Anzeige:
Sonntag, 09.09.2012 08:01

Samsung Galaxy Note 10.1 im Test

aus dem Bereich Computer
Von Hayo Lücke

Samsung hat in diesen Tagen nicht viel zu lachen. Zwar kann sich der südkoreanische Elektronikkonzern über eine volle Messehalle auf der IFA in Berlin freuen, getrübt wird die positive Stimmung aber durch die nicht enden wollenden Patent-Streitigkeiten mit Apple und Vorwürfe, der Konzern beschäftige Kinder in einigen seiner Fabriken. Vor allem die Tatsache, dass Apple nun aber unter anderem auch das Tablet Galaxy Note 10.1 verbieten möchte, dürfte Samsung in Alarmbereitschaft versetzen – auch wenn es wohl noch recht lange dauern dürfte, ehe tatsächlich über ein Verkaufsverbot entschieden wird. Angeboten wird es inzwischen rund um den Erdball und wir haben uns angeschaut, was das Tablet tatsächlich alles kann.

Anzeige

Zwei Lautsprecher integriert

Geliefert wird das schneeweiße Tablet auf Basis von Android 4.0 Ice Cream Sandwich mit einer silberfarbenen Umrandung, in die auf der Vorderseite zwei Stereo-Lautsprecher integriert wurden. Dadurch macht es mehr Spaß, Filme zu schauen oder Games zu spielen. Aber: ultimativer Audiogenuss kommt nicht auf, da die beiden Lautsprecher recht blechern klingen. Deswegen macht es durchaus Sinn, auf die mitgelieferten oder eigene Kopfhörer zu setzen.

Samsung Galaxy Note 10.1
Samsung Galaxy Note 10.1. Bild: onlinekosten.de

Letztlich liegt das Kern-Feature des neuen Galaxy Note aber nicht auf den Audio-Funktionen, sondern vielmehr auf dem 10,1 Zoll (25,65 Zentimeter) großen Bildschirm. Der kann nicht nur 16 Millionen Farben darstellen, sondern will auch mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln überzeugen. Das gelingt zweifelsohne, allerdings muss auch betont werden, dass das iPad der dritten Generation bei einer Displaygröße von 9,7 Zoll sogar 2.048 x 1.536 Pixel liefern kann. Hinzu kommt, dass der integrierte Helligkeitssensor nicht immer wirklich zuverlässig arbeitet. In diversen Situationen mussten wir feststellen, dass die Helligkeit des Displays munter hin und her reguliert wurde. Das kann mit der Zeit die Nerven des Nutzers ordentlich strapazieren.

Dafür kann Samsung aber damit punkten, dass das Galaxy Note 10.1 zusätzlich über einen so genannten S-Pen verfügt. Wie schon beim ersten Note-Modell ist es möglich, einen kleinen Stift aus dem Gehäuse zu ziehen, um darüber Eingaben zu tätigen. Erkannt wird in diesem Zusammenhang auch die persönliche Handschrift. Hübsch, aber nur etwas für echte Künstler: selbst Karikaturen, Bilder oder andere Kunstwerke lassen sich mit dem S-Pen auf den Bildschirm zaubern. Zudem ist es möglich, aufgenommene Fotos mit einem persönlichen Gruß oder einer kleinen Grafik zu versehen.

Intelligenter S-Pen

Neu ist, dass der kleine Stift die Dicke des gezogenen Striches anhand des vom Nutzer gewählten Drucks variieren kann. Wer den Stift ordentlich auf das Display drückt, zeichnet eine dicke Linie, bei weniger Druck mutiert sie zu einem dünne(re)n Strich. Erleichtert wird die Bedienung durch die Tatsache, dass automatisch eine Schnellstartleiste für verschiedene Applikationen wie den Kalender, das Notizbuch oder auch das vorinstallierte Photoshop Touch startet, sobald der Stift aus dem Gehäuse gezogen wird. Mit der so genannten Shape-Match-Funktion werden bei Formen wie einem Viereck die Seiten automatisch begradigt.

Samsung Galaxy Note 10.1 - S-Pen
Die Bedienung des Samsung Galaxy Note 10.1 erfolgt per Hand oder über den S-Pen. Bild: onlinekosten.de

Als optionales Zubehör ist eine Stift-Variante erhältlich, die zusätzlich mit einem "Radiergummi" ausgestattet ist. Wird der Stift um 180 Grad gedreht, lassen sich einige Inhalte vom Note-Display löschen ohne eine entsprechende Menüfunktion zu aktivieren. Nachteilig ist, dass dieser Stift nicht in den Schacht des Original-Pens geschoben werden kann.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Dienstag, 25.11.2014
Amazon vermittelt in den USA nun auch Handwerker
Studie: Viele Eltern kennen Passwörter der Kinder
Klarmobil: AllNet-Spar-Flat im D-Netz ab 14,85 Euro
Asus Fonepad 8: Preisschlager-Phablet für 199 Euro
Bloomberg: Verkauft Liberty Global Unitymedia KabelBW an Vodafone?
Spionage-Software "Regin": Angeblich heiße Spur zu Geheimdiensten NSA und GCHQ
Kabel Deutschland erweitert HD-Angebot: Zehn neue HD-Sender starten
Uber startet Taxi-Angebot in Düsseldorf: Droht neuer Ärger?
Anonym chatten: Facebook bringt Chat-App "Rooms" nach Deutschland
Vodafone All-in-One: Vodafone und Kabel Deutschland bündeln Festnetz, Mobilfunk und TV
Twitter-Finanzchef twittert versehentlich öffentlich über Firmenkauf
Asus: Mini-PCs EB1036 und EB1037 passen hinter den Monitor
Montag, 24.11.2014
Netflix: Prepaid-Karte bei REWE und Penny erhältlich
ICPooch: Videochat per Tablet für Hunde - Futter per App austeilen
Notebook Medion Akoya E6412T ab 4. Dezember bei Aldi Süd
Weitere News
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
DSL Anschluss
DSL 2000 für Einsteiger, DSL 6000 für Normalsurfer oder DSL 16000 für Internetprofis.
Welcher Internetanschluss von welchem Internet Provider ist geeignet?
Der DSL Anbieter Vergleich zeigt: Die Auswahl ist groß
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs