Anzeige:

Samstag, 08.09.2012 00:01

Google Nexus 7 im Test: Apple & Amazon aufgepasst

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Nicht nur beim Notebook-Kauf, auch bei der Wahl eines Tablet PCs stellt sich die Frage nach der geeigneten Größe. Fast jeder Hersteller bedient von 7 bis 10 Zoll ein weites Feld – nur Apple (bislang) nicht. Bis im Oktober vielleicht tatsächlich ein 7 Zoll großes iPad mini erscheint, freut sich Amazon mit seinem Kindle Fire zum Kampfpreis von 199 Dollar über zahlreiche Käufer, auch wenn genaue Angaben über die Verkaufszahlen ausbleiben. Hierzulande war das Günstig-Tablet bislang nicht zu haben, das wird sich aber am 25. Oktober ändern: Dann starten das Kindle Fire und Kindle Fire HD in Deutschland. Spannend ist das auch deshalb, weil Google zu diesem Zeitpunkt seit zwei Monaten sein Nexus 7 im Angebot haben wird. Das 7-Zoll-Tablet ist zum Preis ab 199 Euro ein starker Konkurrent und außerdem das erste Tablet mit Android 4.1 alias Jelly Bean. Was taugt das günstige Gerät?

Anzeige

Google Nexus 7 Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Schnittstellen, Lautsprecher und Display
  • Seite 2: Android-Oberfläche, Apps, Sprachassistent und Google Now
  • Seite 3: Hardware, Akkulaufzeit, Fazit und Test-Tabelle

Guter erster Eindruck

Wurde das 199x120x10,5 Millimeter große Nexus 7 aus seiner hübschen Verpackung geholt, stellt sich sofort ein erster positiver Eindruck ein. Von einem Tablet, das deutlich günstiger ist als vergleichbare Mitbewerberexemplare mag der eine oder andere im Vorfeld keine so gute Verarbeitung und Optik erwarten, wie sie das Nexus letztendlich bietet. Das von Asus hergestellte Modell wirkt an keiner Stelle billig. Im Gegenteil, das für 7 Zoll nicht unübliche Gewicht von 340 Gramm sorgt zusammen mit der griffigen, dunkelbrauenen Rückseite für eine solide Aufmachung. Zwar besteht das Tablet aus Kunststoff und nicht etwa aus schickerem Aluminium, sieht aber zweifelsohne ganz hübsch aus. Da es sich bequem in einer Hand halten lässt, ist es anders als 10-Zöller auch gut als E-Book-Reader geeignet.

Google Nexus 7 - Lieferumfang und Kamera
Lieferumfang und Webcam des Google Nexus 7. Bilder: onlinekosten.de

An der Seite sind die Power-Taste und ein Schalter für die Lautstärke zu finden, an der Unterseite ein Micro-USB-Port und ein Kopfhöreranschluss. Zur Datenübertragung und zum Aufladen das Akkus via PC oder Notebook liegt dem Nexus ein USB-Kabel bei, das zeitgleich zum Anschluss des Netzadapters dient.

Google Nexus 7 im Test
Für nur 199 Euro legt das Nexus 7 einen sehr guten Auftritt hin. Bild: Google

Ein Kartenleser fehlt, ebenso eine rückwärtige Kamera, womit das Tablet nicht anstelle von Digitalkamera oder Foto-Handy mitgenommen werden kann. Bei 10 Zoll großen Tablets macht das ohnehin wenig Spaß, ein 7-Zoll-Gerät lässt sich aber schon eher dafür verwenden. Dennoch wurde lediglich auf der Vorderseite eine 1,2-Megapixel-Kamera angebracht, um Videochats über Google+ Hangouts zu führen. Eine Fotografie-Anwendung, über die die Kamera bei Android normalerweise auch separat angesteuert werden kann, gibt es beim Nexus 7 nicht. Eine Internetverbindung stellt es ausschließlich per WLAN her, auf ein UMTS-Modell muss leider verzichtet werden.

Um Radiosender zu hören oder Filme ohne Kopfhörer anzusehen, reicht der integrierte Lautsprecher absolut aus. Angesichts der Gerätegröße dürfen natürlich keine Wunder erwartet werden.

Das HD-Display mit 1.280x800 Bildpunkten wird von einer Glas-Scheibe von Corning ("Gorilla") geschützt, die sich bis zur silberfarbenen Umrandung des Tablets zieht. Festzuhalten ist, dass der eigentliche Bildschirmrahmen unter der Scheibe fast 2 Zentimeter oben und unten und an den Seiten 1 Zentimeter misst. Diese Fläche hätte auch gerne für ein größeres Display genutzt werden können.

Knackiges IPS-Display mit Glas-Abdeckung

Google Nexus 7 Test - Ports und Tasten
Die Anschlüsse und Bedientasten. Die übrige Navigation erfolgt per Touchscreen und Sensortasten. Bilder: onlinekosten.de

Sehr zufrieden auf die Schulter klopfen können sich die Ingenieure für die Auswahl des Bildschirms: Er punktet mit einer scharfen Darstellung von Text und Bild, obwohl es nicht an das ausgesprochen pixelstarke neue iPad (Test) heranreicht, und ist dank IPS-Panel auch von der Seite aus zu betrachten, ohne dass im wahrsten Sinne des Wortes nur noch schwarz gesehen wird. Die Hintergrundbeleuchtung leistet ganz gute Arbeit, könnte aber noch heller sein. Sie stellt sich auf Wunsch automatisch ein, wovon der Nutzer in der Praxis aber wenig mitbekommt. Abruptes Senken oder Steigern bemerkten wir nicht. Dafür Spiegelungen, insbesondere im Freien bei Sonnenschein. Zudem prüften wir, wie gleichmäßig der Bildschirm beleuchtet wird. Mit bloßem Auge sind keinerlei Lichthöfe zu sehen, nur unter Extrembedingungen in einem komplett abgedunkelten Raum und auf höchster Helligkeitsstufe waren auf einem gänzlich in schwarz gehüllten Bildschirm an einem der Ränder minimal hellere Bereiche zu sehen. In der Praxis ist das aber absolut zu vernachlässigen.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Montag, 21.04.2014
Nach Druck der DFL: Jugendliche twittern keine Bundesliga-Videos mehr
Verkaufshit Game Boy: Low-Tech als Erfolgsrezept
Hardware-Geschäft macht IBM weiter Kummer: Gewinn fällt um 21 Prozent
Sonntag, 20.04.2014
Öffentliche Banken: Bitcoin bedarf internationaler Regeln
Cashback-Aktion: Bis zu 15 Euro Rabatt für Samsung Galaxy S5 mit Speicherkarte
SAP bemüht sich verstärkt um den Mittelstand
Microsoft: Nur noch ein Preis für Universal Windows Apps
Bürgerrechtler fordern mehr Export-Kontrollen für Überwachungssoftware
Getinternet: Neue tooway-Tarife mit bis zu 22 Mbit/s zum Sparpreis
"Museum-Digital": Kultur online für Ausgeh-Muffel
Intel: Weniger Gewinn trotz Umsatzsteigerung
Samstag, 19.04.2014
PonoPlayer: 6,2 Millionen Dollar für Neil Youngs Anti-MP3-Player
Garmin: Echtzeit-Anzeige für Benzinpreise über nüvi-App "Smartphone Link"
Neuer Mozilla-CEO: Marketingchef Beard übernimmt nach Eich-Rücktritt
TP-Link: WLAN-AC-Router Archer C2 funkt per Dual-Band mit bis zu 733 Mbit/s
Weitere News
Komplettpaket
Fast alle Internet Anbieter bieten Tarife mit DSL Flat an.
Ein Telefonanschluss der Telekom ist für schnellen DSL Speed nicht mehr notwendig.
Wenn es noch schneller sein soll: VDSL macht's möglich. Jetzt Verfügbarkeit von Vodafone VDSL, 1und1 VDSL oder Alice VDSL checken!
DSL Geschwindigkeit
DSL Speedtest gemacht? Schlechtes Ergebnis erhalten?
Vielleicht zum schnellen VDSL wechseln und 1&1 VDSL, Alice VDSL, Telekom VDSL oder Vodafone VDSL Verfügbarkeit überprüfen.
Auch Kabelanbieter haben interessante Tarifangebote - Hier gibt es alle günstigen Provider auf einen Blick.
Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs