Anzeige:
Donnerstag, 06.09.2012 21:28

Amazon: Neue Kindle-Tablets und Kindle Paperwhite

aus dem Bereich Computer

Der Online-Einzelhändler Amazon geht im Tablet-Markt mit neuen Geräten in die Offensive. Der US-Konzern stellte am Donnerstag frische Modelle seiner Reihe Kindle Fire vor. In naher Zukunft gibt es auch eine größere Variante mit einer Bildschirmdiagonale von 8,9 Zoll (22,6 Zentimter), wie Amazon-Chef Jeff Bezos im kalifornischen Santa Monica ankündigte. Das ist ein etwas kleinerer Bildschirm als bei Apples iPad. Die Auflösung ist mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten etwa so hoch wie bei einem HD-Fernseher.

Anzeige

Kindle Fire auf Wunsch mit LTE

Das größere Kindle Fire HD kostet in den USA 299 Dollar, die neue Version des kleineren Fire-Modells mit 7 Zoll großem Bildschirm wie bisher 199 Dollar. Beide Geräte sind mit 16 Gigabyte Speicherplatz ausgestattet und funken im WLAN-Frequenzbereich um 2,4 und 5,0 Gigahertz. Außerdem neu: das Kindle Fire HD mit 4G LTE. Es funkt auch in LTE-Netzen, hat eine Display-Diagonale von 8,9 Zoll und 32 Gigabyte Speicherplatz. Dafür verlangt Amazon 499 Dollar. Dazu liefert Amazon einen LTE-Tarif mit einem monatlichen Datenvolumen von 250 Megabyte und 20 Gigabyte Cloud-Speicher für 49,99 Dollar pro Jahr. Eine Auslieferung startet bei beiden 8,9 Zoll-Modellen am 20. November, das aktualisierte 7 Zoll-Tablet wird ab dem 14. September geliefert. Das klassische Kindle Fire wird mit mehr Performance - unter anderem einem schnelleren Prozessor und mehr Arbeitsspeicher - für 159 Dollar verkauft.

Neu: Kindle Paperwhite

Zuvor stellte Bezos einen neuen E-Book-Reader aus Amazons Kindle-Serie vor. Das Modell mit dem Beinamen "Paperwhite" (Papierweiß) hat einen besonders hellen Bildschirm. Der Kontrast sei um 25 Prozent verbessert worden, die Zahl der Pixel um 62 Prozent. Der Akku halte auch bei ständig laufender Beleuchtung acht Wochen, versprach der Amazon-Chef. Die Preise fangen in den USA bei 119 Dollar für die WLAN-Version an. Das Modell mit UMTS-Antenne wird für 179 Dollar angeboten. Der einfachste klassische Kindle-Reader bleibt auch im Programm, der Preis fällt in den USA von 79 auf 69 Dollar - ohne Paperwhite-Technologie.

Die Menschen wollten keine Geräte mehr, sondern Dienste, erklärte Bezos die Philosophie hinter Amazons Kindle-Geschäftsmodell. Deshalb hätten auch die vielen Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android wenig Erfolg am Markt gehabt. Amazon bietet von den Fire-Tablets aus einen direkten Zugang zu den Inhalten in seinem Angebot, das von Büchern über Musik bis hin zu Filmen reicht. Das komplette Angebot gibt es bisher aber nur in den USA.

Kindle Fire HD & Kindle Fire Paperwhite
Das Kindle Fire Paperwhite mit besonders hellem Bildschirm (links) und das Tablet Kindle Fire HD. Bilder: Amazon

Amazon will mit Inhalten Geld verdienen, nicht mit der Hardware

Amazon hatte die erste Generation des Kindle Fire im vergangenen November nur in den USA auf den Markt gebracht. Das Gerät mit einer Bildschirmdiagonale von 7 Zoll (18,8 cm) sorgte damals für Schlagzeilen mit seinem niedrigen Preis von 199 Dollar. "Wir wollen Geld verdienen, wenn Menschen unsere Geräte nutzen, nicht wenn sie sie kaufen", sagte der Amazon-Chef am Donnerstag. Inzwischen sind auch Konkurrenten mit neueren Geräten in dieser Preisklasse präsent, zuletzt etwa Google mit dem Nexus 7.

Amazon gab noch nie Zahlen zum Kindle-Absatz bekannt. Nach Berechnungen der Marktforscher von IDC kamen die Fire-Tablets im vergangenen Quartal auf einen Marktanteil von fünf Prozent mit 1,25 Millionen abgesetzten Geräten. Apples dominiert mit 17 Millionen verkauften iPads nach wie vor das Geschäft, laut IDC entspricht das einem Marktanteil von 68 Prozent bei Tablets.

Das Nexus 7 läuft mit dem Google-Betriebssystem Android. Amazon setzt bei seinem Fire auf eine Eigenentwicklung auf Basis einer früheren Android-Version. Für diesen Herbst wird auch von Apple eine erste kleinere Version seines iPad erwartet.

Hayo Lücke / Mit Material der dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Mittwoch, 26.11.2014
Zalando "schreit vor Glück": Konzern peilt Gewinnzone an
IDC: iPad-Verkäufe sinken erstmals - Tablet-Boom ebbt ab
Kabel Deutschland: WLAN-Kabelrouter für kurze Zeit gratis erhältlich
Telekom und Orange erwägen Ausstieg aus britischem Mobilfunkmarkt
Media Markt und Saturn starten vier eigene Prepaid-Tarife im Telefónica-Netz
Acht Millionen Deutsche nutzen das Smartphone als Videotelefon
Weihnachtsaktion bei Base: Samsung Tablet gratis zum Galaxy S5
Amazon Fire Phone jetzt auch bei congstar
HP tritt vor Aufspaltung auf der Stelle: Weniger Umsatz und Gewinn
Neue Antennen für 5G-Mobilfunk: Ericsson und IBM forschen gemeinsam
Kim Dotcom: "Ich bin pleite" - Haft droht
Apple erstmals über 700 Milliarden Dollar wert
Dienstag, 25.11.2014
Amazon vermittelt in den USA nun auch Handwerker
Studie: Viele Eltern kennen Passwörter der Kinder
Klarmobil: AllNet-Spar-Flat im D-Netz ab 14,85 Euro
Weitere News
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs