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Sonntag, 09.09.2012 14:01

Nokia und Motorola im Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit

aus dem Bereich Mobilfunk

Vor zehn Jahren wäre es eine Riesen-Sensation gewesen, wenn Nokia und Motorola an einem Tag neue Telefone vorgestellt hätten. Damals waren sie die unangefochtenen Platzhirsche im Handy-Geschäft. Heute ist Motorola auf die Rolle eines Nischen-Anbieters und Googles Patent-Schatulle gestutzt. Und Nokia kämpft verzweifelt gegen einen fortschreitenden Bedeutungsverlust an. Die neuen Smartphones, die sie jetzt ins Rennen schicken, sollen bei den beiden Traditionsunternehmen die Trendwende einleiten.

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Windows Phone will mit Lumia-Smartphones durchstarten

Nokia entschied sich vor eineinhalb Jahren gegen Android und für die Microsoft-Plattform Windows Phone, deren Marktanteil immer noch im einstelligen Prozentbereich festhängt. Daran konnten auch die vor knapp einem Jahr gestarteten ersten Lumia-Smartphones von Nokia kaum was ändern, wenn man von einer Verbesserung des Marktanteils von weniger als zwei Prozent auf unter drei Prozent absieht. Die neuen Modelle Lumia 920 und Lumia 820 sollen jetzt endlich den Durchbruch bringen. Für den Nokia-Partner Microsoft sind die Smartphones neben Desktops und Tablet-Computern eine der drei Säulen, die die Zukunft seiner Windows-Welt sichern sollen.

Vor allem in zwei Punkten legte sich Nokia mächtig ins Zeug: Kamera und Karten. Die neuen Lumias sollen deutlich schärfere und kontrastreiche Bilder machen, zudem sind alle möglichen Zusatzfunktionen an Bord: Man kann etwa direkt auf dem Handys störende Objekte aus den Bildern entfernen und die beliebten animierten GIF-Bilder basteln.

Experten erwarten keinen Durchmarsch

US-Experten erwarten jedoch bei allem Lob für die Anstrengungen von Nokia und Microsoft keinen Durchmarsch. Es werde nicht einfach werden, die neuen Funktionen der Lumias zu hervorzuheben, urteilte Gartner-Analystin Carolina Milanesi in einer ersten Reaktion. "Die Erlebnisse aus den Verkaufspunkten werden wieder einmal entscheidend sein." Die Börsianer sind skeptisch: Noch während der Nokia-Präsentation verlor die Aktie am Mittwoch 13 Prozent und am Donnerstag weitere 5 Prozent.

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