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Samstag, 01.09.2012 00:01

Acer holt die Computex-Neuheiten nach Berlin

aus den Bereichen Computer, IFA

Neue Edel-Ultrabooks bringt die Aspire S7-Serie hervor. Der Deckel des 13,3-Zoll-Exemplars besteht aus kratzfestem Glas, während die 11,6-Zoll-Version ein besonders flaches Aluminium-Gehäuse verwendet, das aus einem Stück gefertigt wurde – ein klarer Blickfang. Als wir das Gerät kurz ausprobieren konnten, fiel die matte Gehäuseoberfläche positiv auf, das größere Ultrabook erfordert mit der spiegelglatten, weißen Oberseite schon mehr Putzaufwand. Auch die Displays sind glänzend, denn der Hersteller hat sich angesichts von Windows 8 für Touchscreens zur 10-Finger-Bedienung entschieden, jeweils mit Full-HD-Auflösung von 1.920x1.080 Bildpunkten. Zum Schutz sind die Bildschirme mit Cornings Gorilla-Glas der zweiten Generation versehen. Da IPS-Panel verbaut werden, sind große Blickwinkel von 178 Grad möglich.

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Premium-Ultrabooks im hübschen Design

Das größere S7 soll bis zu sechs Stunden laufen, bevor es wieder an die Steckdose muss. Optional ist ein Zusatzakku erhältlich, der die Laufzeit verdoppelt. Genau wie das MacBook Air von Apple, dessen kleinere Ausführung mit einer kürzeren Laufzeit auskommt, erreicht auch Acers 11-Zöller nur mit einem zweiten Akku die angegebenen neun Stunden, macht also früher schlapp als das Schwestergerät. Die Tastaturen sind beleuchtet, wobei die Intensität an die Lichtverhältnisse angepasst wird.

Zu den Eckdaten zählen ein Core-i5- oder i7-Prozessor mit Intel HD 4000 Grafik sowie bis zu 256 GB SSD-Speicher, eine Grafikkarte oder mehr als 4 GB RAM sieht das Datenblatt hingegen nicht vor, was angesichts des Formfaktors nicht verwunderlich ist. So sind in die nur knapp 12 mm hohen und maximal 1,3 kg leichten Ultrabooks zwar zwei USB-3.0-Ports und HDMI integriert, einen LAN-Port konnten wir beim kleinen S7 aber nicht entdecken. Offenbar springt hier ein USB-Dongle ein. Die Preise werden bei 1.199 bis 1.699 Euro liegen.


Notebooks mit Touch-Display: Ganz rechts zu sehen ist das Aspire S7. Bild: onlinekosten.de

Weitere Touchscreen-Notebooks

Auch die starke Aspire M-Serie mit Nvidia GeForce GT 640M Grafikkarte erhält zur Vorbereitung auf Windows 8 einen Touchscreen. Die 22 mm hohen Geräte mit 15,6-Zoll-Display fallen trotz 2,3 kg Gewicht in die Ultrabook-Kategorie und sind daher mit einem aktuellen Intel Core-i-Prozessor ausgerüstet und versprechen, binnen 1,5 Sekunden aus dem Schlafmodus zu erwachen. Ein vollständig aufgeladener Akku soll für einen Arbeitstag ausreichen. Die Serie wird ab 599 Euro zu haben sein.

Die Aspire V5-Reihe bekommt ebenfalls einen Touchscreen, ist aber minimal zu dick, um noch als Ultrabook durchzugehen. Das 14-Zoll-Modell bringt bei 21 mm Höhe 2,1 kg auf die Waage, beim 15,6-Zöller steigen Maße und Gewicht auf 23 mm beziehungsweise 2,4 kg. Anders als in den meisten Ultrabooks ist daher noch Platz für ein Laufwerk vorhanden. Rechen- und Grafikleistung stellen ein Intel Core-Prozessor und eine Nvidia-Grafikkarte bereit. Des Weiteren spendieren die Laptops USB 3.0 und eine Tastaturbeleuchtung. Der Einstiegspreis: 699 Euro.

Alle Windows-8-Rechner sollen laut Acer entweder direkt zum Launch des neuen Betriebssystems von Microsoft oder kurz danach erscheinen.

Saskia Brintrup
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