Anzeige:
Sonntag, 09.09.2012 08:01

Samsung Galaxy Note 10.1 im Test

aus dem Bereich Computer

Sinnvoll sind auch andere Funktionen, die Samsung dem Galaxy Note 10.1 spendiert hat. Zum Beispiel das so genannte Pop up Play, bei dem Videos nur in einem kleinen Fenster abgespielt werden, es aber parallel möglich bleibt, auf dem Startbildschirm zu navigieren. Ein anderes denkbares Szenario: im Browserfenster im Internet surfen und parallel Notizen auf dem virtuellen Notizblock vornehmen. Insgesamt ist das Display auf bis zu vier Teilbereiche aufteilbar. Sehenswert!

Anzeige

Fit für schnelles Internet

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass das neue Note-Tablet nicht nur über eine WLAN-Schnittstelle verfügt, sondern auch in Mobilfunknetzen verwendet werden kann. Dafür wird in den vorgesehenen Slot eine SIM-Karte im Standard-Format gelegt. Mobile Datenverbindungen sind mit bis zu 21,6 Mbit/s im Down- und 5,8 Mbit/s im Upstream möglich. Immer vorausgesetzt, dass das genutzte Mobilfunknetz entsprechend ausgebaut wurde.

Durchaus beachtlich ich auch die Anzahl der weiteren Schnittstellen. Denn mit an Bord ist nicht nur Stereo Bluetooth der Version 4.0, DLNA und ein GPS-Empfänger, sondern auch eine Infrarot-Schnittstelle (!) und ein TV-Ausgang inklusive HDMI-Unterstützung. Letzteres aber nur über einen optional erhältlichen Adapter. Nicht unterstützt wird hingegen LTE und auch ein NFC-Chip fehlt.

Außerdem haben die Samsung-Techniker zwei Kameras integriert. Auf der Rückseite eine 5-Megapixel-Cam, die mit Autofokus, vierfachem Digitalzoom und Fotolicht ausgestattet ist. Das Bild wird nur einmal scharf gestellt, wenn die virtuelle Auslösetaste auf dem Bildschirm gedrückt wird. Die Bildqualität kann sich für eine Tablet-Kamera vor allem bei guten Lichtverhältnissen sehen lassen, reißt aber niemanden vom Hocker.

Samsung Galaxy Note 10.1
Samsung Galaxy Note 10.1 im Querformat mit Menü-Struktur. Bild: onlinekosten.de

Videos können eher nicht überzeugen

Weniger gut ist hingegen die Qualität von Videoaufnahmen. Zwar sind theoretisch Aufnahmen in HD-Qualität (720p) möglich, aber es hakt gleich an verschiedenen Stellen. Zum einen ist häufig ein Bildrauschen unübersehbar, außerdem wird das Bild nur dann scharf gestellt, wenn mit dem Finger auf den Bildschirm getippt wird. Das ist mit der Zeit ein wenig lästig. Andererseits muss die Frage gestattet sein, wer mit einem 262 x 180 x 9 Millimeter großen und ca. 600 Gramm schweren Endgerät überhaupt Videos aufnehmen möchte.

Wahrscheinlicher sind da schon eher Videotelefonate und dafür hat Samsung eine Frontkamera mit 1,9 Megapixeln Auflösung spendiert. Keine Einschränkungen gibt es in Sachen Performance zu vermelden. Angetrieben wird das Tablet von einem Quad-Core-Prozessor, dessen vier Kerne mit 1,4 Gigahertz getaktet sind – flankiert durch 2 Gigabyte Arbeitsspeicher, um die Multitasking-Möglichkeiten voll auszureizen. Ruckler in der alltäglichen Nutzung haben Seltenheitswert.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Dienstag, 31.03.2015
Vernetzte Geräte: IBM pusht Internet der Dinge mit drei Milliarden Dollar
Facebook: Fünf Android-Apps für den Messenger
Microsoft: "Halo 5" kommt Ende Oktober auf die Xbox One
Montag, 30.03.2015
Orbitcom sucht den "lahmsten Surfer Deutschlands"
"Big Brother" aus einer Hand: Norddeutsches Abhörzentrum soll 2020 starten
Panne: Persönliche Daten von Merkel, Obama, Putin & Co an falschen Empfänger gemailt
Rundfunkbeitrag sinkt: Daueraufträge umstellen
Spotify ab sofort auf Playstation 3 und 4 verfügbar
Häftling befreite sich mit E-Mail-Trick aus dem Gefängnis
HTC One E9 Plus (online) vorgestellt
Crash-Tarife: 100 Freiminuten, SMS-Flat und Internet-Flat im Telekom-Netz ab 2,99 Euro
Apple Watch: Kauf nur mit Reservierung
WLAN im Nahverkehr erst in einigen Jahren
Amazon-Mitarbeiter streiken an fünf Standorten
Sonntag, 29.03.2015
Paketkasten für Mehrfamilienhäuser: DHL startet Pilotprojekt
Weitere News
Neue Handy-Modelle
Moderne Smartphones werden immer beliebter. Viele Hersteller versuchen dabei dem Erfolg des Apple iPhone nachzueifern. Ein Touchscreen Handy ist heute bereits nichts außergewöhnliches mehr.
Im Gegenzug sinken die Preise für klassische Geräte wie ein Klapphandy oder schlichte Slider-Modelle. Neue Handys stellen wir regelmäßig vor.
Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs