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Samstag, 08.09.2012 16:01

US-Computerpionier: Gehirn erhält Internetanbindung

aus den Bereichen IFA, Sonstiges

Ray Kurzweil, Vordenker zu Techniken der Künstlichen Intelligenz, wagt einen weiten Blick in die Zukunft: Maschinen sollen menschenähnlicher werden. Und die Informationstechnik erfasst - so glaubt Kurzweil - auch den menschlichen Körper.

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Software des Lebens wird neu programmiert

Die Intelligenz der Smartphones wandert in den Körper, das Gehirn hat eine direkte Internetverbindung und 3D-Drucker verändern die Produktion - solch kühne Zukunftsvisionen sind nach den Worten des amerikanischen Computerpioniers Ray Kurzweil die Konsequenz aus der Entwicklung der Informationstechnik in den vergangenen Jahren. Zum Abschluss der Technik-Messe IFA sagte Kurzweil am Mittwoch auf einer Veranstaltung des Software-Konzerns Microsoft in Berlin: "Diese Prognosen scheinen unglaublich - aber das haben die Leute auch gesagt, als ich in den 1980er Jahren ein weltweites Netz von Informationen vorhergesagt habe."

"Wir sind dabei, die Software des Lebens neu zu programmieren", sagte der 64-jährige Wissenschaftler, der bahnbrechende Techniken zur elektronischen Musik, zur Sprachsynthese und zur optischen Texterkennung entwickelt hat. Biologie, Medizin und Gesundheitswesen seien dabei, zu einem Teil der Informationstechnik zu werden. "Ich laufe mit einer veralteten Software in meinem Körper herum", sagte Kurzweil. Unser Immunsystem sei großartig, könne aber zum Beispiel keine Krebszellen erkennen. Eines Tages werde es möglich sein, dies mit Software zu ändern oder bestimme Gene ein- und auszuschalten. Die Intelligenz von Smartphones werde dann nur noch die Größe einer Blutzelle haben. "Dann können wir auch unser Gehirn ins Internet bringen."

3D-Drucker revolutionieren Produktion von physischen Dingen

Überzeugt zeigte sich Kurzweil auch von der Zukunft von 3D-Druckern - hiermit können bislang dreidimensionale Objekte aus Werkstoffen wie Kunstharz oder Metall erzeugt werden. "Das wird die Produktion von physischen Dingen revolutionieren", sagte der Wissenschaftler voraus. Seine Prognosen baut er auf dem Studium exponentieller Entwicklungen auf, etwa zur Vervielfachung der Rechenleistung auf immer kleinerem Raum oder zur Entwicklung der durchschnittlichen Lebenserwartung. Solche exponentielle Entwicklungen seien auch nicht von historischen Einbrüchen wie Kriegen oder Wirtschaftskrisen gestoppt worden.

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    Zuletzt kommentiert von Mydgard am 10.09.2012 um 02:57 Uhr
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