann jedoch erschlagend wirken. Glücklich kann sich schätzen, wer einen großen Breitbild-Monitor nutzt. Denn die Randleiste, die sich mit ihren Tipps und dem Befehls-Wortschatz an das jeweilige Programm anpasst, nimmt bereits ein Drittel des Bildschirms in Beschlag. Ist man an zwei parallele Fenster gewöhnt, wird der Platz also arg knapp. Sind die wichtigsten Befehle antrainiert, kann man aber auf die Leiste verzichten und sie nur noch bei Bedarf einblenden.

Mac-Nutzer müssen auf Dragon nicht verzichten; die neue Version Dragon Dictate für Mac 3 steht für 149 Euro bereit.

Name: Dragon NaturallySpeaking 12
Hersteller: Nuance
Internet: www.nuance.de
Preis: UVP: 99 Euro für die Home-Version, 149 Euro für die Premium-Version

Bestellen
z.Z. ab 89,90 Euro
Technische Daten
Betriebssystem: Windows 7, Vista SP2, XP SP3 32-bit, Windows Server 2008 SP2 und R2
Systemvoraussetzungen: Minimum: Intel Pentium oder vergleichbarer AMD Prozessor mit 1 Gigahertz oder Intel Atom mit 1,66 Gigahertz; empfohlen: Intel Dual-Core mit 2,2 Gigahertz.
> 1 Gigabyte RAM für Windows XP und Vista; > 2 GB für Windows 7 und Windows Server 2008. Empfohlen werden 2 bzw. 4 GB.
> 4,5 GB freier Festplattenspeicher
Pro & Contra:
gute Erkennungsrate
lernt schnell dazu
Input durch Dokumente und Mails
umfangreiche PC-Steuerung
viele Funktionen (Premium)
zahlreiche Hilfestellungen
für gute Ergebnisse kurze Einarbeitung nötig
komplex
Gesamtbewertung:gut
Preis-Leistung: gut
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Sinn? Einsatzgebiete? Beschränkungen (4 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von citrus50 am 24.09.2012 um 15:13 Uhr
 Suche

  News
Sonntag, 19.04.2015
Swatch-Miterfinder Mock: Apple Watch ist Bedrohung für klassische Uhrenindustrie
Bloggen gegen Tumor "Henry": Im Netz ist Krebs kein Tabu mehr
Sony-Music-Manager: Streaming kann lukrativer als Verkauf sein
Abkehr vom Kabel-TV: Netflix und Co. krempeln US-Fernsehen um
Visieren und Losbrüllen: Kölner Studenten entwickeln 3D-Brillen-Spiel
50 Jahre "Moore's Law" - Die Grenzen der Prozessor-Technik
YouTube-Blogger LeFloid kritisiert Fernsehnachrichten
Samstag, 18.04.2015
WhatsApp hat 800 Millionen aktive Nutzer pro Monat
Google-Suche findet jetzt auch das eigene Smartphone
BITKOM: Jedes zweite Unternehmen Opfer digitaler Angriffe
Payone: Banklizenz für Bezahldienst der Sparkassen
Dank Crowdfunding: Verpackungsfreier Supermarkt soll auch in München eröffnen
Neuer "Star Wars"-Trailer wird Hit im Internet
Freitag, 17.04.2015
BigBrotherAwards: Datenschützer verleihen Negativpreise an BND und Amazon
"WSJ": Apple Pay expandiert international nur langsam
Weitere News
Internet per Flat
Ob per Kabel oder mit VDSL: Erst eine Flat bringt richtig Spaß beim Surfen über die schnellen Internetleitungen.
Jetzt die Kabel-Angebote vergleichen oder neben der T-Home VDSL Verfügbarkeit die 1und1 VDSL und Vodafone VDSL Verfügbarkeit prüfen.
Alle günstigen Tarife hier in unserem DSL Preisvergleich.
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs