Sinnvoll sind auch andere Funktionen, die Samsung dem Galaxy Note 10.1 spendiert hat. Zum Beispiel das so genannte Pop up Play, bei dem Videos nur in einem kleinen Fenster abgespielt werden, es aber parallel möglich bleibt, auf dem Startbildschirm zu navigieren. Ein anderes denkbares Szenario: im Browserfenster im Internet surfen und parallel Notizen auf dem virtuellen Notizblock vornehmen. Insgesamt ist das Display auf bis zu vier Teilbereiche aufteilbar. Sehenswert!
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Fit für schnelles Internet
Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass das neue Note-Tablet nicht nur über eine WLAN-Schnittstelle verfügt, sondern auch in Mobilfunknetzen verwendet werden kann. Dafür wird in den vorgesehenen Slot eine SIM-Karte im Standard-Format gelegt. Mobile Datenverbindungen sind mit bis zu 21,6 Mbit/s im Down- und 5,8 Mbit/s im Upstream möglich. Immer vorausgesetzt, dass das genutzte Mobilfunknetz entsprechend ausgebaut wurde.
Durchaus beachtlich ich auch die Anzahl der weiteren Schnittstellen. Denn mit an Bord ist nicht nur Stereo Bluetooth der Version 4.0, DLNA und ein GPS-Empfänger, sondern auch eine Infrarot-Schnittstelle (!) und ein TV-Ausgang inklusive HDMI-Unterstützung. Letzteres aber nur über einen optional erhältlichen Adapter. Nicht unterstützt wird hingegen LTE und auch ein NFC-Chip fehlt.
Außerdem haben die Samsung-Techniker zwei Kameras integriert. Auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Cam, die mit Autofokus, vierfachem Digitalzoom und Fotolicht ausgestattet ist. Das Bild wird nur einmal scharf gestellt, wenn die virtuelle Auslösetaste auf dem Bildschirm gedrückt wird. Die Bildqualität kann sich für eine Tablet-Kamera vor allem bei guten Lichtverhältnissen sehen lassen, reißt aber niemanden vom Hocker.

Samsung Galaxy Note 10.1 im Querformat mit Menü-Struktur. Bild: onlinekosten.de
Videos können eher nicht überzeugen
Weniger gut ist hingegen die Qualität von Videoaufnahmen. Zwar sind theoretisch Aufnahmen in HD-Qualität (720p) möglich, aber es hakt gleich an verschiedenen Stellen. Zum einen ist häufig ein Bildrauschen unübersehbar, außerdem wird das Bild nur dann scharf gestellt, wenn mit dem Finger auf den Bildschirm getippt wird. Das ist mit der Zeit ein wenig lästig. Andererseits muss die Frage gestattet sein, wer mit einem 262 x 180 x 9 Millimeter großen und ca. 600 Gramm schweren Endgerät überhaupt Videos aufnehmen möchte.
Wahrscheinlicher sind da schon eher Videotelefonate und dafür hat Samsung eine Frontkamera mit 1,9 Megapixeln Auflösung spendiert. Keine Einschränkungen gibt es in Sachen Performance zu vermelden. Angetrieben wird das Tablet von einem Quad-Core-Prozessor, dessen vier Kerne mit 1,4 Gigahertz getaktet sind – flankiert durch 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, um die Multitasking-Möglichkeiten voll auszureizen. Ruckler in der alltäglichen Nutzung haben Seltenheitswert.


