Anzeige:

Mittwoch, 05.09.2012 13:54

"Windows Server 2012": Neues Server-OS nun verfügbar

aus dem Bereich WebHosting

Während beim ab Oktober erhältlichen Desktop-Betriebssystem Windows 8 die Optimierung auf Touchscreen-Bedienung im Vordergrund steht, gibt sich Microsofts neues Server-OS "Windows Server 2012" betont "wolkig". Die nun verfügbare Plattform wurde vor allem für den Aufbau und Betrieb von Cloud-Umgebungen in hochskalierbaren Rechenzentren konzipiert. Das System integriert zudem neue Storage- und Netzwerktechnologien sowie Virtualisierungs- und Automatisierungskomponenten. Eine 180-Tage-Testversion kann nach vorheriger Registrierung ab sofort über das Microsoft TechNet Evaluation Center heruntergeladen werden.

Anzeige

"Windows Server 2012" in vier Editionen erhältlich

Darüber hinaus soll "Windows Server 2012" in Unternehmen nicht nur zur Senkung der IT-Ausgaben beitragen, sondern auch die Bereitstellung von Cloud-Anwendungen oder Dienstleistungen bedarfsgerechter und flexibler gestalten helfen. Weitere Vorteile liegen Microsoft zufolge in einer höheren Verfügbarkeit und gesteigerten Effizienz. Laut einer Umfrage mit 70 Unternehmen habe die Nutzung von "Windows Server 2012" im Vergleich zu bisherigen Lösungen zu einer signifikanten Verringerung der Systemausfallzeiten geführt, so der Redmonder Konzern. Auch der Arbeitsaufwand für die Inbetriebnahme von der Infrastruktur habe sich deutlich verringert. Bereits im Produktiveinsatz genutzt wird die neue Plattform unter anderem von der Lufthansa IT-Tochter Lufthansa Systems. Die kostenfreien Vorab-Versionen von "Windows Server 2012" wurden zudem mehr als 500.000 Mal heruntergeladen – nach Microsoft-Angaben damit häufiger als bei allen Vorgängerausgaben.

Vermarktet wird das Programm in den vier Editionen Datacenter, Standard, Essentials und Foundation. Während sich die Premium-Ausführung Datacenter an größere Unternehmen mit stark virtualisierten Cloud-Umgebungen richtet, eignet sich die Standard-Variante für geringfügig oder nicht-virtualisierte Umgebungen. Die Funktionen beider Pakete sind identisch, unterscheiden sich aber in den mitgelieferten Virtualisierungsrechten. Beide Haupteditionen werden mit dem gleichen Lizenzmodell offeriert.

Windows Server 2012
Ab sofort verfügbar: Microsofts neues Server-Betriebssystem "Windows Server 2012". Bild: Microsoft

Zwei Lizenzmodelle bestimmen den Preis

Die Beschaffungskosten werden dabei sowohl anhand der vorhandenen physischen Server-Prozessoren als auch Nutzer und Geräte bemessen. Letztere bedingen jeweils eine sogenannte Client Access License (CAL); die Menge der CPUs bestimmt wiederum die erforderliche Mindestanzahl von Lizenzen. Bei der auf kleinere Unternehmen ausgerichteten Variante Essentials und der ausschließlich für Erstausrüster vorgesehenen Foundation-Edition kommt hingegen ein Server-basiertes Lizenzierungsmodell zur Anwendung. Essentials ersetzt zudem gleichzeitig die Privatnutzer-Ausführung Windows Home Server und unterstützt daher unter anderem das Streaming von Medieninhalten auf DLNA-kompatible Endgeräte.

Pro Datacenter- und Standard-Lizenz ohne Berücksichtigung etwaiger Mengenrabatte verlangt Microsoft 4.809 (rund 3.844 Euro) beziehungsweise 882 Dollar (rund 705 Euro). Eine mit bis zu 25 Nutzerkonten ausgestattete Essentials-Lizenz wird mit 501 Dollar (400 Euro) taxiert – knapp 80 Dollar mehr als die noch Mitte Juli offiziell verkündeten 425 Dollar. Begründet wurde der Preissprung nicht. Ausführliche Informationen zu Kosten und Konditionen sind über die Microsoft-Homepage abrufbar.

Christian Wolf
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 19.04.2014
PonoPlayer: 6,2 Millionen Dollar für Neil Youngs Anti-MP3-Player
Garmin: Echtzeit-Anzeige für Benzinpreise über nüvi-App "Smartphone Link"
Neuer Mozilla-CEO: Marketingchef Beard übernimmt nach Eich-Rücktritt
TP-Link: WLAN-AC-Router Archer C2 funkt per Dual-Band mit bis zu 733 Mbit/s
Studie: Deutscher Mittelstand unterschätzt Cyber-Risiken
SAP: Starker Euro dämpft guten Jahresbeginn
Freitag, 18.04.2014
NRW-Justizminister fordert Verbot von App-Kostenfallen für Kinder
Chiphersteller AMD wächst dank Spielekonsolen
Facebook zeigt in den USA Freunde in der Nähe
Kurs-Misere: Twitter-Gründer verkaufen vorerst keine Aktien
25 Jahre Game Boy: Startschuss für mobiles "Daddeln"
Globales Online-Shopping: Zoll stöhnt unter Paketflut
Studie: Kämme aus Licht beschleunigen Kommunikation auf 1,44 Tbit/s
Nach Undercover-Doku von RTL: Datenschützer wollen Zalando überprüfen
"Beratungsklau": Fachhandel klagt über Online-Schmarotzer
Weitere News
Internetzugang
Zahlreiche Provider haben günstige DSL Angebote. Inzwischen bieten einige von ihnen auch das schnelle VDSL an.
Jetzt die Vodafone VDSL Verfügbarkeit checken, nach T-Home VDSL suchen oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit vor Ort prüfen.
Schnell anmelden und mit Highspeed im Internet surfen.
Internet per VDSL
Die DSL-Anbieter rüsten auf:
Mit ihren VDSL Angeboten bieten die Provider Highspeed-Internet mit bis zu 50 Mbit/s in vielen Gebieten.
Jetzt T-Home VDSL Verfügbarkeit prüfen oder den Ausbau von 1und1 VDSL, Alice VDSL und Vodafone VDSL checken.
Komplettpaket
Fast alle Internet Anbieter bieten Tarife mit DSL Flat an.
Ein Telefonanschluss der Telekom ist für schnellen DSL Speed nicht mehr notwendig.
Wenn es noch schneller sein soll: VDSL macht's möglich. Jetzt Verfügbarkeit von Vodafone VDSL, 1und1 VDSL oder Alice VDSL checken!
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs